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Datum Die nächsten Spiele Ergebnis
04.09.16

I. Mannschaft :

Meisterschaftsspiel, 5. Spieltag, Heisinger SV I, 11:00 Uhr, Sportplatz Am Eisenhammer

 

04.09.16

I/. Mannschaft:

Meisterschaftsspiel, 3. Spieltag, Yurdum Spor II, 13:00 Uhr, Sportplatz Am Eisenhammer
 
Datum Die letzten Spiele  Ergebnis

28.08.16

I. Mannschaft :

Meisterschaftsspiel, 4. Spieltag, Sportfreunde 07 I, 11:00 Uhr, Sportplatz Veronikastraße
 0:7 (0:5)

 21.08.16

I/. Mannschaft:

Meisterschaftsspiel, 2. Spieltag, Blau/Weiß Mintard III, 11:00 Uhr, Sportplatz Durch Die Aue
 0:4 (0:3)

 

Zweite Saisonniederlage mit mehr Licht als Schatten

29.08.2016

Blau/Weiß Mintard III - VfL Kupferdreh II 4:0 (3:0), 2. Spieltag, Sonntag, 28.08.2016, 11:00 Uhr

Hammerjungs: Ridzewski - Ponten, Stenzel (C), Ekin, Oberste-Ufer (46. Katzenmeier) - Schmitz, Pilny - Roesch, Ajoud, Päsler - Schmidt (46. Hanke) (Bank: Ellert)

Am vergangenen Sonntag musste die zweite Mannschaft des VfL bei hochsommerlichen Temperaturen in Mintard spielen und wollte dort die unnötige Auftaktniederlage vergessen machen. Vorab sei schon erwähnt: Spielerisch ist uns das durchaus gelungen. Nebenbei wurde auch der neue Trikotsatz als zusätzlicher Motivationsschub eingeweiht.

 

 

 

Die Mannschaft wollte aus einer kompakten Defensive agieren und dem Gegner die Räume schon beim Spielaufbau nehmen. Vor diesem Hintergrund wurde die Abwehr taktisch auf eine Viererkette umgestellt, was in der ersten Viertelstunde mitunter zu Abstimmungsproblemen in der Defensive führte, die der Gegner mit den ersten beiden Treffern auch prompt ausnutzte. Auch der VfL hatte in der ersten Halbzeit seine Chancen, wurde aber dann kurz vor der Pause durch einen überaus zweifelhaften Elfmeter mit dem 0:3 bestraft.

 

In der Halbzeit war bei allen Spielern – trotz des Halbzeitergebnisses von 0:3 – der Wille vorhanden, nochmal zurückzukommen und das Ergebnis zu drehen. Dafür erstmal mein Kompliment!

 

Nach der Umstellung von Vierer- auf Dreierkette in der Halbzeit entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor und der VfL drückte auf den Anschluss. Leider fehlte bei den Abschlüssen an diesem Sonntag das nötige Glück und die Chancen wurden nicht genutzt. Auf der Gegenseite gelang Mintard dann mit einem Kunstschuss noch das 0:4.

 

Auch wenn das Ergebnis von 0:4 erst einmal hoch klingt, wurde nie der Kopf hängen gelassen und aufgegeben. Über die komplette Spielzeit haben die Männer vom Eisenhammer gekämpft und spielerisch mitunter auch richtig gut kombiniert. Man kann der Mannschaft hier absolut keinen Vorwurf machen, denn dieses Spiel war in allen Belangen ein Schritt in die richtige Richtung.

 

Wenn jeder Spieler sich Woche für Woche im Training weiter reinhängt und wir uns als Mannschaft von Spiel zu Spiel steigern, dann werden wir sicherlich in Kürze die ersten drei Punkte für uns verbuchen können.

 

mp


 

 

Katastrophale erste Halbzeit, nicht mehr als Schadensbegrenzung in Durchgang Zwei

28.08.2016

Sportfreunde 07 I – VfL Kupferdreh I 7:0 (5:0), 4. Spieltag, Sonntag, 28.08.2016, 11:00 Uhr

Hammerjungs: Gajewksi – Hainold, Renell (C), Marcow, Aharchi – Henn – Lampey (46. Zärnig), Barrotta, Hitpass – S. Strub (46. C. Strub), Cueto y Corte

Tore: 1:0 (3.), 2:0 (13.), 3:0 (24.), 4:0 (40.), 5:0 (43., FE.), 6:0 (51.), 7:0 (78.)

 

Die große Hitze, wenige Auswechselspieler, ein wenig Pech vorne wie hinten, ein Ausfall ganz kurz vor Spielbeginn. Bla. Bla. Bla. Wenn man Ausreden finden will, kann man sie finden, keine Frage. Aber heute haben wir uns die Niederlage ganz allein selbst zuzuschreiben. Oder zumindest die Höhe der Niederlage. Gegen einen sicherlich nicht übermächtigen Gegner waren wir zwischenzeitlich mehr damit beschäftigt, unsere eigenen Mitspieler anzugreifen als den Ball führenden Gegner. Dass das nicht zum Erfolg führen kann, wurde dann in der Kabine auch ganz sachlich analysiert, angesprochen und abgestellt*. In Halbzeit Zwei war das zumindest nicht mehr unserer Hauptproblem. Aber dass die Sportfreunde mehr Tore gegen uns schießen als Blau/Gelb Überruhr und Kupferdreh/Byfang ist im Prinzip ein Witz, über den man wohl erst in den nächsten Tagen, Wochen oder Monaten lachen kann...

 

Mit den ersten zwei Torschüssen gehen die Hausherren nach 13 Minuten jeweils per Fernschuss in Führung (3., 13.). Beide Male ist die Gegenwehr in der Abwehr ausbaufähig bis nicht vorhanden. Besonders ärgerlich ist aber, dass wir nach sieben Minuten bereits drei Chancen hatten und nach 15 schon fünf. Dann sorgen ausgerechnet wir selbst für die gefühlte Vorentscheidung nach 20 Minuten. Gio geht nach 20 Minuten im Strafraum zu Boden, die Hand des Schiedsrichters geht zum Punkt. Mit der Aufforderung von der Trainerbank, Kevin (letztes Jahr etatmäßiger und sicherer Schütze) solle schießen, zeigt sich manch ein Weißer unzufrieden. Lautstark. Es kommt, wie es kommen muss: Kevin verschießt und setzt sogar den anschließenden Kopfball daneben. Die Proteste nahmen nicht unbedingt ab. Rückblickend betrachtet war es aber Kevin, der im Anschluss noch ein kämpferisch starkes Spiel ablieferte und sich von der vergebenen Chance zum Anschlusstreffer am wenigsten aus dem Konzept bringen ließ. Fast schon zwangsläufig fällt vier Minuten nach dem Elfmeter das Tor Nummer Drei für die Gastgeber. Nach einem Fehlpass vor die Füße des am Strafraum postierten Stürmers umkurvt dieser Lars und schiebt zum 3:0 ein (24.). Musste man in vergangenen Spielen bemängeln, dass Gegenspieler höflich begleitet wurden, stellte der VfL nach dem Ballverlust komplett die Bewegung ein und verließ sich auf den in dieser Situation natürlich beinahe chancenlosen Lars.

In der Folgezeit machen wir zwar ein wenig nach vorne, aber der Elfmeter sollte unser letzter Torschuss für lange Zeit bleiben. Die Sportfreunde ruhten sich ebenso etwas auf dem Ergebnis aus und so wurde es eine Partie, die man bei Temperaturen von über 30 Grad wohl häufiger sehen durfte. Erst in den letzten fünf Minuten wurde es wieder aufregender, als den Jungs von der Veronikastraße ein Foulelfmeter zugesprochen wird. Lars hat zwar die Ecke, aber der Strafstoß ist zu gut geschossen (40.). Dem fast schon obligatorischen Elfmeter gegen uns folgte dann auch der noch obligatorischere Doppelschlag: Nach 43 Minuten wird eine Flanke von links relativ widerstandslos passieren gelassen und aus knapp zehn Metern in die Maschen gedroschen. Dann war die schlechteste Halbzeit der Saison (endlich) vorbei. Für die zweite Hälfte sollte Besserung kommen, vor allem kamen erst einmal aber Dustin und Chris. Die beiden verbliebenen Reservespieler – sieht man mal von Co-Trainer Patrick ab, der sich für den Notfall bereithielt – brachten sehr viel mehr Klasse ins Spiel der Gäste und waren vor allem kämpferisch die mit Abstand besten Kupferdreher heute. Exemplarisch dafür ein fast unbedeutender Zweikampf in der Nachspielzeit, den Dustin mit Kampfgeist an der Eckfahne gewinnt. Chris hatte am Ende des Spiels das dreckigste Trikot, weil auch er den zweiten Teil des Wortes „Abstiegskampf“ versteht.

Aber auch den verbliebenen neun Spielern aus der Startelf merkte man an, dass man sich was vorgenommen hatte. Wir begannen offensiver und kamen bedeutend besser aus der Kabine. Doch wie das nun mal so ist: Die Gastgeber machen mit dem ersten Torschuss nach dem Seitenwechsel wieder eine Bude (51.), das halbe Dutzend ist voll, die Anfangs“““euphorie“““ in dreifachen Anführungsstrichen schneller verflogen als der Kühleffekt nach einer Erfrischung des Kopfes mit dem Wassereimer. Wir verkauften uns trotzdem noch verhältnismäßig vernünftig (ohne das schönreden zu wollen). Selbst nach dem 0:6 zeigten wir nicht solche Auflösungserscheinungen wie noch in Halbzeit Eins.

Um den Reigen unserer Lieblingsgegentore zu vervollständigen fingen wir uns dann eine Viertelstunde vor Schluss noch ein Standardgegentor. Freistoß von links, komplett unbedrängter Kopfball aus sieben Metern, 7:0 (78.). Dann war's auch schon vorbei, in der Folge passierte nichts Weltbewegendes mehr.

 

Wir hatten unsere Möglichkeiten und haben sie nicht genutzt. Nicht nur das unterschied uns heute von unserem Gegner, sondern auch die Einstellung. Zumindest in der Hinsicht waren wir im zweiten Durchgang auf einem besseren Weg. Aber wir müssen schleunigst Training, Spiele und Mannschaftsgeist ernster nehmen. Man kann Spiele verlieren. Auch mal hoch. Aber nicht so.

 

*"abgestellt" nur der Alliteration wegen, aber es wurde deutlich besser.

 

pp


 

Pokal: Genau so viele Tore aus dem Spiel heraus wie der Lokalnachbar

23.08.2016

SG Kupferdreh/Byfang I – VfL Kupferdreh I 6:1 (2:0), 2. Runde, Dienstag, 23.08.2016, 19:30 Uhr

Hammerjungs: Plohmann – Hainold, Renell (C), Kohlmann, Winkler, Gajewski (46. Aharchi)–
                             Hitpass (72. Zärnig), Henn, Lampey – Cuetinho (46. S. Strub),
                             Barrotta (Bank: Stenzel, Marcow, Ridzewski)

Tore: 1:0 (30.), 2:0 (33.), 3:0 (60.), 4:0 (FE., 67.), 5:0 Aharchi (ET., 72.), 6:0 (74.), 6:1 Barrotta (81.)

 

Das sagt wohl alles: Eine halbe Stunde nach Abpfiff waren schon alle Spieler der SG aus dem Wilhelm-Haneke-Stadion verschwunden, wir saßen noch beinahe komplett und ungeduscht zusammen und waren stolz, waren zufrieden mit uns und der Welt.* Das mit gutem Grund: Es war eine bockstarke Vorstellung, die die Zuschauer – die meisten übrigens Hammerfans – von den „Gästen“ zu sehen bekamen. Das Wort Gäste trifft hier allerdings weniger zu als in den meisten anderen Auswärtspartien. Denn von den elf Spielern, denen das Trainergespann heute vertraute, schnürten sechs vorige Saison noch für den Lokalrivalen und heutigen Gegner die Fußballschuhe – in der Kreisliga C für die dritte Mannschaft. Nominell war Kupferdreh/Byfang in beinahe allen Mannschaftsteilen besser besetzt. Hätte jemand die ernsthafte Frage nach der Favoritenrolle gestellt, hätte er wohl Kopfschütteln und ein müdes Grinsen geerntet.

Das Spiel verlief dementsprechend, die Blauen haben auch verdient gewonnen, keine Frage, ABER: Man muss klar festhalten, dass wir es dem großen Nachbarn extrem schwer gemacht haben (ohne unfair zu werden) und sogar viele Nadelstiche nach vorne setzen können. Unser Tor war hochverdient, wohl im Gegensatz zu der Höhe des Ergebnisses. Die Hausherren konnten lediglich ein einziges Tor aus dem Spiel heraus erzielen und das zu einem Zeitpunkt, wo unsere Motivation zwischenzeitlich mal ganz weit unten war – warum klären wir später.

 

Dreißig Minuten lang hielten wir die Null. Und zwar nicht durch Glück, Aluminium oder weil Thomas alles gehalten hätte (Das soll nicht heißen, dass Thomas nicht gut gehalten hätte, im Gegenteil). Was wir in der Defensive abrissen, war Abwehrverhalten vom Allerfeinsten. Angefangen im Sturm, wo die gegnerischen Verteidiger genervt wurden, über das Mittelfeld, das sehr geschickt übergab und Räume zustellte, bis zum Torwart und der Verteidigung, in der alle bis dahin tadellos agierten. Von den drei Innenverteidigern machte jeder einzelne auch im weiteren Verlauf ein unfassbar starkes Spiel und hätte einen kompletten Bericht als Lob verdient, aber was Björn im Speziellen leistete, war ü-ber-ra-gend! Er holte Bälle, die schon verloren waren und gewann unmögliche Zweikämpfe, ohne meines Wissens in den 90 Minuten ein einziges Foul begangen zu haben. Aber dann kam diese dreißigste Minute. Ecke gegen die Männer vom Hammer. Rausgeköpft. Konter. Unfassbar eigentlich. Die Bank brach schon in Jubelstürme aus: Was sollte schon passieren, wenn wir nicht einmal durch Ecken verwundbar sind? Ein Ballverlust sollte passieren. Im Anschluss eine Pass in den Sechzehner, Schuss, 1:0. Verflixt. Doch noch diese blöde Standardallergie. Dann noch unser zweites Problem: Doppelschläge. Dreiunddreißigste. Wieder Ecke. Wieder rausgeköpft. Diesmal aber zum Gegner. Flanke von halbrechts nach links. Kopfball. 2:0. Wieder ein Standardgegentor. Wieder ein Doppelschlag. Wir wurden ein bisschen mutiger und versuchten, mitzuspielen. Auch wenn nichts Zählbares heraussprang: Wir sammelten Torabschlüsse, zwangen den Gastgeber zu Fehlern und standen hinten weiter bombensicher.

Es ging mit 2:0 in die Pause. Kaum etwas vorzuwerfen und mit einem Rest Optimismus, dass das heute doch vielleicht, vielleicht, vielleicht noch was geben könnte.

In der ersten Viertelstunde nach dem Seitenwechsel war es ein so gut wie offenes Spiel, Möglichkeiten auf beiden Seiten. Wir spielten tatsächlich mit. Bei Rückstand gegen den haushohen Favoriten. Wie schon gegen Blau/Gelb vor anderthalb Wochen machten wir das gut, aber ohne die letzte Konsequenz. Und wie schon gegen Blau/Gelb fingen wir uns ein blödes Gegentor, als wir gerade am Drücker waren. Genau eine Stunde gespielt, Foul zwanzig Meter vor unserem Kasten. Den fälligen Freistoß verwandelt Timo Kersten so gut, dass man geneigt ist, zu applaudieren. Dann ging es Schlag auf Schlag. In den folgenden 14 Minuten fingen wir uns noch die Gegentore Vier bis Sechs: Einen sehr fragwürdiger Elfmeter zum 0:4 aus unserer Sicht (67.), ein sehr ärgerliches Eigentor von Andre (72.) (Abstoß für uns, Andre möchte den Ball, rechnet aber nicht mehr mit ihm, dreht sich also weg, der Ball kommt doch, Andre ist überrascht und unter Druck, einfach nur weg die Kirsche, ab über's Tor – war der Plan. Was dann passierte, kann sich jeder denken...) und das erste herausgespielte Tor der Mannen von Michael Wüsten (74.). Zwischen dem 4:0 und dem 5:0 kam übrigens die Anweisung der Heim-Bank, man möge bitte mit höchstens zwei Ballkontakten spielen (was häufig auch nicht beherzigt wurde). Aber umso glücklicher waren wir, als wir zumindest das letzte Tor des Spiels, das so verdient war, erzielen durfte. Klar, heute gab es eine Menge Möglichkeiten, nach einem VfL-Tor „ausgerechnet“ zu schreiben, aber bei niemandem passt es wohl so gut wie bei unserer Nummer Zehn! Der Mann, der wohl für viele Gegenspieler auf Lebzeit die Verkörperung der SG Kupferdreh/Byfang (bzw. des SVK) sein wird, macht im alten Wohnzimmer nach einer seiner Einzelaktionen die Bude für den neuen Verein. Und dann noch so: Er nimmt den Ball an der Sechzehner-Kante an und hält zwei bis drei gegnerische Verteidiger nur durch Körpertäuschungen vom liegenden Ball fern. Als er die Lücke wittert, zieht er frech auf den kurzen Pfosten ab und versenkt in das Netz, das schon so oft durch seine Schüsse gezappelt hat (81.). Was 'ne Geschichte! Nur, dass er bis zur Veröffentlichung dieses Textes noch keine Kiste dafür gegeben hat, darf – nein, muss! – er sich wirklich ankreiden lassen.

Danach war uns beinahe alles egal. Wir hatten das Ergebnis noch verkraftbar gehalten (und fünf von sechs Toren nicht aus dem Spiel heraus bekommen) und hatten unsere Bude. Es rollten noch vereinzelte Angriffe auf beiden Seiten. Thomas und unsere Abwehr hatten was gegen Gegentor Nummer Sieben und uns fehlte vorne noch ein bisschen der Biss.

Aber das ist nicht schlimm. Hammerleistung heute, auf die man stolz sein kann. Obwohl wir schon in den ersten der Meisterschaftsspielen nicht schlecht gespielt haben, war das heute unsere beste Leistung, mit der wir in der laufenden Saison mindestens ein bis zwei Punkte geholt hätten. Man muss aber auch dazu sagen, dass wir heute auf der Bank sehr gut besetzt waren. Trotzdem eine tolle Mannschaftsleistung!

 

 

* Und die halbe Stunde nach Spielende war natürlich bei Weitem nicht das Ende der Fahnenstange...


pp


 

Auch gegen ESG nichts zu holen für die Erste

21.08.2016

VfL Kupferdreh I – ESG I 0:6 (0:1), 3. Spieltag, Sonntag, 21.08.2016, 11:00 Uhr

Hammerjungs: Plohmann – Aharchi, Renell (C), Winkler, Stenzel – Kohlmann, Marcow (46. Barrotta) – Lampey, Hitpass, Gajewski – S. Strub

Tore: 0:1 (16.), 0:2 (58.), 0:3 (60.), 0:4 (66.), 0:5 (71.), 0:6 (84.)

 

Es begann so schön feierlich am wunderschönen Eisenhammer. Vor der Partie wurde der unangefochtene Vorbereitungsweltmeister Lars (acht Wochen immer da, teilweise doppelt gespielt, auch mal im Feld und immer im Dienste der Mannschaft) mit einer hoch verdienten Urkunde geehrt. Eine kostenlose Currywurst inklusive Freigetränk sprangen ebenso heraus.

 

 

 

Zum Spiel: Wieder keine schlechte erste Hälfte der Jungs vom Eisenhammer. Wie schon gegen Kettwig lagen wir am heutigen Sonntag zur Halbzeit wieder nur mit einem Tor hinten. Das war unserer bockstarken Abwehr zu verdanken. Andre links sowie Gaga und Björn im Zentrum machten ein sehr gutes Spiel und haben ein immenses Kampfpensum an den Tag gelegt. Aber insbesondere in Halbzeit Eins ist Pico herauszuheben, der – auch wieder im Verbund mit Lars – die rechte Seite absolut dicht gehalten hat. Sei es nun rechts, links oder in der Mitte, ESG hantierte viel mit langen, hohen Bällen, aber dass die unseren Defensivverbund überstehen sollten, war eine seltene Ausnahme. In Sachen Spielaufbau kam nicht besonders viel vom Gastgeber, aber in der Defensive waren wir wie so oft wieder stark, hin und wieder kamen Nadelstiche in Form von Kontergelegenheiten, die der VfL aber nicht zu nutzen verstand.

Die beinahe einzige Unachtsamkeit in den ersten 45 Minuten wurde aber direkt genutzt. Ein gelber Gast bekommt die Kugel in Nähe der Mittellinie auf der linken Angriffsseite. Und macht erst einmal Meter. Viele Meter. Die Männer in Rot lassen ihre Gentleman-Qualitäten aufblitzen und gewähren freundlicherweise Geleitschutz bis zum Strafraum. Da gibt der Huttroper den Ball in die Mitte ab, der Stürmer sagt Danke und schiebt ein (16.). Unglückliches Ding. In der Folge blieb das Spiel das Gleiche, nach vorne ging bei uns weniger und wir verlegten uns auf's Kontern und standen hinten ziemlich sicher. Es ging mit 0:1 in die Pause.

 

Wir stellten in der Halbzeit um. Rene raus, Gio rein. Offensive sollte her. Und wir legten rasant los, waren deutlich druckvoller als noch vor der Pause – aber auch als ESG. Schaut man auf's Endergebnis, wird man es nicht glauben, aber in den ersten zehn bis fünfzehn Minuten von Hälfte Zwei ging es bloß auf das Tor der Gäste, inklusive Riesen-Chance zum Ausgleich! Dann der Doppelschlag der Gäste, einmal schnell in die Spitze gespielt (58.), einmal per Heber (60.). Keiner wusste, wie das passieren konnte, aber in der Phase, in der wir feldüberlegen waren, war das Spiel plötzlich vorentschieden. Zu dem Zeitpunkt wäre ein Punktgewinn womöglich schmeichelhaft gewesen, aber wir hatten Chancen und Herz, die das Unentschieden zumindest möglich gemacht hätten.

Aber spätestens nach einem beherzten Alleingang, der 30 Meter vor unserem Tor begann und erst nach vielen Ballkontakten im Strafraum und dem Abschluss aus elf Metern endete (66.), war unser Widerstand gebrochen, bevor wir nach Gegentreffer Fünf (71.) und Sechs (84.) endgültig das Spielen einstellten, abgesehen von einer riesigen Chance mit dem Schlusspfiff, als Pumba einem Abschluss mit links die Flanke auf Steffan vorzieht, der per Flugkopfball ganz knapp verpasst (90.).
Thomas verhinderte noch Schlimmeres.

 

Mal wieder blöd gelaufen am Hammer. Mit ein bisschen mehr Glück machen wir das 1:1 und dann sieht die ganze Kiste anders aus. Aber wir haben es nicht gemacht, noch fünf weitere Tore gefangen und das Spiel verloren. Bekommen wir es jetzt hin, eine gute Mischung aus der Defensive der ersten Hälfte und der Offensive der Anfangsviertelstunde in Durchgang Zwei zu finden, können wir im Verlauf der Saison, die bekanntlich noch sehr lang ist, eine gute Rolle spielen.

 

pp


  

Lehrgeld zum Ende des Doppelspieltages gegen ESG

21.08.2016

VfL Kupferdreh II – ESG II 0:14 (0:4), 1. Spieltag, Sonntag, 21.08.2016, 13:00 Uhr

Hammerjungs: Roesch – Ridzewski (C), Pfeifer, Ekin – Schmitz (31. Ellert), Pilny – Katzenmeier, Zärnig,
Ponten – Hanke, Ajoud

 

Das Positive vorneweg: Wir konnten eine Mannschaft stellen. Und es blieb ein faires Spiel, trotz des klaren Ergebnisses. Auf unserer Seite gab es keine Frustfouls oder andere Unsportlichkeiten, ESG verzichtete darauf, uns lächerlich zu machen und spielte das Spiel seriös zu Ende. Besonders fair: Ein Spieler der Gäste gab zu, dass ein Ball ihn berührt hatte und somit der Einwurf uns zustand und nicht ihm.

 

Über den Rest der Partie gibt es kaum etwas zu sagen, was das Ergebnis nicht auch sagen würde. Man könnte an dieser Stelle jetzt Durchhalteparolen, Entschuldigungen zu unserer Personalsituation oder gar Beschwerden über die hin und wieder glücklichen Tore (z.B. zwei Pfostentore) anbringen, aber darauf wird hier getrost verzichtet. Was tatsächlich den Ausgang des Spiels wohl beeinträchtigt hat, war die Verletzung von Tobi, der nach einer knappen halben Stunde beim Stand von 0:1 die Segel streichen musste. Zu dem Zeitpunkt kamen wir gerade etwas besser in die Partie, Aziz scheiterte aus 20 Metern am Pfosten. Das hinwieder sollte die letzte Tormöglichkeit für Schwarz/Rot bleiben. Nach Tobis Auswechslung lief nichts mehr zusammen, defensiv stand man eher schlecht als recht. Natürlich waren da auch gute Aktionen defensiv bei, natürlich hielt Marvin ein paar Bälle sehr stark, natürlich gab es auch Huttroper, die durch gute Defensivleistungen streckenweise gänzlich aus dem Spiel genommen wurden. Aber es lief selten zeitgleich in mehreren Mannschaftsteilen gut zusammen und das war gegen den Aufstiegsaspiranten deutlich zu wenig.

 

Hälfte Zwei lässt sich ganz gut mit dem Wort „Auflösungserscheinung“ zusammenfassen. Mehr sei dazu nicht geäußert, außer ein Kompliment an Dustin, der auch bei 0:8, 0:10 und 0:14 noch erbittert kämpfte und sich gegen die Angriffe, die unerbittlich auf das VfL-Tor rollten, stellte.

 

Hoffentlich war es nur ein Schuss vor den Bug, der uns gestärkt die Saison bestreiten lässt. Selbst wenn das wie eine Ausrede klingt und an vorherige Spielberichte erinnert: Wir brauchen noch etwas Zeit, um uns zu finden. Wir dürfen nur nicht verzagen und müssen alles mitnehmen, was geht, sowie aus allem lernen, was wir spielen. Dann kann es eine Saison werden, auf die wir Ende Mai stolz sein können.

 

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Gute erste Hälfte reicht nicht – Erste verliert in Unterzahl deutlich

17.08.2016

FSV Kettwig I – VfL Kupferdreh I 7:2 (2:1), Mittwoch, 17.08.2016, 19:00 Uhr, 2. Spieltag

Hammerjungs: Plohmann – Hainold, Marcow (62. Winkler), Kohlmann, Stenzel – Renell (C),
                             Henn (67. Aharchi) – Lampey (46. Rustemov), S. Strub, Gajewski – Cuetinho (Bank: Hitpass)

Tore: 1:0 (8.), 1:1 S. Strub (11.), 2:1 (38.), 3:1 (55.), 4:1 (66.), 5:1 (69.), 5:2 S. Strub (73.), 6:2 (75.),
           7:2 (FE., 90.+2)

Gelb/Rot: Cuetinho (59.)

 

Es hätte so schön werden können... Nach wie vor ersatzgeschwächt, wenn auch besser besetzt als noch gegen Blau/Gelb ging es am Mittwochabend zur englischen Woche nach Kettwig in die Ruhrarena. Das erste Mal Flutlicht und das erste Mal auswärts in der noch jungen Saison. Es gab noch Baustellen in der Aufstellung und sehr viele Auswechselspieler kamen gerade aus Verletzungen zurück, dazu kam ein Gegner, der nach der äußerst unglücklichen Niederlage am ersten Spieltag vor heimischer Kulisse mit Wut im Bauch viel zeigen wollte und musste. Trotzdem lag bis zum Ende von Hälfte Eins der erste Punktgewinn für die Männer vom Eisenhammer in der Luft. Selbst das erste Hammertor war schon verzeichnet.

Es begann schon mit zwei Mannschaften, die zeigten, dass sie Kreisliga-A-tauglich sind. Kein Abtasten, sondern direkt Offensive auf beiden Seiten und gute Defensive auf der jeweils anderen Seite. Doch nach 8 Minuten ist es unsere Defensive, die überwunden wird. Der Kettwiger Stürmer nutzt seine Schnelligkeit und erläuft einen Ball, der durch die berühmte Schnittstelle gespielt wird. Den Schuss des heranrauschenden Hausherrn kann Thomas noch fantastisch entschärfen. Der darauf folgende Einwurf markiert allerdings das frühe 1:0. Wir lassen uns vom Rückstand nicht beirren und spielen uns Möglichkeiten heraus. Die zweite dieser Chancen können wir schon drei Minuten nach dem 0:1 in das erste Saisontor ummünzen. Dennis sieht von der Mittellinie aus, dass Steffan startet und steckt ihn wunderbar durch. Steffan nimmt den Ball gut mit und schließt mit dem schwachen linken Fuß aus halblinker Position auf Höhe des Elfmeterpunktes ab, keine Chance für den Torwart.

Im Anschluss ein weiterhin sehenswertes Spiel mit ein paar Nickeligkeiten von beiden Seiten. Wir haben sogar die Chance, auf 2:1 zu erhöhen, als Mario durch ist und alleine vor dem Torwart auftaucht. Uneigensinnig legt er an der Strafraumkante ab und spielt in den Fuß eines Roten. Blöd nur, dass es kein Schwarz-Roter war, sondern ein roter Hausherr, er wähnte Steffan in näherer Umgebung zu ihm. Doch wir spielten weiter. Kettwig aber auch. Einen Diagonalball in den Strafraum köpft ein Spieler der Heimmannschaft in die Mitte, wo der Stürmer schon lauert und für den FSV die Halbzeitführung markiert (38.).

In der Halbzeit waren wir ziemlich zufrieden. Wir hatten Kettwig stark erwartet und wurden bestätigt. Doch wir hatten dagegen gehalten und sind vor dem Tor so gefährlich geworden, wie wir es uns vorgenommen hatten. Wir ließen uns sogar offen, auf zwei Spitzen umzustellen und die Weichen noch mehr auf Offensive zu setzen. Doch daraus wurde nichts...

Das Spiel wurde noch etwas giftiger, ohne dass es besonders unsportlich gewesen wäre. Aber nach 54 Minuten verbannte der Schiedsrichter den Kettwiger Trainer hinter die Bande, was die Stimmung noch etwas erhitzte. Nach Foul von Cuetinho sah dieser zudem Gelb, weil er monierte, sein Foul sei nicht so hart gewesen (sinngemäß). Zwischen diesen beiden Aktionen kam Kettwig allerdings - nach zweifelhaftem Freistoß - zum 3:1 (55.), was diesen beiden Aktionen noch mehr Brisanz gab. Wir waren drauf und dran, wie oben beschrieben umzustellen, wollten aber noch kurz warten. Doch es kommt immer anders als man denkt. In Minute 59 wird Kettwig ein Freistoß kurz vor deren Strafraum zugesprochen. Der FSV-Verteidiger, der genau weiß, dass bei Cuetinho die Kombination gelbe Karte und Gegentor einer Einladung gleicht, geht gezielt auf ihn zu und sucht das Duell Kopf an Kopf. Trotz einer solchen Provokation hält sich die Kupferdreher Nummer Zehn sehr gut im Zaum und geht nicht auf das Angebot einer Kopfnuss ein. Der Schiedsrichter möchte trotzdem ein unsportliches Verhalten gesehen haben und gibt den beiden „Streithähnen“ die gelbe Karte – beziehungsweise die zweite gelbe und somit den Platzverweis im Fall unseres Spielers. Unterzahl und 1:3-Rückstand gegen eine Truppe, die Bezirksliga-Absteiger Werden dominiert hat (auch wenn das Ergebnis trügt): Eine Herkules-Aufgabe. An Umstellung auf zwei Stürmer war nicht mehr zu denken.

Dann ging es Schlag auf Schlag. Ein weiterer Freistoß von links auf das rechte Fünfer-Eck wird in die Mitte verlängert – 4:1 (66.). Dann 69.: Keine Gegenwehr bei vierfacher Passstaffette in unserem Sechzehner – 5:1. Doch Freistöße können wir auch. Vier Minuten nach dem 1:5 tritt Kevin einen Freistoß aus Mittelliniennähe auf den Kopf von Ole, der auf Steffan ablegt und ihn zum 2:5 beglückwünscht. Und es ging munter weiter. Wieder sind es nur zwei Minuten seit dem letzten Treffer, als Kettwig den alten Vier-Tore-Vorsprung wieder herstellt. Pass über die linke Angriffsseite der Gastgeber, Thomas kommt dem Stürmer entgegen, der den mitgelaufe-
nen Nebenmann in Szene setzt. Dieser muss nur noch aus 14 Metern ins leere Netz einschieben (75.).

Hätten wir aber Thomas nicht gehabt, der in der Folgezeit wie schon in Halbzeit Eins und sogar während der Torflut einige Dinger mitunter spektakulär rausgeholt hat, wäre das Ding für uns heute noch bitterer geworden. Unser Schlussmann heute sicherlich stärkster Kupferdreher. Auch der andere Torwart, der heute wieder im Feld spielte, machte eine bärenstarke Partie. Was Lars heute gelaufen ist, laufen viele nicht in zwei Spielen.

In der Nachspielzeit noch einmal Aufregung im VfL-Sechzehner. Kevin mit einem riskanten Tackling, das der Schiedsrichter vertretbar als elfmeterwürdig einstuft. Der fällige Strafstoß schlägt rechts unten im Netz ein (90.+2), Thomas hatte sich für die linke entschieden.

Am Ende steht eine klare Niederlage, die in der Halbzeit nicht absehbar war. Unsere große kämpferische Leistung münzte sich leider nicht in eine mögliche Führung um. Defensiv zeigten wir zum Ende des Spiels Lücken, die wir auch in der Vorbereitung noch nicht gesehen haben. Natürlich ist das keine Universalausrede, aber 30 Minuten in Unterzahl gegen eine solch offensive Mannschaft zu spielen, zollt selbstredend seinen Tribut. Jetzt heißt es – sei es eine Plattitüde oder nicht – den Kopf frei bekommen und mit 100 Prozent auf das Spiel am Sonntag konzentrieren, wo wir zum Doppelspieltag ESG 99/06 begrüßen dürfen, die mit ihrer Zweitvertretung anschließend unserer Zweiten gegenüber stehen werden. Für beide VfL-Mannschaften sicher ein richtungsweisendes Spiel.

 

pp


 

Mit Anstand dem Aufstiegsfavoriten unterlegen

14.08.2016

VfL Kupferdreh I – Blau/Gelb Überruhr I 0:6 (0:4), Sonntag, 14.08.2016, 11:00 Uhr, 1.Spieltag

Hammerjungs: Plohmann – Hainold, Marcow, Winkler, Stenzel – Renell (C), Kohlmann – Lampey, Cuetinho,
                            Gajewski – S. Strub (Bank: Ridzewski, Gonzalez, Ajoud, Rustemov)

Tore: 0:1 (20.), 0:2 (27.), 0:3 (41.), 0:4 (43.), 0:5 (61.), 0:6 (63.)

 

Zuallererst sei die Ausgangslage geschildert: Beim VfL standen fünf Spieler auf dem Platz, die letzte Saison in der Kreisliga C aufliefen. Aus der blau-gelben Anfangsformation spielten drei bereits in der Regionalliga West (diejenigen, die „nur“ im Regionalliga-Kader standen mal herausgerechnet), einer spielte Oberliga und vier Spieler dürfen sich Landesliga-Spieler nennne. Zwei Bezirksliga-Kicker kamen noch dazu. Auf der Bank der Rot-Schwarzen nahmen vier Leute Platz, drei später spielten noch in der Zweiten, sollten also geschont werden, einer war verletzt. Selbst auf der Auswechselbank der Gäste nahmen Bezirksliga-Spieler Platz. Dazu kam noch, dass wir unsere Startelf wieder kurz vor Anpfiff überarbeiten mussten, da wir einen arbeitsbedingten Ausfall zu verzeichnen hatten. Dass wir mit Lars einen Torwart im Feld hatten, ist schon fast vernachlässigbar, da dieser ein fantastisches Spiel machte.

Doch dafür schlugen wir uns echt wacker. Zwanzig Minuten hielten wir die Null, bis Thomas einen harten Schuss hält, sich aber dem Nachschuss geschlagen geben muss. Doch wir steckten nicht auf und nahmen die Zweikämpfe erbarmungslos an. Entgegen der Erwartungen ging fast mehr Härte von Spielern der Gäste aus. Sieben Minuten nach der Führung werden zwei Zweikämpfe, die foulverdächtig aussahen, jeweils gegen uns entschieden. Es wird jeweils weiter gespielt, der Ball bahnt sich seinen Weg durch die Innenverteidigung und es ist dem Gäste-Angreifer ein Leichtes, Thomas aus sieben Metern zu überspielen und zum erneuten Jubel abzudrehen.

40 Minuten waren gespielt und es stand noch 2:0. Nicht unverdient, aber in keinem Fall zu tief. Klar machte der Gast das Spiel, aber von Dauerbeschuss oder ähnlichen Abschlachtungsszenarien waren wir meilenweit entfernt. Überruhr kam höchstens durch Fernschüsse zum Abschluss. Dann allerdings ein Doppelschlag kurz vor der Pause. Die erste Ecke können wir noch verteidigen. Nachdem der Ball allerdings geklärt ist, erobert ihn sich BGÜ zurück und kommt mit Querpässen wieder bedenklich nahe an den VfL-Sechzehner. Einer dieser Querpässe landete aber in stark abseitsverdächtiger Position beim Abnehmer. Wir klären wieder zur Ecke, die den Weg ins Tor findet (41.). Zwei Minuten später wieder Diagonalball von links nach rechts, Pumba kann den Kopf noch dazwischen bringen. Da er im Rückwärtsgang ist, schafft er es aber nur, in den Strafraum zu klären, wo sich ein dankbarer Stürmer findet. Ärgerlich, aber passiert. 4:0 zur Pause liest sich jetzt schon deutlicher. So skurril das klingen mag hat die Abwehr trotzdem einen super Job gemacht. Auch die Mittelfeldspieler haben ihre Defensivaufgaben sehr ernst genommen. Selbst Stürmer Steffan hat sich Bälle hinten erkämpft.

 

Für gewöhnlich bricht man nach der Pause komplett auseinander, wenn man so deutlich zurückliegt. Aber am Hammer gelten, wie man weiß, andere Gesetze. In der Anfangsviertelstunde von Halbzeit Zwei sind es die Gastgeber, die offensiv Akzente setzen und sogar leichte Vorteile gegen die turmhohen Favoriten haben. Beinahe wäre sogar der Anschlusstreffer herausgesprungen, nachdem der aus der eigenen Hälfte heransprintende Ole einen Chip aus knapp 20 Metern von rechts an den linken Pfosten setzt (59.). Dann durfte man die altbekannte Floskel „So ist Fußball!“ aber wieder aus der Kiste kramen und knappe zwei Minuten später mit ansehen, wie ein Ball, den wir gut stellten, aus dem Sechzehner an die Strafraumkante gelegt wurde und mit dem ersten Überruhrer Torschuss nach der Pause das 0:5 markierte. Weitere 120 Sekunden später ist das halbe Dutzend nach einem beherzten Alleingang über die rechte Angriffsseite voll. Vom Gefühl her das einzige Tor, das wir uns kämpferisch ankreiden dürfen, auch wenn der Angreifer natürlich eine hohe Geschwindigkeit hatte und die Möglichkeit auf einen Elfmeter mit jedem Schritt größer wurde.

 

Alles in allem ist man im Trainerstab mit der Leistung zufrieden. Es wird mit allergrößter Sicherheit Mannschaften geben, die gegen diese Truppe deutlich mehr unter die Räder kommen werden. Die wiederum müssen wir schlagen. Jetzt geht es erst einmal am Mittwoch nach Kettwig, bevor sich Sonntag die Personalsituation deutlich entspannen dürfte.

 

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Rückschlag für die Zweite

14.08.2016

Vfl Kupferdreh II – SV Borbeck II 0:5 (0:2), Sonntag, 14.08.2016, 13:15 Uhr

Hammerjungs: Schneider – Gonzalez, Ekin, Ridzewski – Ajoud, Pilny – Roesch (C, 46. Ellert), Päsler,
                             Oberste-Ufer – Hanke (26. Pfeifer), Schmidt

 

Mund abwischen und weitermachen. Selbst wenn es nach Durchhalteparolen klingt: Auch aus solchen Spielen kann man eine Menge mitnehmen. Wie schon zwei Stunden zuvor war der Kader der Zweiten sehr dünn besetzt. Schon in der Halbzeitpause hatten wir unser Kontingent erschöpft. Als sich Sercan im Verlauf des Spiels verletzte, bleib keine andere Möglichkeit als auf die Zähne zu beißen und die 90 Minuten durchzustehen, was er auch tat.

Dem Ergebnis bleibt nicht viel hinzuzufügen. Defensiv haben wir viel zugelassen – auch wenn fünf Tore wahrscheinlich unverhältnismäßig sind. Ein auf der Linie geklärter Ball trug nicht zur Ergebniskosmetik bei, da wir im Gegenzug den Elfmeter zum 0:2-Halbzeitstand gegen uns bekamen. Offensiv haben wir sehr wenig kreiert. Philipp und Aziz kamen immerhin zu Halbchancen.

Nächste Woche zu Saisonstart sieht die Personalsituation hoffentlich wieder etwas besser aus, sodass wir zumindest von unseren drei Wechselmöglichkeiten Gebrauch machen können.

 

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Beste Halbzeit der Vorbereitung sichert 4:1 für Rumpfkader

07.08.2016

VfL Kupferdreh I – DJK Dellwig I 4:1 (3:0), Sonntag, 07.08.2016, 11:00 Uhr

Hammerjungs: Plohmann – Hainold, Ekin (46. Winkler), Kohlmann, Stenzel – Renell (C) –
                             Aharchi (69. Roesch), Cuetinho (69. Schmitz), Gajewski – Ajoud (46. Rustemov, 87. Aharchi),
                             S. Strub (88. Cuetinho)

Tore: 1:0 Aharchi (10.), 2:0 Aharchi (26.), 3:0 S. Strub (37.), 4:0 S. Strub (69.), 4:1 (76., FE.)

 

„Hammerjungs“. Dieser Spitzname für die Männer vom VfL fand heute endgültig seine Berechtigung. Denn was die Jungs vom Hammer heute insbesondere in Hälfte Eins abgerissen haben, war echt der Hammer! Es war die mit Abstand schwierigste Aufstellung, die der Trainerstab gestern beschließen musste. Auf mehreren Positionen waren wir durch Verletzungen, Urlaub und Spontanausfälle arg gebeutelt. So fand sich auf dem Zettel gestern Abend eine absolute Rumpelelf zusammen. Mit so einer Mannschaft 4:1 zu gewinnen war nicht auszurechnen. Dann aber fanden sich statt der 17 mühsam aufgetriebenen und teilweise angeschlagenen Spieler, von denen auch noch eine ganze Reihe zwei Stunden später für die Zweite an den Start ging, sogar nur 15 am Hammer wieder. Mit der Hoffnung, irgendwie etwas zu reißen gingen wir ins Spiel. Mit einer breiten Brust und einem noch breiteren Grinsen zwischen den Ohren gingen wir in die Halbzeit und mit einer ganz großen Portion Stolz vom Platz. Was war passiert?

 

Mit Aziz und Sercan standen zwei Spieler am heutigen Sonntag gleich zwei Mal in der Startelf. Und beide zeigten ein hervorragendes Spiel. Aziz musste sogar mit der Stürmerposition etwas bekleiden, was für ihn äußerst ungewohnt war. Aber als hätte er es erfunden, wirbelte er herum, riss Löcher, beschäftigte die Gegenspieler, spielte gute Pässe und lief sich die Seele aus dem schon vor Spielbeginn lädierten Körper.

Er ist es auch, der die frühe Führung für seine Farben ermöglicht. Nach einem couragierten 30-Meter-Gewaltmarsch über rechts kommt er frei vor dem Torwart zum Abschluss. Der ist nicht bedeutend viel gefährlicher als eine bessere Rückgabe, aber er erobert sich den Abpraller zurück, zieht noch einmal ab und – scheitert wieder. Diesmal aber so gut, dass der gut postierte Steffan wiederum zum Abschluss kommen kann. Der Torwart kann abermals nicht parieren und der Ball fällt Andre vor den linken Schlappen. Mit diesem setzt er dem Kuddelmuddel vor dem Tor ein Ende und erlöst Fans, Mitspieler und Trainerstab (10.).

 

Doch statt uns hinten rein zu mauern und den B-Ligisten mit Aufstiegsambitionen kommen zu lassen, waren wir jetzt erst warm geworden und spielten weiter nach vorne und erspielten uns Chance um Chance. Beispielsweise sei ein Konter angeführt, den Steffan durch einen gewonnenen Zweikampf einleitet. Er überlässt an Cuetinho, der leider den Ball nicht im Tor unterbringen kann (20.). Dafür lief er heute so viel wie vorige Saison in anderthalb bis zwei Spielen – obwohl er nur 70 Minuten spielte! Ein immenses Laufpensum legte auch Gaga heute wieder aufs Parkett, der wie auch schon im letzten Spiel Lunge und Schuhe extrem belastete.

 

Aber wie aus dem Nichts heißt es plötzlich: Bibbern in der Mittagshitze! Eckball für die Gäste, die heute in „unserem“ Weinrot aufliefen. Der Schütze läuft an, bringt den Ball und an manchen Tagen kommt einfach alles zusammen: Der Ball wird … einfach geklärt. Fantastisch. Verdutzte Blicke an der Seitenlinie, aber man nimmt, was man kriegen kann. Es bahnte sich an, dass das heute ein ganz großes Spiel werden könnte.

 

Nach 26 Minuten der nächste Schritt in Richtung Prädikat „ganz großes Spiel“: Gaga nimmt sich an der rechten Außenlinie den Ball und wirft ihn auf Steffan, der auf Andre verlängert. Der satte Schuss, der zweifelsohne im Zusammenhang mit den Worten „fulminant“ und „Giebel“ stehen könnte (der geneigte Leser darf sich gerne einen solchen Zusammenhang denken, ich kann mich ja nicht um alles kümmern...), findet den Weg ins Tor (26.).

 

Weitere Chancen von uns folgten, auch die Gäste kamen mal (eher ungefährlich) vors Tor. Doch aus ähnlicher Position wie vor dem 2:0 bringt Gaga nach 37 gespielten Minuten abermals eine Einwurfflanke in den Sechzehner. Nach einer Verlängerung von Ole lässt sich Steffan nicht zweimal bitten und versenkt aus sieben Metern Entfernung (37.) zum 3:0-Halbzeitstand.

 

In der Pause gingen dann Aziz und Sercan, um sich für die Zweite zu schonen. Sie wurden durch Björn und Djemail ersetzt, die beide nur eine Halbzeit spielen konnten beziehungsweise wollten (deshalb auch unsere Probleme mit der Aufstellung). Björn sicherte hinten gut ab, Djemail brachte Schwung ins Mittelfeld, Doppeltorschütze Andre ging vor in den Sturm.

 

Die zweite Hälfte begann wie die erste aufgehört hatte: Mit Ballbesitz für Weiß und Dellwigern, die nicht komplett unter die Räder kommen wollten. Das gelang ihnen besser als in Hälfte Eins und bis zur 69. hielten sie der Heimmannschaft stand. Dann aber ein langer Ball auf Djemail. Einer wundervoll in den Lauf. Einer, den der Gegenspieler nicht bekommt. Einer, bei dem man richtig schön Fahrt aufnehmen kann. Sprich: Ein Ball, wie gemalt für Djemail. Der geht ein paar Meter, mit dem Wissen, dass Steffan über rechts schon lauert. Er bringt ihn auch rüber in den Lauf unserer Nummer 9. Er dringt in den Strafraum ein und braucht sich nur noch die Ecke auszusuchen. Er entscheidet sich für die kurze Ecke, in diesem Fall die rechte, und schiebt ihn locker zwischen Torwart und Pfosten ein. Nach 52 Minuten verhinderte noch jener Pfosten den zweiten Doppelpack des Tages, aber nun klingelte es. Im direkten Anschluss an die Vorentscheidung nahmen wir unsere zwei besten Torschützen der Vorbereitung herunter. Cuetinho weicht Tobi Schmitz und Andre wird ersetzt durch Marvin. Somit haben wir in den letzten 21 Minuten unsere drei etatmäßigen Torhüter auf dem Feld. Marvin machte viel Alarm und hätte auch einmal beinahe getroffen. Lars spulte Kilometer um Kilometer ab und setzte mit einem unglaublichen Einsatz und einem tollen Defensivstellungsspiel ein dickes Ausrufezeichen und war maßgeblich an dem guten Ergebnis beteiligt.

 

Ein annähernd perfektes Spiel verhindert der Pfiff des Schiedsrichters, der nach einem Zweikampf von Ole im Strafraum nachvollziehbar, aber auch hart auf Strafstoß für Weinrot entscheidet (76.). Der Schütze lässt sich von Thomas' Mätzchen nicht verunsichern, wählt zwar die gleiche Ecke wie unser Torwart, aber verwandelt den Elfmeter zu platziert links unten. An einem Tag, wo kein Tor per Ecke fällt, kann man auch mal beim Elfer das Nachsehen haben.

 

Auch nach dem Anschlusstreffer spielten wir munter nach vorne und hatten noch kleinere Möglichkeiten, auch die zweite Hälfte zu gewinnen. Bescheiden wie wir nunmal am Eisenhammer sind, begnügten wir uns aber mit diesem Ergebnis, das mehr als glücklich stimmte. Auch mehr als sieben Stunden nach Treffpunkt saßen einige nach diesem denkwürdigen Spiel noch mit den Spielern der Zweiten zusammen und labten sich an Perrys Köstlichkeiten. Denn wie heißt es in der Vereinshymne, die heute zum ersten Mal vor dem Spiel noch die letzten Prozente Motivation zum Sieg mobilisierte? Egal, ob die Mannschaft verliert oder siegt, wir feiern, bis sich der Eisenhammer biegt. In diesem Sinne: Wir sind der VfL! Hammer, Jungs! Aus der Vorbereitung haben wir uns mit einer Riesenleistung verabschiedet. Ab Sonntag geht es dann das erste Mal um Punkte, wenn Blau-Gelb Überruhr an den Hammer kommt.

 

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Björn Winkler Hauptfigur bei launigem Teil 2 des Doppelspieltages

07.08.2016

VfL Kupferdreh II – SG Altenessen IV 1:4 (1:2), Sonntag, 07.08.2016, 13:00 Uhr

Hammerjungs: Plohmann (C) – Arlt, Pfeifer, Wölting – Ekin, Pilny – Schmitz, Ajoud (46. Katzenmeier),
                            Winkler (46. Ellert) – Hanke (46. Päsler), Roesch

Tore: 0:1 (16.), 1:1 Winkler (24.), 1:2 (38.), 1:3 (48.), 1:4 (77.)*

 

Das Spiel der Zweiten begann mit Verspätung. Gar nicht mal, weil wieder viele Leute von der Ersten runter gekommen sind oder weil es keinen Schiedsrichter gab (diesen Umständen kam die Verspätung aber entgegen), sondern weil ganz Kupferdreh das Duell zweier Giganten erwartete. Für gewöhnlich gibt es Spielverlegungen wegen Großveranstaltungen nur im Olympiastadion, der Allianz Arena oder in der Veltins-Arena. Aber heute auch am Eisenhammer.
Es standen sich gegenüber Dennis Voßbeck für Altenessen und Björn Winkler für unsere Farben. Beziehungsweise sie standen nebeneinander. Die Zuschauer, der Wettkampfrichter, der Sonderbeauftragte Fabian und die beiden Kontrahenten machten sich auf das 100-Meter-Rennen des Jahres gefasst. Sie stellten sich an die extra für dieses Großereignis postierten Hütchen, die standesgemäß und korrekt abgezählte 80 Meter von den Zielhütchen entfernt standen. Und dann ging es auch schon los. Man verstand sein eigenes Wort durch den ganzen Lärm der Massen … noch ganz gut, aber es war trotzdem Stimmung am Hammer. Der Lokalmatador legte gut vor, wurde aber 10 Meter vor Schluss von seinem Verfolger und Ex-Lokalmatador abgehängt. Schade für Björn. Die Chancen waren da, aber er nahm sie nicht wahr. Wie auch mit 45 Minuten in der Ersten in den Knochen? Außerdem war die Strecke ja zu kurz. Also: Verehrte Leser, bitte vergessen Sie diesen Teil des Spielberichtes, es gibt zu viele Ausreden, um das ganze ernst nehmen zu können.

 

Dann wurde aber auch noch Fußball gespielt. Auch hier fiel die Aufstellung Verletzungen, Urlaub und unentschuldigtem Fernbleiben zum Opfer. Doch der VfL hielt sich noch recht tapfer. Nach vorne ging schon etwas mehr als gegen Juspo, aber die Stürmer in Blau machten es der Verteidigung nicht leicht. Uneingespieltheit kam dazu. So kam es zu größeren Lücken und teilweise unglücklichem Spielaufbau, aber wir sind auf einem guten Weg. Mehrere Leute haben heute wieder ein gutes Spiel gemacht und gezeigt, dass sie der Mannschaft noch helfen können. Insbesondere die beiden erfahrenen Verteidiger Tobi und André, die heute ihr erstes Spiel seit Langem absolviert haben, standen sehr souverän und waren an den Gegentreffern zumeist schuldlos. Während in der Ersten zeitweise drei Torhüter auf dem Feld standen, bestand hier bei der Zweiten die komplette Abwehr aus Mannschaftsverantwortlichen. Auch nicht schlecht. Naja, kleiner Verein und so.

 

Mit dem ersten richtigen Angriff, den die Gäste zu Ende fahren konnten, gerieten wir nach einer knappen Viertelstunde* in Rückstand. Nach schlechter Zuteilung kann Thomas den ersten Abschluss noch verhindern, ist aber beim Nachschuss machtlos.

Danach kam Altenessen noch zu viel Ballbesitz, auch hin und wieder zu einer guten Aktion, aber das 1:0 ging in Ordnung. Wir hatten auch kleinere Halbchancen, mussten uns aber aufs Verteidigen konzentrieren, was mal besser, mal schlechter funktionierte.

 

Wir kamen vorzugsweise nach Standardsituationen zu Chancen. Doch die meisten Ecken brachten nichts ein. Ein Freistoß bringt dann aber den Ausgleich. Aus halbrechter Position, gute 19 Meter vom Kasten entfernt, läuft Björn (!) an und versenkt den Ball ganz cool. Ich meine mich zu erinnern, dass wir auch im Training Standards und darunter auch Freistöße aus dieser Position geübt hätten. Allerdings meine ich mich weiter zu erinnern, dass dort die Freistoßmauer und die Personen, die alle Bälle hinter dem Zaun geholt haben, mehr Angst haben musste als der Torwart vor einem Gegentor. Erinnere ich mich aber auch ein drittes Mal korrekt, hat Björn heute ne Bude versprochen und die war ja wohl auch mehr als fällig nach dem Debakel vor dem Spiel.

 

Mit dem 1:1 im Rücken spielten beide Mannschaften etwas offensiver. Aziz kommt nach einem beherzten Alleingang nicht zum Abschluss. Altenessen macht es generell offensiv besser und hat das bessere Ende für sich. Einen Ball in den Strafraum erwischt ein Stürmer, der Patrick weggelaufen war, und schießt. Thomas kann noch parieren, aber nicht mit letzter Entschlossenheit, da er einen Pfiff vernommen zu haben meint. Der kam aber nicht von Aushilfsschiedsrichter Heiko, sondern von irgendwo anders her. Der Stürmer kommt ein zweites Mal zum Abschluss und bringt die Kugel leicht im Tor unter. Fast ein Duplikat des 1:0.

 

In der Halbzeit stellten wir etwas um, ohne dass man es unserem Spiel hinterher großartig ansah. Wir standen in gewissen Situationen leicht verbessert, kamen aber nur noch sehr vereinzelt zum Abschluss.

Kurz nach der Pause spielen wir in der Abwehr aber wieder in Unterzahl, die SG kommt mit mehreren Stürmern und braucht nur abzulegen. Ohne ernsthaften Druck unserer Abwehr von hinten netzt der Stürmer abermals und schraubt das Ergebnis auf 3:1 hoch.

 

Wir fingen uns zwar nicht besonders viele Konter, aber jeder war brandgefährlich, da die Offensivkräfte aus dem Norden sehr schnell waren. Als wieder einer dieser Konter rollt, wird Thomas per Kopfball geschlagen, aber Patrick kann per Kopf auf der Linie klären.

 

Die Männer vom Hammer bemühten sich weiter und kreierten ab und zu mal so etwas ähnliches wie Gefahr, aber gegen Altenessen war das heute zu wenig. Die Einstellung stimmte hinwieder und einen wirklichen persönlichen Vorwurf kann man niemandem machen. Immerhin versuchten wir, jeden Zweikampf anzunehmen, jeden Ball abzulaufen und jedes Mal defensiv alles zu geben. Daran änderte auch Gegentor Nummer Vier nichts, das aus einem Pass von der rechten Seite der Gäste ausging und nach einer Drehung und einem Linksschuss aus zehn Metern durch unsere Verteidiger endete.

 

Wirklich unzufrieden war nach dem Spiel keiner. Wir wussten von vornherein, dass das ein schweres Spiel war, mit Spielern, die zweimal spielen mussten, wenigen Auswechselspielern und geringer Einspielung. Immerhin haben wir ein Tor gemacht und wissen, dass das Ergebnis womöglich etwas hoch ist, da wir nicht ganz schlecht verteidigt haben. Es ist ein harter und ein langer Weg, aber wir sind überzeugt, bereit und heiß, ihn als Mannschaft zu gehen.


 

*alle Angaben ohne Gewähr

 

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Neues Archiv auf der Seite

07.08.2016

Die Berichte und Beiträge dieser Seite bis zum Ende des Jahres 2014 stehen ab sofort nicht mehr auf Willkommen-Seite zur Verfügung, sondern sind über den Reiter "Archiv" zu erreichen.

 

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Unglückliche Niederlage gegen Teutonia

05.08.2016

VfL Kupferdreh I – Teutonia Überruhr I 1:2 (1:0), Donnerstag, 04.08. 2016, 19:30 Uhr

Hammerjungs: 1. HZ: Gajewski – Hainold, Winkler, Kohlmann, Stenzel – Renell (C) – C. Strub (45.),
                                        Auffenberg,  Ajoud – Cuetinho, Aharchi

                             2. HZ.: Plohmann – Hainold (66. Zärnig), Winkler (79. Gonzalez), Kohlmann,
                                          Stenzel (77. Schmitz) – Renell (C) – Rustemov (69. Ekin), Özlüoğlu (85. Cuetinho),
                                          Aharchi (71. Ponten) – S. Strub


Tore: 1:0 Cuetinho (26.), 1:1 (62.), 1:2 (85.)

 

Tja. 20 Stunden nach dem Abpfiff weiß man immer noch nicht, was man von dem Spiel zu halten hat. Klar, Überruhr war deutlich stärker als man das von einem B-Ligisten erwarten durfte. Klar, wir mussten auf viele Stammkräfte verzichte. Klar, wir haben viel durchgewechselt. Klar, wir haben 45 Minuten in Unterzahl gespielt. Aber diese Niederlage fühlt sich doch blöd an. Defensiv haben wir uns wenig bis nichts vorzuwerfen (außer Ecken, was denn sonst). Offensiv haben wir viel kreiert. Aber es hat eben nicht gereicht. Über verdient oder unverdient zu reden ist müßig. Es steht in der Zeile unter dem heutigen Datum nun mal ein 1:2 neben dem gestrigen Datum. Aber halt nur in einem Testspiel.

 

Es begann in den ersten zehn Minuten schleppend ohne Tormöglichkeit auf beiden Seiten. Das können wir für uns als Teilerfolg verbuchen, denn Teutonia machte immensen Druck und presste sehr aggressiv. Trotzdem ist nicht besonders viel für die schwarz-gelben Gäste herum gekommen.

 

 

Im Anschluss daran kamen wir ein bisschen mehr vor das Tor, ohne aber richtig zwingend zu werden. Zum Glück haben wir unsere neue Nummer 10, die auch ohne richtig zwingend zu werden die Hütten macht. Nach 26 Minuten lässt sich Andre auf den linken Flügel fallen und holt kurz hinter der Mittellinie einen wundervollen Außenristpass auf Gaga heraus. Der verlängert sehr schön mit dem Kopf in den Lauf von Mario, der wiederum den leicht hoppelnden Ball kurz vor der Strafraumkante über den herausstürmenden Torwart hebt. (Mit links, aber sind wir großzügig, verzeihen wir viel, wenn wir führen.)

 

Aber apropos verzeihen: Wir begannen, uns nach dem Tor die Führung erst richtig zu verdienen. Exemplarisch dafür eine schöne Kombination über links. Der flache Pass kommt in den Strafraum auf den blanken Cuetinho, dem sich eine Menge Möglichkeiten bieten: Die ihm entgegeneilenden Gegner aussteigen lassen, direkt schießen, den Ball mit Richtung Tor nehmen oder – sehr empfehlenswert und für kaum einen Verteidiger dieser Welt ausrechenbar – sich eine Unebenheit der Asche zu Nutze machen und den Ball und der Sohle herspringen lassen. Das alte Schlitzohr entscheidet sich natürlich für letztere Variante.
Auch mehrere Freistöße oder andere Chancen hätten das Pausenergebnis noch etwas hochschrauben können, von Überruhr kam wenig.

 

Sekunden vor der Pause springt Chris (vielleicht) ein Ball an die Hand. Seinem „Schön!“ folgte der Platzverweis wegen Schiedsrichter-Beleidigung. Wir hatten also ganze zwei Minuten (bis zum Abpfiff und auf dem Weg zur Kabine) Zeit, um unsere kurz zuvor überlegte Aufstellung umzuschmeißen und umzustellen.

 

Doch wir kamen mit 10 Mann, von denen vier neu waren, bedeutend besser aus der Kabine und hatten ein ums andere Mal die Chance, so etwas ähnliches wie eine Vorentscheidung herbeizuführen. Die beste von diesen Chancen hatte sicherlich Steffan, der einen richtig starken Ball von Furkan in die Gasse nur um Haaresbreite am Tor vorbei setzt. Da hatte nicht nur Fabian den Torschrei schon auf den Lippen! Wir bauten immensen Druck auf und hatten sieben Minuten nach Wiederanpfiff schon fünf gute Möglichkeiten. Wir haben uns aber nicht belohnt! Zehn Minuten nach der Pause kippte das Spiel etwas. Die Teutonen spielten sich jetzt Chancen heraus und drängten uns zurück. Unsere Angriffe endeten zumeist mit dem Abseitspfiff des Unparteiischen.

 

Nach 62 gespielten Minuten jedoch blieb die Pfeife stumm. Eine Flanke aus dem Halbfeld findet blitzeblank vor Thomas den Gäste-Stürmer, der den Ball per Kopf genau neben dem Pfosten unterbringt. Selbst von Teutonenseite hieß es hinterher, dass den Stürmer da gut und gerne zwei Meter von unserem vorletzten Verteidiger trennten. Aber so ist Fußball.

 

Danach wurde es zumindest wieder interessanter. Beide Mannschaften spielten nach vorne, aber Tore blieben noch aus. Bis wir allerdings richtig nach vorne gespielt haben, brauchte es offensichtlich noch ein Gegentor. Aber was für eins! Irgendwie kommt der Ball in den Strafraum auf den Schwarz-Gelben, der gut 14 Meter vom Tor entfernt steht. Es steht mir nicht zu, über Absicht oder nicht zu urteilen, aber in einer sehr merkwürdigen Flugkurve senkt sich die Bogenlampe genau unter die Latte (85.). Sah nach einem klassischen Fall von „über den Schlappen gerutscht“ aus. Danach kamen wir wieder. Es hätte sogar beinahe noch geklingelt, aber das nötige Quäntchen Glück hat dann doch gefehlt.

 

Hauptsache, in einem Pflichtspiel stimmt das Ergebnis nach so einem Spiel, denn der Einsatz war stark (wir haben zu zehnt gespielt!!), wir haben nur Kümmeltore bekommen, bei denen man der Defensivreihe kaum Vorhaltungen machen kann und offensiv war das eine unserer besten Leistungen.

 

 

Die letzten Worte gelten selbstredend nicht dem Fußball. Wir danken Teutonia Überruhr, dass auch die Gäste in Trauerflor angetreten sind und sich an der Schweigeminute beteiligt haben.

 

 

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Der VfL trauert um "Siggi" Wittoesch

03.08.2016

Der VfL bekam unter der Woche eine bittere Nachricht: Am vergangenen Samstag starb nach schwerer Krankheit das langjährige Vereinsmitglied Sigfried "Siggi" Wittoesch.

Siggi, geb. 17.05.1953,  war bereits seit 1996 Mitglied bei uns und machte auch die Fusion zum VfL Kupferdreh im Jahre 2001 mit. Damit war er eins der Gründungsmitglieder von Schwarz-Rot.

Der glühende RWE-Fan war  u.a. für die jeweils Verantwortlichen stets ein beliebter Ansprechpartner und half oft bei Fragen  den Verband bzw. die Statuten betreffend, denn Siggi war nicht nur lange Schiedsrichter für den VfL sondern auch in diversen Positionen beim Kreis tätig.

Wenn es seine Zeit gestattete liess Siggi es sich nicht nehmen, bei "seinem" Verein mal ein Spielchen anzuschauen.

Wir werden Dich nie vergessen, Siggi! Machs gut und ruhe in Frieden!

Unsere Gedanken sind selbstverständlich auch bei unserem Ex-Spieler und Sohn Stefan sowie beim Rest der Familie Wittoesch, der wir an dieser Stelle ein herzliches Beileid und viel Kraft wünschen!

Zum Zeichen unserer Anteilnahme wird die Mannschaft des VfL zum morgigen Freundschaftsspiel gegen Teutonia Überruhr mit Trauerflor antreten. Ausserdem wird es vor dem Anpfiff eine Schweigeminute geben!

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Update der Links unter "Tabellen"

03.08.2016

Soeben wurden die Links zu den jeweiligen aktuellen (und offiziellen) Ergebnissen und Tabellen upgedated. Damit kommt man über die linke Navigationsleiste schnell zu den neuesten Daten (Menüpunkt "Tabellen", dann auf die jeweilige Mannschaft klicken) der kommenden Saison.

Viel Spaß beim ausprobieren!

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Pico trifft, Mario mit rechts, Dennis doppelt – Scheibenschießen in Rüttenscheid

31.07.2016

Rüttenscheider SC II – VfL Kupferdreh I 1:7 (0:2), Sonntag, 31.07.2016, 11:00 Uhr

Hammerjungs: Gajewski – Bramsiepe (56. Ajoud), Gonzalez (46. Kohlmann), Winkler, Stenzel (81. Marcow) –
                             Renell (C) – C. Strub, Henn, Marcow (56. Ponten) – Cueto y Corte, Aharchi

Tore: 0:1 Renell (10.), 0:2 Henn (43.), 0:3 Cueto y Corte (54.), 1:3 (65.), 1:4 Aharchi (71.), 1:5 Henn (75.), 1:6 Stenzel (80.), 1:7 Kohlmann (73.)

 

7:1 klingt erst einmal so, als hätten wir Rüttenscheid an die Wand gespielt und ihnen keine Chance gelassen, zu atmen. Das war auch so – allerdings erst in Hälfte Zwei. Gerade in den ersten 45 Minuten machte es uns der C-Ligist echt schwer. Nach dem Pausentee mussten die Gastgeber aber der Personalzahl Tribut zollen, die noch schlimmer war als bei uns. So begann der RSC die zweite Hälfte gar zu zehnt, bis Verstärkung kam. Wir hatten viel Ballbesitz, wussten aber zumeist nicht besonders viel damit anzufangen.

 

Die ersten zehn Minuten waren dementsprechend höhepunktarm: Wir mussten uns daran gewöhnen, mehr Spielanteile zu haben und Rüttenscheid stellte uns gut zu. Doch kaum waren eben diese ersten zehn Minuten vorüber, klingelte es auch schon. Mario, der sich heute mit diebischem Grinsen die Zehn von Urlauber Giovanni sicherte, zeigte, warum Letzterer sich seine Nummer erst wieder zurück verdienen muss: Er gewinnt das Laufduell über rechts, lässt seinen Manndecker stehen, bringt die Flanke und bedient Chris wunderbar. Der nimmt den hohen Ball an. Bevor er aber seinen Ball wieder am Fuß hat, nimmt sein Bruder Gaga den Ball und versenkt ihn aus kurzer Distanz im Tor (10.). Endlich treffen wir auch mal mit unserer ersten Torchance.

 

Dann wenige Chancen auf beiden Seiten, zwar hin und wieder mal ein Abschluss, aber wahrlich kein Leckerbissen für die Zuschauer. Das nennt man in Fachkreisen wohl „taktisch geprägtes Spiel“. Naja. Am erwähnenswertesten vielleicht noch eine Wahnsinnsaktion von Björn. Er sprintet einem Ball hinterher, der „nur“ ein Einwurf für Grün-Weiß gewesen wäre, bekommt ihn und tritt kurz vor dem Seitenaus drauf. Doch statt einer Balleroberung von RSC und dem Konter spitzelt Björn den Ball durch die Beine seines Gegners und bekommt ein Foul zugesprochen (35.). Hätte ich es nicht gesehen, hätte ich es nicht geglaubt. Aber einen Treffer durften die mitgereisten Kupferdreher Zuschauer – eine Zahl weit jenseits von 10 – kurz vor der Pause doch noch beklatschen. Nach einem absoluten Zuckerpass von Gonzo, halbrechts 10 Meter hinter der Mittellinie, versucht Andre, der sich als Adressat wähnt, den Ball herunterzupflücken. Glücklicherweise misslingt das. Denn der eigentliche Adressat war Dennis, dem der Ball dann auch butterweich auf den Fuß fällt. Er geht noch einen Schritt mit dem Ball, fackelt dann aber nicht lang und bringt den Ball im kurzen Eck unter (43.). Endlich mal ein Abschluss. Das bemängelte Trainer Witzler kurz darauf in der Pause vollkommen zurecht.

 

Und das zeigte Wirkung: Zwar wurde auch in Halbzeit Zwei bei Weitem nicht jede passable Gelegenheit zum Abschluss genutzt, geschweige denn im Tor untergebracht, aber wir trauten uns mehr. Natürlich war es auch durch die Vorzeichen des Spiels uns ein Leichteres, Möglichkeiten zu kreieren, aber gegen Rüttenscheid muss man auch erst einmal sieben Tore schießen. Man sah, dass wir trotz Personalmangels noch den breiteren von zwei dünnen Kadern hatten sowie dass wir durch unseren Kreisliga-A-Anspruch mehr trainierten und besser im Saft standen.

Ab dem Anstoß nach 45 gespielten Minuten (den wir im Gegensatz zu den Hausherren nicht direkt aufs Tor schossen) war das Hammerteam spielbestimmend und kam auch zu Schüssen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis unsere Mannen auf 3:0 erhöhten. Dass es hinwieder Cuetinho mit dem rechten Schlappen ist, hätten wohl die wenigsten gedacht. Von einer Wette auf das, was jetzt (und in Minute 80) passierte, hätte vermutlich der seriöseste Buchmacher abgeraten. Eine halbhohe Flanke in den Sechzehner nimmt der Aushilfszehner mit dem rechten Fuß direkt (54.) und sucht direkt die Trainerbank. Nicht unbedingt, weil der Co-Trainer vorher gesagt hat, er würde treffen. Nicht unbedingt, weil der Co-Trainer ihn immer wieder Bälle mit rechts nehmen lässt. Sondern viel mehr, um wun-der-schö-ne Grüße nach Süditalien zu schicken.

 

 

Nach so einem Ding wird sogar das Bild blass...

Nach so einem Ding wird sogar das Bild blass...

 

 

 

Zum Glück kann man den Torjubel ja nach dem Abpfiff noch mal nachstellen und weitere Grüße nach Italien schicken...

 

Im Anschluss Chance um Chance für die Gäste aus dem tiefsten Essener Süden. Doch es klingelt auf der anderen Seite, für den Gastgeber. Nach unserem Ballverlust und einer Doppelchance sind wir hinten unsortiert. Der eingewechselte Ole versucht, das Unheil frühzeitig zu verhindern und erobert den Ball. Fast. Leider nur fast. Er springt wieder dem Stürmer vor die Füße, Ole fehlt links und alles nimmt seinen Lauf. Pass in die Mitte, wieder unglückliche Zweikampfführung, wieder springt der Ball dem Stürmer vor die Füße, Pass nach rechts auf den blanken RSC-Mann im Sechzehner, Abzug, 1:3 (65.). Ehrentreffer? Anschlusstreffer? Man wusste es nicht. Für das couragierte Auftreten des klassentieferen Gastgebers aber

in jedem Fall

nicht unverdient.

 

Es ging heiter weiter nach vorne, in Richtung RSC-Hütte. Kleinere vergebene Möglichkeiten, aber nur sechs Minuten nach dem Schönheitsfehler macht Andre das Tor, auf das er 71 Minuten hingearbeitet hatte. Gaga steckt ihn durch, Andre kommt vor den Gegenspieler, kreuzt diesen dann noch geschickt und zimmert ihn schlussendlich ins kurze Eck.

 

Dann war der Widerstand letztendlich gebrochen. Wir erzwangen die Fehler der Gegner und nutzten sie eiskalt. Der Rechtsverteidiger möchte von seiner rechten Seite aus den Torwart anspielen. Der Pass ist aber ein wenig zu kurz, Mario sprintet (Nach 75 Minuten! Man lese und staune!) in den Ball hinein, spitzelt den Ball am Torwart vorbei und... wird volle Kanne abgeräumt. Der Torwart möchte noch retten, was zu retten ist und sprintet genau wie Mario auf den Ball zu. Der Zusammenprall ist unvermeidlich und regeltechnisch in Ordnung. Mario kann den Ball zwar auf dem Boden liegend nicht mehr ins Tor schieben, aber der Ball kullert so wie so gemächlich Richtung Tor. Dennis wollte das immense Risiko, der Ball würde noch abgefangen, selbstverständlich nicht eingehen und schiebt ihn lieber selbst ins leere Tor, nachdem er als einziger sich Richtung Ball bewegt hatte.

 

Mario stand wieder, aber eine weitere verletzungsbedingte Auswechslung bahnte sich an. Pico hatte sich etwas weh getan und signalisierte schon Wechselbereitschaft. Vorher hatte er aber noch Defensivaufgaben zu lösen, die er auch in gewohnter Manier erledigte. Ein Gegenspieler mit Ball am Fuß, der auf ihn zurennt. Ein Pressball. Der Gegenspieler ist ausgeschaltet. Er hat den Ball. Klassischer Pico. Doch dann kam ALLES zusammen. Seine Seite war relativ menschenleer; richtig große Bewegung in unserem Sturm gab es nicht; der Wind stand günstig; und zuletzt: Die perfide Idee unserer Nummer 2, einfach mal abzuziehen. (Wie er uns später gestand, war das Ziel, etwas Besseres zu erreichen als einen gegnerischen Einwurf). Tatsächlich fand der Strahl den Weg ins Tor (80.). Die Menge tobte. Vollkommen zu Recht. Mit dem intonierten „Pico für Deutschland“ aus der Kurve verließ der Torschütze (an das Attribut muss man sich erst einmal gewöhnen) direkt im Anschluss daran den Platz. Wie das faire Sportsmänner nun mal so tun, gab er selbstredend vorher dem heute sehr guten Schiedsrichter die Hand. Dem Anlass entsprechend mit den Worten „Sie sind jetzt Teil der Legende“. Standesgemäß.

 

Aber es waren ja noch zehn Minuten auf der Uhr und es wurde noch ein wenig Fußball gespielt. Zu einer Ecke reichte es noch. Dennis bringt sie rein, Ole köpft sie rein (83.). Ein Eckentor für uns. Und zwar kein Eigentor. Wahnsinn. Was ein Tag.

 

Das Ergebnis sollte man jetzt nicht unbedingt allzu ernst nehmen, dafür war die Gegenwehr von Rüttenscheid nach der Pause einfach zu gering. Aber dass wir auch in der Halbzeit, in der der RSC sehr gut verteidigt hat, zweimal getroffen haben, gibt Mut. Außerdem ist eine gehörige Portion Selbstvertrauen an den Hammer geflossen. Auch taktisch konnten wir vereinzelt Dinge mitnehmen. So ungern ich mich wiederhole, aber personell war unser Zentrum mit Dennis und Gaga heute wieder ungemein stark. Wollte man einen herausheben, müsste man sagen, dass Dennis nicht nur wegen seiner zwei Hütten heute der beste Mann auf dem Platz war.

Wie sagen, wollte man. Will aber keiner. Wir haben das als Mannschaft heute wieder gut gemacht. Hammer, Jungs.

 

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Teilerfolg gegen B-Ligisten

31.07.2016

Juspo Essen-West I – VfL Kupferdreh II 0:0, Sonntag, 31.07.2016, 15:00 Uhr

Hammerjungs: Roesch – Gonzalez – Pfeifer, Bramsiepe (35. Stenzel, 70. Renell) – Pilny, Marcow (C) –
                             C. Strub, Ajoud, Ponten – Hanke, Päsler

Tore: Fehlanzeige

 

Knappe zwei Stunden nach Abpfiff der Partie der Ersten in Rüttenscheid vollendete die Zweite gegen Juspo Essen-West den Doppelspieltag. Im wahrsten Sinne des Wortes „Doppelspieltag“. Denn es war der Tag, an dem sehr viele Leute doppelt spielen durften. Beziehungsweise mussten. Mussten trifft es besser. Im üppigen 13-Mann-Kader des VfL standen ganze drei (!) Spieler, die weder um 11 Uhr im Walpurgistal waren noch Trainer sind. Dafür war das Spiel aber ziemlich vernünftig. Nach vorne ging ein bisschen, hinten wurde größtenteils dicht gemacht.

Dafür, dass es derart dezimiert gegen einen Vertreter der Kreisliga B ging, kann man mit dem Unentschieden sicher zufrieden sein. Nach dem Spielverlauf aber hätte sogar noch etwas mehr herausspringen können. Wären wir mit 1:0 vom Platz gegangen, wäre hier zwar wohl die Rede von einem „glücklichen Sieg an der Serlostraße“, aber die Chancen dazu hatten wir. Juspo wiederum erspielte sich ebenfalls hier und dort mal eine Chance, aber hüben wie drüben reichte es nicht, um die beiden Torhüter in Verlegenheit zu bringen. Davon, dass wir vielleicht mehr Möglichkeiten hatten (wie auch immer die aussahen), können wir uns nichts kaufen, macht aber Mut für die kommende Saison. Auch hinten sah das sehr gut aus: Malwin und Kapitän Rene haben im Mittelfeld schon viele Räume zugelaufen und Druck von der Abwehr genommen. Gonzo hat als Libero ganze Arbeit geleistet und das ein ums andere Mal (Halb)chancen der Gastgeber zunichte gemacht. In der Manndeckung kamen wir ebenso gut mit den quirligen Stürmern zurecht, egal ob Marcel bis zur 35. Minute, bevor er mit Leistenbeschweren runter musste oder Torschütze (klingt immer noch komisch, siehe Spielbericht der Ersten) Pico oder Florian, der dessen Stelle nach 70 Minuten übernahm (Pico kam schon angeschlagen aus Rüttenscheid, siehe Spielbericht der Ersten) oder Patrick, der heute auf ungewohnter Position spielte und mit der ungewohnten Nummer 10 spielte. Gut informierten Kreisen zufolge ist es übrigens ein weit verbreiteter Irrglaube, dass man dafür eine Kiste geben müsste.

Nach vorne fehlte leider zumeist der letzte Pass, auch wenn die Offensivabteilung sich häufig anbot. Kam der Ball aber mal, wurde es auch gerne mal gefährlich. Zum Torerfolg reichte es nicht, aber wir haben ja noch genug Training bis zum Saisonauftakt. Die Rückwärtsbewegung hat gestimmt, die Einstellung war sehr löblich und wir haben ziemlich verdient nicht verloren. Darauf kann man aufbauen.

 

 

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Stärkster Gegner, schwächster Kader – stärkstes Spiel

29.07.2016

VfL Kupferdreh I – Ballfreunde Bergeborbeck I 3:4 (0:1), Donnerstag, 28.07.2016, 19:30 Uhr

Hammerjungs: Gajewski (46. Roesch) – Marcow, Renell (46. C. Strub), Winkler, Aharchi – Henn, Kohlmann –
                             Cueto y Corte (70. Gajewski), Barrotta (79. Gonzalez), Ponten (46. Bramsiepe) –
                             Özlüoğlu (46. Stenzel)

Tore: 0:1 (8.), 1:1 Kohlmann (50.), 2:1 Cueto y Corte (66.), 2:2 (73.), 2:3 (75.), 2:4 (84.), 3:4 (89., ET)

Bes. Vorkommnisse: Barrotta verschießt Foulelfmeter (11.)

 

Am Donnerstag kam mit den Ballfreunden aus Bergeborbeck ein harter Brocken an den Hammer. Mit mehreren Siegen über Bezirksligisten im Gepäck stellten sie sich ersatzgeschwächten VfLern gegenüber. Dass wir schon in der Vorbereitung, während die Zweite kein Spiel hat, den Torwart im Feld einwechseln müssen, spricht Bände.

Auch auswechseln konnten wir nicht unbedingt, wie wir wollten. So spielte beispielsweise Andre innerhalb von 90 Minuten Rechtsverteidiger, rechtes Mittelfeld und Stürmer. Aber wir steckten beinahe jede Umstellung gut weg und konnten von Anfang bis Ende sehr gut mit den Aufsteigern in die starke Nord-A-Liga mithalten.

Dabei bahnte sich das nicht unbedingt an. Schon vor Spielbeginn dachte ich, der Spielbericht schreibe sich von allein, weil die Sprenkleranlage unseres Kunstrasens sehr einseitig war und weil die Mannschaft ohne Anweisung des Trainers beim Aufwärmen rückwärts lief. Offensichtlich nur Randnotizen. Es wurde auch noch guter Fußball gespielt.

Aufgrund der Vielzahl an Vorbereitungsspielen wollten wir natürlich viel ausprobieren. So ist es gegen Bergeborbeck mal zu einem 4-2-3-1 gekommen. Das wurde erstaunlich gut umgesetzt, vor allem Gaga und Dennis hatten eine gute Aufteilung und hielten die Mitte dicht. Nach acht Minuten gab es dann immer noch keinen Torschuss für die weißen Gäste, aber immerhin die erste Ecke. Es kam wie es kommen musste: Die Zuteilung ist gelinde ausgedrückt nicht den Ansprüchen entsprechend, ein Stürmer kommt angerauscht und bekommt viel Druck hinter den Ball. Der Kopfball ist nicht einmal unplatziert, aber Lars kommt trotzdem irgendwie an den Ball. Als ein Weißer gerade abstauben möchte, entscheidet der Schiedsrichter schon auf Tor. Der erste Kopfball hatte wohl schon die Linie überquert.

Wir steckten nicht auf (warum sollten wir auch?) und spielten nach vorne, wie schon vor dem 0:1. Ein beherztes Dribbling von Furkan wird dann im Strafraum barsch beendet. Der Schiedsrichter zeigt auf den Punkt. Gio läuft an und wählt die gleiche Ecke wie der Torwart, der den Ball im Nachfassen sogar festhält (11.).* Der Hammer ist einfach kein gutes Pflaster für Elfmeter und jetzt trifft es halt auch mal uns.

Das Spiel gewann zunehmend an Härte und verlor streckenweise an fußballerischer Klasse. Aber wenn mal eine Mannschaft vor ein Tor kam, war das die Heimmannschaft. Nach 20 Minuten hatten die Gäste genauso viele Schüsse wie wir Elfmeter. Dann kippte das Spiel allerdings etwas zugunsten der Männer aus dem Norden. Wir fanden kaum noch den Weg nach vorne, ließen hinten zwar etwas anbrennen, aber nicht so viel, wie man von den Voraussetzungen erwarten konnte. Defensiv werden wir immer stabiler!

In der Halbzeit begannen dann die großen Wechselspielchen, von denen oben schon die Sprache war. Wir kamen aber bedeutend besser aus der Pause und bauten großen Druck auf. Zwangsläufig fiel dann auch der Ausgleich in Minute 50: Nach einem schnellen Ball in die Spitze lässt Gio mehrere Mann stehen. In dem Moment, als der letzte Mann ausgedribbelt wurde, ihn nur noch der Keeper vom Tor trennt und jeder, wirklich jeder mit einem Schuss rechnet, bringt er die Flanke auf den mitgelaufenen Ole, der nur noch einzunicken braucht.

Es ging weiter Richtung Ballfreunde-Tor. 16 Minuten später erreicht ein 40-Meter-Sahnepass von Pico den Lauf von Mario. Der setzt sich scheinbar gegen den letzten Verteidiger durch, der wiederum sich aber noch nicht abschütteln lässt. Als Cuetinho ihn losgeworden ist, geht das Tänzchen weiter und er knüpft sich den Torwart vor. Nach mehreren Herzattacken bei den Zuschauern bereitet er der Spannung ein Ende und legt den Ball gekonnt mit dem – Achtung – rechten (!!!) Fuß an den Innenpfosten, von wo aus der Ball über die Linie geht. Die verdiente Führung!

Hier hätte das Spiel von uns aus zu Ende sein können. Zwar stimmte von hier an auch der Kampf noch, aber der Kampf der Bergeborbecker wurde leider mit mehr Glück belohnt, obwohl auch wir Chancen zum 3:1 hatten.

So beispielsweise nach 73 gespielten Minuten: Ein schöner Pass auf der linken Gäste-Seite findet im Sechzehner einen Abnehmer. Der Stürmer haut drauf, Marvin kann zwar noch abwehren, aber der Abpraller landet wieder vor dessen Füßen und er schiebt aus 12 Metern ein.
Doch damit nicht genug: Zwei Minuten später gibt es wieder einen Einwurf für Weiß, rechts, 35 Meter von der Grundlinie entfernt. Der Ball geht nach hinten, wird einmal quer gespielt und aufs Tor genagelt. Sonntagsschuss am Donnerstag! In einer beeindruckenden Kurve legt sich der Ball ins linke Kreuzeck. Wohl keine Chance für Marvin. Wie das in so einer Situation als Gegner nun mal so ist, war sich die Bank der Kupferdreher einig: So einen macht der nie wieder! Aber heute schon. Schade Schokolade.

Das Spiel wird offener. Wir wollen ein Tor, die Ballfreunde wollen ein Tor. Letztere bekommen es auch. Hinter einen Schuss von halbrechts bekommt Marvin nicht schnell genug Körper oder Hand und es steht 2:4 (84.).

Doch so konnten wir zeigen, dass wir auch moralisch was drauf haben und haben weiter gekämpft. Der Kampf brachte uns vorerst nur eine Ecke ein, aber Ecken bringen bei unserer Beteiligung ja mehr ein als Elfmeter. So kommt auch diesmal die Ecke herein und der Ball geht wie ein Strahl unhaltbar ins Netz (89.). Wir blieben uns aber in einer Hinsicht treu: Wenn einer am wunderschönen Eisenhammer nach einer Ecke trifft, hat der bitteschön ein gegnerisches Trikot an! Denn es war gar nicht Ole, der in der Situation den Doppelpack schnürte, sondern ein Bergeborbecker Pechvogel, der das verhindern wollte.

 

Alles in allem war es eine unheimlich starke Partie, vor allem in der Defensive (witzig, das bei vier Gegentoren zu schreiben). Aber wir haben auch endlich mal wieder ein paar Hütten gemacht, was auch im Hinblick auf die kommende Saison ein gutes Zeichen ist.

Ein Anekdötchen haben wir noch: Als Furkan recht unsanft von den Beinen geholt wurde, belehrte der Schiedsrichter mit dem gelben Karton in der Hand den Übeltäter: „Der Mann ist kein Ball.“. Wieder was gelernt.

 

 

*In irgendeiner Weise auf ein EM-Spiel hinzuweisen wäre jetzt überhaupt nicht angebracht!

 

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Auch die Alten Herren greifen wieder an

27.07.2016

 

Es ist zwar keine Umbruchstimmung am Hammer wie bei der Ersten und Zweiten, aber auch die Alten Herren, die "gute Seele im Verein", sind wieder heiß auf die neue Saison.

Die kommende Spielzeit, die am 3.9. mit einem Auswärtsspiel bei Steele 03/09 beginnt, wurde bereits mit den ersten Trainingseinheiten eingeläutet. Mit Freude, aber auch einer gehörigen Portion Aufregung wird nun auf dieses Gastspiel am Langmannskamp hingearbeitet. Es ist die Rede vom "Spiel der Spiele"! Das Training ist selbstverständlich zu einhundert Prozent darauf ausgerichtet, dort das Maximum mitzunehmen: standes- und erwartungsgemäß mit Stauder, Perrys Currywurst, einer Prise Fußball... und Stauder.

Wir wünschen auch euch viel Spaß und eine erfolgreiche Spielrunde 2016/17, Hammerjungs!

 

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Dritter Platz beim Stauder-Cup

24.07.2016

Drei Punkte aus drei Spielen und Platze Drei. Dreimal 1:0 und dementsprechend drei Tore in den drei mal dreißig Minuten. Auf diese Reihe hätten wir auch recht gerne verzichtet. Denn man konnte jetzt nicht wirklich sagen, dass wir auch nur in einem der Spiele wirklich die schlechtere Mannschaft gewesen wären.

Aber kurze Einordnung der Voraussetzungen: Vom berufenen 20-Mann-Kader fanden sich um viertel nach 9 morgens immerhin 15 zusammen. (Rechnet man Patrick mal raus, der sich nicht umzog). Es unterstützten die Mannschaft viele Spieler der vermeintlichen Ersten, sodass man nicht unbedingt davon sprechen konnte, dass wir mit der Zweiten antraten. Infolgedessen waren wir auch nicht klarer Außenseiter im ersten Spiel gegen Blau/Gelb Überruhr II (letztes Jahr 8. in der Kreisliga B) und eher ein wenig mit der Favoritenrolle gegen Teutonia II und Werden/Heidhausen II (jeweils Kreisliga C). Problematisch allerdings: Von den 13 Feldspielern konnte man vielleicht mit viel Wohlwollen drei Verteidiger ausmachen. Jemanden, der in letzter Zeit mal Libero gespielt hat, suchte man vergeblich.

So viel die Wahl des Trainerstabes darauf, im ersten Spiel mit Viererkette zu spielen. Eine unglückliche Entscheidung.

 

 

VfL Kupferdreh II – BG Überruhr II 0:1

Hammerjungs: Gajewski (C) – C. Strub, Ekin, Schmitz, Ponten (16. Päsler) – Kiyak (20. Schmidt), Hitpass, 
                             Lampey, Zärnig – Babić (22. Hanke), Özlüoğlu

Tor: 0:1 (16.)

 

Blau/Gelb Überruhr war sicherlich der stärkste der drei Gegner heute. (Warum sie die Gruppe nicht gewonnen haben, ist meines Erachtens ein Rätsel.). Die Blauen standen uns immer mit fünf, sechs Mann in unserer Hälfte auf den Füßen herum, sodass wir zu vielen Ballverlusten gezwungen wurden und nicht ganz so zur Entfaltung gekommen sind, wie wir uns das gewünscht hätten. Das weitaus größere Probleme war hinwieder, dass BG mit zwei Stürmern aufwartete und der VfL so mit den Innenverteidigern Mann gegen Mann spielen musste, ohne dass ein Libero absichern würde. Das wäre womöglich noch verkraftbar gewesen, aber dadurch, dass die Stürmer auch noch schneller waren als unsere Innenverteidiger, hatten wir ernst zu nehmende Schwierigkeiten.

Trotz alledem gelang es uns streckenweise echt gut, den Gegner vom eigenen Tor wegzuhalten und fehlende Geschwindigkeit durch Stellungsspiel und Mannschaftsgeist auszugleichen.

Nach Chancen auf beiden Seiten hatten wir sogar nach knapp 14 Minuten die bis dahin beste Chance des Spiels: Furkan lässt nach schönem Pass von rechts mehrere Gegner aussteigen, darunter auch den Torwart. Den Abschluss mit links kann bedauerlicherweise ein mitgelaufener Verteidiger abwehren. Zwei Minuten später klingelt es dann im Kupferdreher Gehäuse, nachdem der Ball in die Mitte des Strafraumes gesteckt wurde (16.).

Anschließend hielt Lars noch ein paar Bälle, der gegnerische Torwart hielt noch ein paar Bälle.

Im Endeffekt waren wir läuferisch noch etwas zurückhaltend, wenn es um den Rückwärtsgang ging. Nach vorne war es zwar etwas holprig, aber die Männer in den roten Trikots mit der goldenen Schrift kamen trotzdem zu Chancen, aus der Ferne wie aus dem Strafraum. Ein wichtiger Faktor hierfür war Bobby, der nach knapp drei Jahren mal wieder seine Farben vertreten durfte und mit Spielfreude und Kreativität heute glänzte.

Dass das nicht reichte, um eine recht starke Überruhrer Mannschaft zu schlagen, ist umso ärgerlicher.

 

 

VfL Kupferdreh II – Teutonia Überruhr II 0:1

Hammerjungs: Plohmann (C) – Kiyak, C. Strub, Ekin – Hitpass, Zärnig – Ponten, Päsler,
                             Lampey (19. Schmidt) – Özlüoğlu, Hanke (10. Babić)

Tor: 0:1 (17.)

 

Was gegen die eine Mannschaft aus Überruhr nicht klappte, sollte nun gegen die zweiten Überruhrer besser werden. Nach dem letzten Spiel, der Spielersituation, der Studie des Gegners im Spiel gegen Werden/Heidhausen und langer Überlegungszeit sprach viel dafür, auf Libero umzustellen - aber genauso viel dafür, bei der Viererkette zu bleiben. Einerseits war Teutonia mit himmelweitem Unterschied defensiver ausgerichtet als Blau/Gelb. So traute sich auch zumeist nur ein Stürmer in die Nähe des gegnerischen Sechzehners. Das wäre mit Viererkette womöglich leichter zu verteidigen. Andererseits bestand die Möglichkeit, mit drei Verteidigern (also inklusive Libero) mehr Spieler nach vorne zu schicken. Es wurde hin und her überlegt, noch ein paar Argumente für und gegen das eine oder andere abgewogen. Am Ende fiel die Entscheidung auf die traditionelle Spielweise mit Libero.

Ob es nun daran lag oder nicht: Wie man's macht, man macht's verkehrt. Zumindest das Ergebnis sprach wieder gegen uns.

Wie erwartet machte TTÜ die Hütte hinten dicht. Der Plan, Tore zu verhindern, ging 30 Minuten lang auf. An Torschüssen hinderten wir uns aber zeitweise selbst mehr als der Gegner. Zwar sprangen Chancen heraus, aber keine wirklich zwingenden mehr. Leistungsgerecht hätten wir womöglich mit Wohlwollen ein Tor verdient, aber über ein 0:0 hätte man sich wohl nicht beschweren können.

Doch dann das in Minute 17: Scharfer Pass von der rechten Teutonen-Seite in den Strafraum. Gerettet. Nein. Doch. Oh. Der Stürmer hat den Ball immer noch vor dem Fuß. Er dreht sich. Nur noch Thomas und knappe acht Meter trennen ihn vom Tor. So stark Thomas heute auch war, den kriegt er nicht. Platziert in die linke untere Ecke. Zack. Wieder Kupferdreh 0, Überruhr 1. Wieder ungefähr 17 Minuten gespielt. Wieder blöd gelaufen. Diesmal aber mit dem ersten und einzigen Torschuss gegen uns.

Aber wieder stecken wir nicht auf und machen was nach vorne. Blöderweise reicht es wieder nicht.

Diesmal hätten wir den Sieg zwar mehr verdient gehabt als im ersten Spiel (und insbesondere die Niederlage bedeutend viel weniger verdient), aber im Vergleich zu Spiel Eins waren beide Mannschaften schwächer. Also wir haben gegen BG besser gespielt und BG war besser als TTÜ.

Mund abputzen und weitermachen.

 

 

VfL Kupferdreh II – SC Werden/Heidhausen III 1:0

Hammerjungs: Gajewski (C, 16. Plohmann) – Ekin (25. Kiyak), C. Strub, Schmitz – Hitpass, Zärnig –
                             Lampey (27. Schmidt), Päsler (16. Babić), Ponten – Kiyak (16. Özlüoğlu), Schmidt (16. Hanke)

Tor: 1:0 Hanke (23.)

 

Und wir haben weitergemacht. Das sogar mit etwas, das den Namen „Rumpfelf“ wohl verdient hat. Vor dem Spiel bekannten nochmal zwei Spieler, dass sie lieber nicht von Anfang an spielen wollten. Im Laufe des Spiels meldeten die sich zwar zurück, dafür fielen aber weitere zwei Spieler währenddessen aus.

Aber wir haben es geschaukelt: Und zwar wie! Ein Sieg, der an Souveränität kaum zu überbieten ist. Wir schossen uns den Frust der zwei unglücklichen Niederlagen förmlich von der Seele. Hurra-Fußball, wie er im Buche steht. Folglich stand auch am Ende der höchste Sieg, der in unserer Gruppe erzielt wurde.

Spaß beiseite. Man muss bei dieser Milchmädchen-Rechnung bedenken, dass wir dann ebenso zweimal die höchste Gruppen-Niederlage einstecken mussten. Denn jedes der sechs Gruppenspiele endete mit 1:0.

Nüchtern betrachtet (macht beim Stauder-Cup keinen Spaß, ist aber in einem seriösen Spielbericht nötig) waren wir tatsächlich die bedeutend bessere Mannschaft. Wir hatten eine ganze Latte an Chancen, die der Torwart aber entschärfen konnte, am Fuß unseres Stürmers vorbeiflogen, verhungerten oder sonst wie sich nicht entschlossen, einzuschlagen. Dass da vorne mehr drin war, ist glasklar, aber wir hatten scheinbar wieder Spaß am Fußball spielen und haben nach vorne viel kreiert. Offen gestanden liegt das aber auch daran, dass Werden sichtbar die Luft fehlte. So spielten wir im Angriffsdrittel höchstens gegen vier Verteidiger plus Torwart. Dass dabei schöne Chancen herauskommen, scheint uns so gut gefallen zu haben, dass wir aber das gleiche Spielchen auch gespielt haben und gegen Ende nur noch vereinzelt unsere Mittelfeldspieler Werdener Angriffsbemühungen unterbanden.

Als wir uns gerade so geartete Auszeiten nahmen, kam direkt eine Riesenchance für den Meister der Kreisliga C zustande: Der Stürmer läuft verhältnismäßig alleine auf Thomas zu. Er versucht sich mit einem gechippten Ball, hinter den Thomas keinen Druck bringen kann, aber immerhin irgendwie im letzten Moment seine Fingerspitzen. Student durch und durch hatte er natürlich beim Einsatz zwei elementare Erkenntnisse auf dem Schirm: Erstens: Bei Ecken sind wir prinzipiell anfällig. Zweitens: Gegentore sind doof. Also was tun, wenn man den Ball nicht festhalten kann? Klare Kiste (im wahrsten Sinne des Wortes): Den Ball an den Pfosten lenken und schnell hinterher rennen. Die Meinung, da sei Glück im Spiel gewesen, ist keineswegs zu teilen.

Die Stürmer vom Hammer gaben dem Torwart nach 23 Minuten keine Chance zu solchen Gedankenspielchen. Sieben Minuten zuvor hatten wir neben dem Torwart (hat sich gelohnt) das komplette offensive Zentrum gewechselt und Bobby, Furkan sowie Robin gebracht (hat sich auch gelohnt). Furkan und Robin sind es auch, die das gewinnbringende Tor fabrizieren. Furkan zieht wieder eine Menge Spieler auf sich, dringt in den Strafraum ein und sieht, kurz bevor er den Ball nicht mehr hätte halten können, Robin. Er spielt ihm den Ball mustergültig in den Lauf, Robin macht drei Schritte vor und bringt den Ball genau zwischen Torwart und Pfosten unter.

Im weiteren Verlauf scheitern noch Furkan, Dustin und Pumba. Der Widerstand war endgültig gebrochen, aber zum höchsten Sieg der Gruppe reichte es ja trotzdem.

 

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Über den Reiter "Tabellen" können ab sofort die Spielpläne und Tabellenstände der laufenden Saison eingesehen werden.

Weitere Aktualisierungen folgen.


 

Solide Vorstellung gegen starken Mintarder Gegner

21.07.2016

VfL Kupferdreh I – BW Mintard II 0:3 (0:1), Donnerstag, 21.07.2016, 19:30 Uhr

VfL: Gajewski (45. Plohmann) – Hainold, Renell (C), Marcow, Kohlmann, Aharchi (81. Henn) –
        Henn (71. C. Strub), Barrotta, Hitpass (56. Schmitz), Zärnig (56. Misic) – Cueto y Corte (45. S. Strub)

Tore: 0:1 (9.), 0:2 (58.), 0:3 (86.)

 

Null zu Drei. Klingt erstmal deutlicher als es war. Sicher, das war nicht unser bestes Spiel. Sicherlich aber auch kein schlechtes. Die Zweitvertretung des Gastes aus dem Mülheimer Südosten gönnte es sich zudem, ein paar Bezirksliga-Spieler mit an den Hammer zu bringen. Hat man das und die Erfahrung unseres Kaders vor Augen, relativiert das dieses Resultat ein wenig.

 

In Hälfte Eins waren wir zu sehr weiten Teilen des Spieles mit der Verteidigung unseres Tores beschäftigt. Entlastung kam selten, aber dann recht schnell und nicht ungefährlich. So fand beispielsweise noch beim Stande von 0:0 eine Einwurfflanke von Gaga den Kopf von Gio (7.).

Obwohl der Kopfball nicht schlecht war, reichte es nicht, den Außenseiter in Front zu bringen. Dass es zu dem Zeitpunkt dann 1:0 nach Torschüssen für Rot/Schwarz stand, ist zwar nur eine Randbemerkung, aber zeigt wieder ein Mal, dass wir uns hinten immer mehr finden.

Den Torschuss zum 1:1 in dieser Statistik muss Lars allerdings direkt aus dem Kupferdreher Netz holen. Ein offen gestanden fantastischer Diagonalball findet sich genau im Lauf des rechten Stürmers mit dem blauen Jersey wieder. Da dieser schlichtweg schneller ist als Kevin, taucht er alleine vor Lars auf, da auch der Rest der Abwehr nicht schnell genug nachrückt. Er kann sich die Ecke aussuchen, entscheidet sich für die lange und lässt Lars keine Chance (9.).

Im Anschluss kommt Mintard zwar recht häufig in die Nähe unseres Sechzehners, allerdings ohne besonders häufig gefährlich zu werden. Das liegt zwar nicht immer daran, dass wir so toll verteidigen, aber zunehmend häufiger. Die Mannen in den schwarz-rot-karierten Kroatien-Gedächtnis-Trikots kommen leider zu noch weniger Offensivaktionen. Geht mal ein Mintarder Ball verloren, rücken wir nicht schnell genug nach oder verlieren den Ball direkt durch Ungenauigkeiten im Passspiel. Wird es dann mal gefährlich, muss in den meisten Fällen eine Standardsituation herhalten, die uns hinwieder nicht in den Genuss eines Torjubels bringt. Aber apropos Standards: Die brachten uns heute defensiv nicht in Kalamitäten, was ja schon einmal erfreulich ist. Auch hier merkt man: Es geht Schritt für Schritt vorwärts am Hammer.

Wer diesen Weg mit bestreiten möchte und sich ein Stück Eisenhammer ins Wohnzimmer, ins Auto oder auf die Arbeit mitnehmen möchte, kann ab heute die nigelnagelneue Vereinshymne inklusive Songtext und Hülle bei Perry im Kiosk käuflich erwerben.

 

Nach der Halbzeit dann einige Veränderungen: Das Wetter entschied sich, aus dem staubtrockenen einen weichen, nassen Platz zu machen und bot auch den zahlreichen Zuschauern herrlichstes Fritz-Walter-Wetter, was diese dann auch dazu bewog, sich das Spiel noch regengeschützter als vom Seitenrand aus anzusehen. Personell tauschten wir wieder einmal den Torwart. Für Lars kam Thomas. Beide machten heute übrigens ein sehr gutes Spiel, auch wenn keiner eine weiße Weste bewahrte. Des Weiteren beerbte Steffan Mario vorne drin. Ganz nebenbei stellten wir auch noch auf vier Verteidiger um.

In den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte dann tatsächlich die erhofften Verbesserungen: Wir spielten einen schönen, offensiven Fußball und waren in der Tat die bessere Mannschaft. Mintard hatte bisweilen wenig bis gar nichts zu melden. Aber wie das im Fußball nun mal so ist: Wenne die Dinger vorne nich machs, krissese hinten. Nach 55 Minuten noch dem 1:1 nahe, nach 56 Minuten gewechselt, nach 58 Minuten mit dem Gegentor. Einmal mehr nutzt Mintard seine Überlegenheit im Sprint, kann den Ball auf der linken Angriffsseite durchstecken, spielt den Stürmer in der Mitte an und der Ball zappelt im Netz (58.). Nicht unmöglich zu verteidigen, aber schwer zu verhindern und gut gespielt. Noch ärgerlicher aber: Wie schon in der ersten Halbzeit mit dem ersten Torschuss des Durchgangs. Aber wir ließen uns nicht hängen, nahmen weiterhin so gut es ging Zweikämpfe an, spielten mit und verteidigten bei gegnerischem Ballbesitz. Wie schon in der ersten Halbzeit verhinderte der Abseits-Pfiff des Schiedsrichters häufiger mal einen aussichtsreichen Angriffsversuch von uns. Meistens hatte er aber leider Recht.

Auf der anderen Seite leisteten wir uns ungewohnt viele defensive Schwächen (sicher auch der Stärke des Gegners geschuldet). Doch zumeist hatten wir einen Spieler, der das wieder ausbaden konnte oder das Glückdes Tüchtigen. Generell aber war der Einsatz vernünftig, wenn auch noch ausbaufähig. Kriegen wir da die letzten Prozente raus, sind wir in Zukunft schwer zu knacken und ein ernst zu nehmender Gegner für jeden A-Ligisten.

Als das Spiel sich dem Ende neigte, geht es diesmal durch das Zentrum, als es ein letztes Mal klingelt. Den Stürmer kriegten wir heute einfach nicht unter Kontrolle und so macht er Tor Nummer Drei für die Gäste (86.).

Am Ende des Tages steht die höchste Niederlage der Vorbereitung. Das Ergebnis ist ein bisschen hart, aber nicht zu ändern. Mintard war auch ganz bestimmt der stärkste Gegner der Freundschaftsspiele und zeigt uns, dass wir noch arbeiten müssen. Aber dann werden wir halt arbeiten. Wir sind schließlich der VfL!

 

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Weitere Verstärkung für den Trainer-/Betreuerstab

21.07.2016

Mit Fabienne Rose haben wir seit dem heutigen Donnerstag eine Zuständige für den medizinischen Bereich und unseren Arztkoffer.

 

 Fabienne (rechts im Bild) mit Cheftrainer Fabian Witzler (l.)

 

Im Spiel gegen Mintard durfte sie schon auf der Bank Platz nehmen. Gaga erwies sich als würdiger Kapitän und gewährte ihr einen ersten Einsatz. Nachdem Fabienne sein Bein fachmännisch... fachfräuisch mit der Allzweckwaffe Eisspray versorgte, sah man direkt einen Wandel im Kupferdreher Spiel, da insbesondere Gaga sich wieder wie ein junges Reh über den Platz bewegte.

 

Nach einer mehrwöchigen Pause nimmt Fabienne, die schon in der Vorsaison das eine oder andere Mal mit dieser Aufgabe betreut war, ihr Amt nun wieder auf.

Wir freuen uns und sagen: Herzlich Willkommen am Hammer.

 

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Durch zwei Standards geschlagen

17.07.2016

VfL Kupferdreh I - TUS Helene I 0:2 (0:1), Sonntag, 17.07.16, 13:00 Uhr


VfL: 1.HZ: Roesch - Hainold, Winkler, Marcow, Renell (C), Misic - Cueto y Corte, Barrotta, Hitpass, Henn -
                  S. Strub
        2.HZ: Gajewski - Hainold, Marcow (80. Gonzalez), Winkler, Misic (66. Schmitz) - C. Strub, Hitpass, Renell,
                   Henn - Barrotta, Özlüoğlu (85. Marcow)

Tore: 0:1 (22.), 0:2 (59.)

Am Sonntag kam TUS Helene zu uns an den Hammer. In der letzten Saison sprang für die Gäste in der stärkeren Nord-A-Liga ein starker sechster Platz heraus. Dass die Mannschaft seit über fünf Jahren so zusammen spielt, macht es für Gegner nicht einfacher.
Aber der heute sehr defensiv agierende VfL machte es den Gästen nicht leicht. Offensiv war das von uns nicht stark, aber dass es von Helene nicht bedeutend besser aussah, ist ein riesiger Erfolg für uns, auf dem man aufbauen kann und auf den man sogar stolz sein darf.

 

 

 


Unser Einsatz in der Defensive war wieder einmal sehr ansprechend. Auch die Mittelfeldspieler bildeten da keine Ausnahme und warfen sich in nahezu ihrem Zweikampf, den sie annehmen konnten. Selbstredend kann man nicht jeden Zweikampf auch gewinnen, aber der Einsatz stimmte. Manch ein verlorener Zweikampf führte jedoch zu gegnerischen Angriffen oder Freistößen. Mit Ersterem kamen wir ziemlich gut zurecht. Zweiteres stellte uns leider vor Schwierigkeiten. So auch in Minute 22: Ein Freistoß, knapp 30 Meter halblinks vom Tor entfernt, fliegt hinein. Die Zuordnung ist da schon nicht gut. Aber als Rene irgendwie an den Ball kommt und nach guter alter Pingpongmanier einen Gegner anköpft, ist die Ordnung endgültig passé. Dem Stürmer fällt der Ball unverhofft vor den Fuß und es ist ihm ein Leichtes, den Ball aus acht Metern an Marvin vorbei ins Tor zu befördern. Aus dem Spiel heraus gelang beiden Mannschaften weder vor noch nach dem Tor besonders viel. Und wenn, dann hatte die Verteidigungsreihe oder einer der beiden Torhüter was gegen den Einschlag. Während Helene viel mit langen, platzierten Bällen in den Lauf und in die Gassen arbeitete, versuchten wir unser Glück mit kurzen, schnellen Nadelstichen. Beides mal ganz nett, aber erfolglos.
 

Nach einer knappen halben Stunde wurden wir etwas mutiger und stellten auf 4-4-2 um. Das war zwar etwas offensiver, aber extrem viel am Spiel veränderte das nicht.

So ging es mit 0:1 in die Pause. Übrigens das erste Spiel, in dem der VfL nicht 1:0 führte!
Wir wechselten auf drei Positionen.

In Hälfte Zwei gehörten uns tatsächlich die ersten 10 Minuten. Offensiv konnte man sich das wirklich gut ansehen. TUS hatte in dieser Zeit keine einzige Chance nach vorne.
Doch dann übernahmen die Gäste wieder das Ruder. Nach unserer Druckphase ließen sie sich nicht lange bitten.
Einen Eckball können wir abermals nicht verteidigen. Der Stürmer trifft den Ball mit guter Technik und bringt ihn am Innenpfosten unter. Schon wieder ein Standardgegentor!
Andererseits: Wieder kein Gegentor aus dem Spiel heraus. Und Standards sind wohl einfacher zu trainieren.

Im weiteren Verlauf der Partie merkte man, dass die Kräfte auf beiden Seiten schwanden. So gab es vereinzelt Möglichkeiten für beide. In der 83. Minute wird Furkan unsanft im Sechzehner von den  Beinen geholt. Es wird wohl Schiris geben, die dafür auf den Punkt zeigen. Aber die Situation war wohl sehr gut erkannt, so brutal das auch aussah. Generell war der Schiedsrichter heute wirklich sehr stark.
So gab es lediglich Abstoß und das Spiel plätscherte nur noch vor sich her.

Leistungsgerecht geht das intensive Spiel mit 2:0 an die Gäste. Defensiv war das aber so, wie man sich das wünscht, allen voran Björn, der ein unglaublich hohes Lauf- und Kampfpensum an den Tag legte.

 


Glanzlose Vorstellung beim 5. KIA Siepmann & Becker-Cup der Zweiten

16.07.2016

Es gab Vieles, das dagegen sprach, dass wir heute besonders gut abschnitten. Dass es allerdings so bitter werden würde, damit war nicht zu rechnen.

Das Unheil nahm seinen Lauf, als es in der Whatsapp-Gruppe Absagen hagelte. So waren zum Treffpunkt sogar noch zwei Spieler dabei, die gestern noch nicht vorgesehen waren. Trotzdem fanden sich eine knappe halbe Stunde vor unserem ersten Spiel ganze neun Leute zusammen.

Dass wir zum zweiten Spiel doch noch zwölf Mann zusammen hatten, wurde durch kleinere Verletzungen relativiert. Weitere Probleme, die wir hatten: Auch andere Mannschaften füllten ihren Kader mit Spielern aus höheren Mannschaften auf, viele Spieler in Schwarz/Rot fanden sich heute auf ungewohnten Positionen wieder (für manche ist auch „auf dem Platz“ eine ungewohnte Position...), und zuletzt hatten wir vielleicht noch eine Prise Pech. Aber 1:10 Tore und 0 Punkte sprechen eine deutliche Sprache.

 

VfL Kupferdreh II – Heisinger SV III 1:3

VfL: Gajewski (C) – Gonzalez, Ekin, Stenzel – Kiyak, Lampey – C. Strub, Pfeifer, Ponten – Katzenmeier, Barrotta

Tore: 0:1, 0:2 (FE.), 0:3, 1:3 Lampey (FE.)

 

Im ersten Spiel stand uns der Gastgeber gegenüber. Trotz guter Spielanlagen gerieten wir 2:0 in Rückstand. Das erste Gegentor resultierte aus einem schwachen Stellungsspiel nach einem Freistoß. Die harte Regelauslegung bescherte uns wenig später einen Foulelfmeter gegen uns. Mannschaftsübergreifend (Erste/Zweite) war es der vierte Elfmeter in Folge mit gutem Ausgang für uns: Der Ball flog über die Latte. Doch wie schon im Spiel der Ersten gegen SuS währte die Freude nicht lange, denn der Elfmeter wurde wiederholt. Zu viele Rote seien in den Strafraum gelaufen. Beim zweiten Mal lässt sich der Schütze nicht lumpen, wählt das andere Eck und bingt seine Mannen mit 2:0 in Front. Daraufhin ließ der Kupferdreher Widerstand etwas nach. Kämpferisch war es höchstens noch „ok“. Insbesondere im Zentrum sah man, dass hier kaum jemand auf seiner Lieblingsposition spielte und es wurde offener. Zwar gab es noch vereinzelte Chancen für die Elf vom Eisenhammer, aber zwingend war anders und auf jede Chance kamen viele individuelle Fehler. Im weiteren Verlauf des Spiels fingen wir uns noch das erste Gegentor aus dem Spiel heraus.

Im Anschluss an eine vernünftige Ballstaffette ging Gio zu Boden. Wie so häufig bei ihm nimmt er den Ball selbst in die Hand und entscheidet, dass der Zehner vom VfL schießt. Der läuft an und versenkt ihn. Alles wie immer also? Weit gefehlt: Denn aufgrund der Nachnominierung von Gio musste der sich mit der Nummer 5 begnügen. Die 10 trug heute Marcel Lampey, der sich über sein erstes Tor vom Punkt seit vier Jahren freuen durfte.

Neuer Mut durchströmte den VfL. Auch wenn man wohl nicht mehr siegte, konnte man ja zumindest noch den ein oder anderen Akzent setzen. Einige wollten sich schließlich für die Erste empfehlen. Zu einer Möglichkeit kam es dann auch noch. Flanke von Chris auf Hakan, der zum Seitfallzieher ansetzt, den Ball aber verfehlt. Doch Patrick, heute Spielertrainer, brachte den Seitfallzieher fertig (hört sich spektakulärer an als es war) und findet mit Chris auch einen Ableger. Der bekommt allerdings nicht genug Druck hinter den Ball. Leichtes Spiel für den Torwart.

Man kann es versöhnliches Ende eines schwachen Spiels nennen, kann es aber auch lassen. Viel spricht dafür, es zu lassen. Auch wenn man zwei unglückliche Standards kassiert hat, war das wahrlich keine Offenbarung.

 

 

 

Wie man sieht, war die Stimmung immerhin noch besser als man befürchten könnte.

 

VfL Kupferdreh II – TUSEM Essen II 0:4

VfL: Gajewski (C) – Gonzalez Ekin, Stenzel – Kiyak, Lampey – C. Strub, Pfeifer, Ponten – Katzenmeier, S. Strub

Tore: 0:1, 0:2, 0:3, 0:4

 

Da Gio etwas angeschlagen war und auch am kommenden Sonntag spielen sollte, wurde er geschont. Steffan, der zwischen dem ersten und dem zweiten Spiel zur Mannschaft stieß, ersetzte ihn.

Doch wir waren TUSEM in beinahe allen Belangen unterlegen: Kampf, Chancen, selbst Mannschaftsgeist entschied TUSEM für sich. Man muss es so deutlich formulieren: Zu keiner Zeit hatte man das Gefühl, wir könnten das Spiel hier gewinnen. Klar hatte man die ein oder andere Möglichkeit vor dem Tor, aber TUSEM hatte mehr und bessere. Es hätte zwar nicht unbedingt 0:4 ausgehen müssen, aber die Niederlage war hoch verdient. Wenn man etwas Positives finden möchte, dann, dass wir nicht komplett aufgegeben haben und uns auf dem Platz nicht zerfleischt haben. Manche Angriffe waren auch schön vorgetragen, defensiv hat insbesondere Pico geglänzt, aber das war einfach nicht genug.

 

VfL Kupferdreh II – RSC II 0:3

VfL: Gajewski (C) – Gonzalez, Ekin, Stenzel – C. Strub, Ponten – Pfeifer, Kiyak, Lampey –
        Katzenmeier (7. Barrotta), S. Strub

Tore: 0:1, 0:2 (FE.), 0:3

 

Auch in unserem besten Spiel bekommen wir eine Reise.

Lange Zeit sah das ganze besser aus als in den ersten beiden 30 Minuten. Der Spielaufbau war etwas geordneter und zielstrebiger, es unterliefen weniger Fehler, aber vor allem der Einsatz war deutlich besser als zuvor. Ob es nun an den Umstellungen lag oder nicht: Abgesehen vom Ergebnis haben wir uns zumindest einigermaßen vernünftig verabschiedet.

Die letzten beiden Gegentore fielen relativ kurz vor dem Ende, sodass es auch 0:1 hätte ausgehen können. Wir hatten auch selbst vereinzelte Abschlüsse, die aber leider nicht den Weg ins Tor gefunden haben. Rüttenscheider Versuche scheiterten häufig an den beiden Manndeckern, die in dieser Partie einen guten Job machten. Auch im Zentrum standen wir etwas sicherer, wenn auch bei weitem noch nicht so sicher wie erhofft und wie es in Punktspielen aussehen soll.

 

 

Am Ende des Tages heißt es also: Ein Turnier für die Katz'. Der Trainerstab konnte natürlich wieder Lehren ziehen und Erkenntnisse gewinnen. Einerseits waren das aber Lehren und Erkenntnisse, auf die man gerne verzichtet hätte. Andererseits zieht man diese Lehren lieber jetzt als während der laufenden Saison.

Immerhin hat die Zweite morgen frei und wir müssen nicht mit Biegen und Brechen eine Mannschaft zum Entscheidungsspiel nach Heisingen schicken und mit einer Mannschaft gegen TuS Helene antreten.

Hoffentlich rentiert sich das und die Erste macht es besser.

 

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Zweiter Sieg im zweiten Heimspiel

15.07.2016

VfL Kupferdreh I – SUS Niederbonsfeld 2:1 (1:1), Donnerstag, 14.07.2016, 19:30 Uhr

 

VfL: Gajewski – Hainold (70. Bernreuther), Renell (C), Marcow (60. Gonzalez), Winkler, Aharchi (60. Stenzel) –
        Kiyak (60. Misic), Hitpass, Kohlmann – Barrotta, Özlüoğlu (46. S. Strub)

 

Tore: 1:0 Barrotta (10., FE), 1:1 (40.), 2:1 S. Strub (89.)

Bes. Vorkommnisse: Gajewski hält FE (40.)

  

Auch wenn es lange gedauert hat, steht am Ende doch der verdiente zweite Heimsieg. Auch wenn es wieder nur eine vermeintlich „mittelmäßige“ Kreisliga-B-Mannschaft war, der wir uns heute gegenübergestellt sahen, ist ein Sieg noch lange keine Selbstverständlichkeit und somit ein erfreulicher Erfolg. Offensiv kann man zwar im Endeffekt mit der Chancenerarbeitung und -verwertung hapern, aber defensiv ist der neue VfL in jedem Fall Kreisliga-A-tauglich! Auch wenn die gegnerischen Stürmer in der kommenden Saison wohl noch etwas mehr Qualität haben werden, muss man doch festhalten, dass die Gäste nicht mehr als drei ernst zu nehmende Chancen hatten.

Die Zuordnung im Mittelfeld war (vor allem nach kleineren Umstellungen in der Pause) in Hälfte Zwei schon besser als in den vorherigen fünf Halbzeiten dieser Saison.


Von Anfang an ging es auf das Niederbonsfelder Tor (beziehungsweise nicht auf das Kupferdreher), ohne dass wirklich Großartiges passierte. Zaghafte Passversuche in die Spitze fanden anfangs noch keinen Abnehmer, aber wir hatten zumindest den Ball. Und wenn wir ihn mal nicht hatten, ließen wir Bonsfeld zumindest nichts damit anstellen und haben die Zweikämpfe angenommen. Nach 9 Minuten können wir dann einen solchen Zweikampf in Form von Ole (Sascha Kohlmann) gewinnen. Der macht es dann schnell und wie in der vorigen Saison in Reihen der blau/weißen Lokalrivalen (zu denen unten in diesem Bericht und in naher Zukunft auf dem Platz mehr) und steckt den Ball mustergültig zwischen dem Linksverteidiger, der damit ausgehebelt ist, und dem linken Innenverteidiger, an dem Gio dran ist, durch. Was manch einer auf der Bank schon ahnt, wird wenige Bruchteile einer Sekunde durch den Schiedsrichter bestätigt: Gio legt sich den Ball am Gegner vorbei und nimmt Geschwindigkeit auf, sodass dem Gegner keine andere Wahl mehr bleibt als ihn von den Beinen zu holen. Elfmeter.

Dass der Gefoulte nicht selber schießen sollte und Italiener keine Elfmeter schießen können, ist beides ein Gerücht. Mehr wie Insigne als wie Zaza läuft Gio an und bringt den VfL in Führung. Die Nummer 10 schießt in der 10. Minute das 1:0. Wer Mathematiker ist, dem gefällt das.

 

In Minute 35 dann die Hoffnung, dass der Schiedsrichter ein zweites Mal auf den Punkt zeigt. Als Furkan nach einem Zweikampf im Sechzehner zu Boden geht, bleibt die Pfeife tatsächlich nicht stumm. Doch statt des erhofften Strafstoßes gibt es eine Gelbe für den Roten, der den Ball nach dem Fall an der Hand hat.

Fünf Minuten später ist es doch Elfmeter Nummer Zwei dieser Partie. Ein wunderschöner Pass der blauen Gäste über deren rechte Seite kann gerade noch von der Verteidigung entschärft werden, doch nicht auf lange Sicht: er findet noch den Weg in den Fünfer, wo Lars den Ball nur erreicht, indem er den Zweikampf mit dem Gegner sucht. Laut Schiedsrichter nicht regelkonform. Eine harte, aber vertretbare Entscheidung.
Hätte er ihn nicht selbst verschuldet, wäre es wohl genau die Situation, die Lars sich vor dem Spiel gewünscht hätte: Bei eigener Führung im Rücken gegen seinen Ex-Verein im Duell Elfmeterschütze gegen ihn.

Sogar der Ausgang ist wie erhofft: Schon früh entscheidet er sich für seine rechte Ecke, der Schütze ebenso und so geht der dritte Kupferdreher in Folge bei einem Elfmeter als Sieger hervor (Marvin gegen Vogelheim, Gio eine halbe Stunde vorher und nun Lars). In heller Begeisterung über diese Tat bleiben die Gastgeber zufrieden mit sich und der Welt an der Strafraumkante stehen und freuen sich mit Lars. Ganze zweieinhalb Sekunden. So lange dauert es nämlich, bis der Strafstoßschütze den Weg zum abgewehrten Ball zurücklegt, den Ball über Lars schießt und den 1:1-Halbzeitstand markiert (40.).

Es wäre jetzt gemein, zu sagen, unser Keeper hätte sich lieber wünschen sollen, einen Elfmeter gegen den Ex-Club FESTzuhalten...

 

So ging es für Bonsfeld schmeichelhaft mit 1:1 in die Pause, die mit dem ersten wirklichen Torschuss den Ausgleich markierten. Wirklich viele zwingende Möglichkeiten hatten wir auch nicht, aber wohl kein Gegentor verdient.

 

Auch die zweite Halbzeit war bis zur 80. Minute höhepunktarm. Am erwähnenswertesten vielleicht noch die Erkenntnis, dass man für die Ehe auf dem Fußballplatz bestraft werden kann: Nach einem scheinbar harmlosen Zweikampf trudelt der Ball ins Aus, Blau und Rot wollen beide einwerfen und versuchen, die Gunst des Unparteiischen zu erlangen. Rot in Person von Gio guckt in die Röhre, bekommt aber als Entschädigung die gelbe Karte (50.). Was zu großen Verwirrungen und Theorien auf der Bank führt, wird schnell zu noch größeren Verwirrungen und Theorien auf der Bank, als dieser dann sich wild am Finger ziehend zur Bank kommt. Regelexperten (seit letzter Woche wissen wir: die sind am Hammer zu Hause) dämmert es nun: Das Tragen eines Eheringes ist natürlich verboten und wird mit der gelben Karte geahndet.

Bedeutend interessanter wird es leider häufig nicht, auch wenn man erkennt, dass konditionell und taktisch sich der VfL langsam, aber sicher Kreisliga-A-Niveau nähert. Kämpferisch war das wieder vernünftig, vor allem die vier zentralen Defensiven Rene, Gaga, Björn und Dustin haben der Mannschaft Halt gegeben und alles reingeworfen, was sie zu bieten haben. Auch technisch waren einige schöne Diagonalpässe und Passstaffetten zu beobachten, ohne dass es allerdings wirklich gefährlich wurde.

 

Aber als hätte jemand einen Schalter umgelegt, gab es ab der 80. Minute beinahe Chancen im Minutentakt. Der Ball lief schön nach vorne, fand auch regelmäßig den Weg in die Spitze, aber am Anfang der letzten zehn Minuten sollte es noch nicht sein. Abseits, Verspieltheit, Pech oder ein schlampiger letzter Pass machten einen Strich durch die Rechnung.
Zwischenzeitlich hatten wir noch Glück, dass wir nicht auch noch das 1:2 fingen: Nach einem Kupferdreher Angriff ist plötzlich die linke Seite offen und der Gäste-Stürmer kann verhältnismäßig allein auf das Gehäuse unserer Elf zulaufen. Da Daniel Misic, der heute zum ersten Mal Linksverteidiger spielte und sich dort tapfer schlug, ihn mit großem Einsatz verfolgte und ihn so unter Druck setzte, musste dieser aus der Distanz abschließen. Für die schlechte Position und den Druck von hinten war der Schuss aber extrem gut und hätte wohl richtig gut gepasst. Aber unser Keeper konnte den Ball entschärfen und hielt so der letzten Herausforderung des Tages stand.

Als es schon nach Unentschieden aussah, legten wir aber noch einen Gang zu und wurden belohnt. Nach einem schnellen Einwurf kommt der Ball irgendwie zu Steffan, der mit Rücken zum Tor steht. Aber Wohl denen, die zwei Füße haben und aus der Drehung schießen können! Mit dem Blick auf dem Ball dreht er sich auf dem Absatz und tritt den Ball satt mit dem schwächeren linken Fuß aus knapp neun Metern unter die Latte (89.).

 

SUS macht natürlich auf und versucht noch den Ausgleich, was uns eine 3 gg. 1-Situation bringt. Die bringt aber aufgrund des wirklich starken Stellungsspiels des Verteidigers nichts ein und so bleibt es beim 2:1.

 

Es war zwar nicht das beste Spiel, das wir abgeliefert haben, aber wir haben uns ein wenig mehr gefunden. Kämpferisch ist das nach wie vor klasse und Sieg ist bekanntlich Sieg.

Soweit zur besten Nachricht des Tages. Die interessanteste Nachricht des Tages aber ist der Knaller, den uns die Losfee des FVN beschert hat: Am 23.8. startet für uns die Pokalsaison 2016/17 mit einem Auswärtsspiel am Hinsbecker Berg. Der Hashtag #derbyfieber zieht jetzt schon weite Kreise. Besonders pikant ist das Spiel natürlich unter dem Gesichtspunkt, dass mehr als die Hälfte des VfL eine SG-Vergangenheit hat und ein großer Teil sogar zu dieser Saison die Farben gewechselt und den Weg an den Eisenhammer eingeschlagen hat.

In diesem Sinne also: #derbyfieber und #sieg zum #neustart.

 

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Gut gespielt und unglücklich, aber irgendwie doch verdient verloren

12.07.16

Vogelheimer SV II – VfL Kupferdreh I 2:1 (0:1), Sonntag, 10.07.2016, 13:00 Uhr

 

VfL:  1. HZ: Plohmann – Hainold, Henn (43. Rustemov), Marcow, Renell (C), Aharchi – C. Strub,
                    Hitpass (36. Lampey, 44. Ponten), Zärnig – Barrotta, Cueto y Corte

         2. HZ: Roesch – Rustemov, Hainold, Marcow, Renell, Aharchi – Cueto y Corte (63. C. Strub),  Barrotta,
                     Ponten – Kiyak, S. Strub

 

Tore: 0:1 Renell (19.), 1:1 (82.), 1:2 (88.)

Bes. Vorkommnisse: Roesch hält FE (67.)

 

Einsatz Nummer Zwei für die Männer vom Eisenhammer. Wir dachten, dass die wirklich hochsommerlichen Temperaturen eher uns als den Gastgebern aus Vogelheim zugute kommen würden, da wir schon länger im Training waren und mit recht vielen Auswechselspielern angetreten sind.
Doch da sollten wir eines Besseren belehrt werden. Während drei unserer Auswechselspieler schon innerhalb der ersten 44 Minuten verletzte Mitspieler ersetzten, wechselte Vogelheim in der Pause nahezu die komplette Mannschaft. In der Hinsicht also: Vorteil Vogelheim. Das Spiel war – abgesehen vom Wetter, aber das war ja für Vogelheim das gleiche – aufgrund der Qualität, die Vogelheim auch in der Breite seines Kaders hatte, ein besserer Gradmesser als das Spiel gegen Heisingen. Die Mannschaft aus dem starken Nord-West-Kreis spielte in der vergangenen Saison in der Kreisliga B oben mit und wappnet sich in der Vorbereitung für den Aufstieg.

Im Gegensatz zum letzten Spiel, bei dem noch 20 Mann im Kader standen und einige Spieler, die gerne hätten spielen wollen, sich mit einer Laufeinheit begnügen mussten, wurden nun alle verfügbaren und spielbereiten Spieler auf zwei Mannschaften aufgeteilt. Da aber auch mit Fortuna Bredeney ein weiterer starker Gegner gefunden wurde und nach nur sechs Trainingseinheiten keine endgültige Einteilung gefunden ist (alle Spieler trainieren noch zusammen), sind die Aufstellungen noch nicht aussagekräftig und es stand insbesondere in Vogelheim nicht die komplette (vermeintliche) Erste Mannschaft auf dem Platz. So kamen auch beim zweiten Spiel in Bredeney Spieler zum Einsatz, die in der kommenden Saison für die Erste auflaufen und in Vogelheim umgekehrt. Insofern kann man mit dem 1:2 sicherlich leben, insbesondere, da die Leistung kämpferisch allererste Güte war. Selbst diejenigen, die sich verletzt haben, warfen bis zu ihrer Auswechslung noch alles in die Waagschale. Das ging auch lange gut.

Anmerkung: Eine Kurzzusammenfassung des anderen Spiels in Bredeney (Fortuna Bredeney II – VfL Kupferdreh „II“ 2:0) steht auf unserer neuen Facebook-Seite facebook.com/vflkupferdreh.

 Aber von Anfang an: Das Spiel plätscherte die ersten fünf Minuten vor sich hin, dann allerdings wurde es bedeutend ansehnlicher als das Spiel, das acht Stunden später im Stade de France steigen sollte. Aus VfL-Sicht ging es allerdings in den ersten 20 Minuten nicht über Entlastungsangriffe hinaus, auch wenn diese zweimal zu ziemlich guten Chancen wurden. Ansonsten war man damit beschäftigt, eine frühe Führung der Hausherren zu verhindern. Das ging aber besser als erwartet. Wenn die Zuteilung nicht stimmte, hatten die heute in weiß-orange spielenden Kupferdreher entweder genug Herzblut, Glück oder Torwartqualität, um den Einschlag zu verhindern.

Nach 18 Minuten ist es Mario Cueto y Corte, Neuzugang von Kupferdreh-Byfang mit Vogelheimer Vergangenheit, der einen satten Linksschuss aus über 20 Metern ablässt. Der Torwart verhindert die Führung für den VfL, die zu dem Zeitpunkt sehr schmeichelhaft gewesen wäre, so gerade noch mit seiner gesamten Körperlänge. Jedoch nur auf Kosten eines Eckballs. Der wird mehr schlecht als recht flach in die Mitte geschlagen, wo tatsächlich mit Gaga ein Kupferdreher Abnehmer steht. Dessen Schuss fliegt aber genau auf Giovanni zu, der den Ball in dieser Position aber nicht selbst verwerten kann. Also hebt er einfach das Bein, womit der Torwart nicht rechnet. Der Ball schlägt unten links ein und der neue Spielstand lautet 0:1 aus Vogelheimer Sicht.

 Das Spiel wird noch ein wenig intensiver mit Torchancen auf beiden Seiten. Von Latte, Torwart und widrigen Platzbedingungen, gepaart mit Glücklosigkeit und einer kleinen Spur Unvermögen (Vogelheim spielt einen Ball in die Spitze, der Stürmer schafft es, sich vor Thomas in sehr guter Position zu postieren und tritt in den sehr sandigen Boden) gab es viele Gründe, dass es nach einer halben Stunde immer noch 0:1 stand.
Doch dann fordern Hitze, der oben beschriebene, sandige Zustand des Platzes, Trainingsblessuren und das hohe Lauf- und Kampfpensum ihren Tribut. Zuerst muss Dustin Hitpass den Platz für Marcel Lampey räumen (36.), dann Dennis für Djemail (43.) und zuletzt Marcel sogar vor der Pause noch einmal für Florian (44.). In der Pause gestand dann Dustin Zärnig ebenfalls, dass er sich über eine Auswechslung nicht beschweren würde. So kam es, dass nach Wiederanpfiff nur noch zwei gesunde Spieler auf der Bank Platz nahmen: Thomas, der Marvin Roesch seine Chance im Tor gewährte, und Chris, der eigentlich in der Halbzeit zur Unterstützung nach Bredeney fahren sollte.Doch die Männer vom Eisenhammer zeigten, dass der VfL nicht zu Unrecht seine Wurzeln im Ruhrpott hat und Maloche, Schweiß und Herzblut zu diesem Verein gehören. Unerbittlich haben wir uns in jeden Zweikampf geworfen, um die Führung zu verteidigen. Dass das System neu ist, die Mannschaft nicht wirklich eingespielt ist und viele entweder schon lange nicht mehr Fußball oder die von ihnen geforderte Position gespielt haben, hat man sicherlich auch gesehen.

So gab es neben individuellen Fehlern, allem voran im Passspiel, auch kollektive Fehler, wie Absprache-, Laufweg- oder Stellungsfehler, aber das ist im zweiten Vorbereitungsspiel vollkommen normal und deutlich weniger wichtig als die Einstellung.


Es ging wenig nach vorne, aber wenn, dann gefährlich. Exemplarisch dafür ein Doppelpass auf engstem Raum 20 Meter vor dem Tor zwischen Giovanni und Mario (s. Bild) der aber leider nicht den Weg in die Spitze fand. Dadurch kam neuer Mut bei Weiß/Orange auf und es ging etwas schneller nach vorne (vorher dauerte das meist zu lang und erstickte so Angriffsbemühungen im Keim). Nach mehreren Halbchancen von Kupferdreh aber das: Der gegnerische Stürmer kommt mit viel Geschwindigkeit von Halblinks in Richtung Kupferdreher Strafraum. Kein Mittelfeldspieler ist in der Nähe oder in der Lage, ihn zu stoppen und so müssen die Innenverteidiger den Versuch wagen, ihn am Abschluss zu hindern. Das gelingt: Er kommt nicht zum Torabschluss. Wenn man allerdings pingelig ist, muss man darauf hinweisen, dass der Abschluss nur vertagt wurde, da der Stürmer nur unzureichend angegangen beziehungsweise begleitet wurde, erst nach Eindringen in den Strafraum bei immer noch hoher Geschwindigkeit angegriffen wurde, fiel und vom Schiedsrichter einen Elfmeter zugesprochen bekam (67.).

Da der Ball ganz unglücklich und vermutlich sogar falsch lag, hat Marvin im VfL-Tor sich erbarmt, den Ball doch noch einmal richtig auf den Punkt zu legen, tanzte dann auf der Linie etwas herum und hielt den Ball tatsächlich. Wirklich verdient war die Führung zu dem Zeitpunkt nicht mehr, es wäre aber ein für den Ausgleich unverdienter Zeitpunkt gewesen, da Kupferdreh durch die oben genannten Chancen etwas besser im Spiel war. Beflügelt von dem gehaltenen Elfmeter schöpfte der VfL Mut im Spiel nach vorne. Verärgert durch den verschossenen Elfmeter warf aber auch Vogelheim mehr nach vorne. Das wiederum kam uns zugute, Steffan wurde des Öfteren auf die Reise geschickt und hatte auch die Chance, den Sack eine knappe Viertelstunde vor Schluss zwar noch nicht mit dreifacher Doppelschleife zuzumachen, aber zumindest schon einmal etwas fester zuzuknoten und reisefertig zu machen. Doch er scheiterte und blieb so bei einem Tor in der Vorbereitung stehen. Auch Gio ließ eine weitere Großchance aus. Das soll zwar nicht darüber hinwegtäuschen, dass Vogelheim über das Spiel hinweg gesehen mindestens ein Tor verdient gehabt hätte, aber dass wir uns dagegen gestemmt haben und die genau richtige Einstellung an den Tag gelegt haben, auch wenn es konditionell immer schwerer wurde, ist dann noch erfreulicher zu beobachten. Die Vorentscheidung durch eine der beiden Chancen wäre dann natürlich noch schöner gewesen.

Wie schon in Hälfte Eins, aber insbesondere dadurch, dass im Zentrum mehr und mehr zu tun war und die Hitze sowie die Anstrengung die zentralen Spieler immer weiter belasteten, rotierten der zentrale Mittelfeldspieler und die Stürmer immer mehr, sodass verschiedene Leute hinten absicherten, aber nichtsdestotrotz VfLer zum Abschluss kamen. In der frühen Phase war das (wie schon in der ersten Hälfte) beeindruckend zu beobachten. In Minute 82 dann aber Ernüchterung: Aus der Mitte wird der Ball zwischen Innen- und Außenverteidiger auf links durchgesteckt. Der Vogelheimer ist schneller und frischer als die Kupferdreher Hintermannschaft, umkurvt den Torwart und trifft aus wenigen Metern das leere Tor. Gut gemacht, schwer zu verteidigen und kaum etwas vorzuwerfen. Kann passieren. Wäre es nur dabei geblieben.

Die Gastgeber wollten noch mehr, griffen noch weiter vorne an. Ein Ballverlust rechts neben dem Strafraum beschert Vogelheim die nächste Chance. Der Stürmer zieht wenige Schritte in die Mitte, schließt ab (88.) und hat Glück, dass der Ball von Marvins Fingerspitzen abgelenkt nicht den Weg an den Pfosten oder zur Ecke sucht, sondern den Platz links neben dem Innenpfosten findet.

Fazit: Wir konnten viele Eindrücke sammeln, positiv wie negativ. Mit einem bisschen mehr Glück hätten wir das Spiel vielleicht nicht verloren, aber wir können damit leben. Geht die Vorbereitung aber so weiter wie bisher, stellen wir die beste Elf auf und findet sich die Mannschaft noch besser, können wir Mannschaften wie Vogelheim, die in der Kreisliga A Süd/Ost sicherlich gut mithalten würden, auch mal schlagen. Läuferisch, technisch und taktisch war das schon ziemlich vernünftig, aber ausbaufähig. Richtig gut hinwieder sind wir regeltechnisch: Als Rene im Zweikampf seinen Schuh verloren hat, konnten alle mit der Kenntnis der neuen Regeln aufwarten und wussten, dass er bis zur nächsten Unterbrechung mit Schuh in der Hand spielen durfte (was er auch getan hat). Auch die Anstöße haben wir schon in viele verschiedene Richtungen gespielt. In der Hinsicht also: Hausaufgaben gemacht.

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VfL Kupferdreh startet mit Sieg in die Vorbereitung zur Saison 2016/17

 VfL Kupferdreh I – Heisinger SV II 4:2 (1:1), Dienstag, 05.07.2016, 19:00 Uhr

 VfL: 1. HZ: Plohmann – Hainold, Renell (C), Kohlmann, Gonzalez, Stenzel – Henn, Rustemov, Lampey –
                     Barrotta, S. Strub

         2. HZ: Gajewski – Hainold, Renell, Marcow, Winkler, Kiyak – C. Strub, Hitpass, Bramsiepe, Cueto y Corte,
                     Acar

Tore: 1:0 S. Strub (22.), 1:1 (41.), 2:1 Hainold (56.), 3:1 Acar (62.), 3:2 (73.), 4:2 Hitpass (88.)

 

 "Kuddels" toll vorbereitete Kabine

 

Am Dienstagabend stand nach den ersten vier Trainingseinheiten, die die neu zusammen gesetzte Mannschaft unter dem Trainerteam um Fabian Witzler und Patrick Pfeifer sowie dem zukünftigen Trainer der Zweiten, Malwin Pilny, und den Betreuern André Wölting und Ulrich „Kudel“ Glettenberg gemeinsam bestritten hat, das erste Testspiel an. Gegner war die Zweitvertretung der Nachbarn aus Heisingen, letztes Jahr 9. in der Kreisliga B.

Ähnlich wie Kupferdreh, nur etwas weniger ausgeprägt, standen jedoch auch in Heisingen viele Spieler im Kader. Der VfL schöpfte sogar sein Trikotkontingent aus und berief 20 Spieler, von denen jeder mindestens eine Halbzeit spielte. Lediglich Kevin und unser Kapitän Gaga spielten durch. Der Rest musste sich mit einer Hälfte begnügen und 30 Minuten während der Halbzeit, in der er nicht spielte, lockere Platzrunden ziehen.

Trotzdem war das Laufpensum in den 45 gespielten Minuten enorm hoch, genauso wie die Kampfleistung. Da die Kupferdreher noch nicht annähernd in ähnlicher Formation spielten, verwunderte es nicht, dass Heisingen zu Beginn der ersten Halbzeit den Ton angab. Nichtsdestotrotz verhinderte der Kampfgeist der kompletten Elf zwingende Chancen oder gar einen Rückstand. Nachdem in der achten Minute der erste Fernschuss auf das Gästetor geschossen wurde, fand sich Kupferdreh von Minute zu Minute mehr und übernahm über weite Teile der ersten Hälfte das Spiel. Nach ein paar Annäherungen war es dann Steffan, der nach 22 Minuten Treffer Nummer Eins der Vorbereitung markierte, indem er einen gut erkämpften und von Gio uneigensinnig vorgelegten halbhohen Ball aus knapp 16 Metern ins leere Tor schoss. Auch bisher unbekannte oder zumindest nicht eingespielte Positionen wurden (übrigens auch in der zweiten Hälfte) gut umgesetzt, so dass das Spiel der Männer in den rot-goldenen Trikots streckenweise sehr ansehnlich war.

Anschließend kam es zu Chancen auf beiden Seiten, wobei Heisingen möglicherweise die Besseren hatte. Nicht unverdient fand so ein Fernschuss der Gäste vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff den Weg ins Tor.

 In der Halbzeitpause dann das große Wechseln auf neun Positionen. Dennoch war die Anfangsgeschwindigkeit beim VfL enorm hoch, so dass im Gegensatz zur ersten Hälfte Kupferdreh von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft war. Selbstverständlich unterliefen auch hier individuelle Fehler, technisch wie taktisch. Das allerdings ist das Normalste der Welt angesichts der frühen Phase der Vorbereitung. Bedeutend wichtiger als die Fehler allerdings die Entwicklung innerhalb des Spiels. Wie schon in der ersten Hälfte wurde der VfL mit steigender Spieldauer immer stärker und stärker. Insbesondere kämpferisch und vom kameradschaftlichen Umgang miteinander her war die Leistung enorm stark und macht Mut für die anstehende Kreisliga-A-Saison.

Nach 56 Minuten ist es ein Freistoß von Kevin, der durchspielte, aus geschätzten 60 Metern, der über Umwege die erneute Heim-Führung bringt: Kevin bringt den Ball hoch in den Sechzehner, Sedat zieht im letzten Moment den Fuß weg, sodass der Ball noch einmal auftupft und dem Torwart, der damit nicht rechnen kann, somit das Nachsehen lässt. Der VfL war nun eindeutig tonangebend und drückte weiter auf Treffer Nummer Drei. Den steuerte Sedat knappe 10 Minuten nach dem 2:1 bei, nachdem er schön frei gespielt wurde.

Danach wurde es ein ausgeglicheneres Spiel. Die Kondition hatte ein wenig unter dem hohen Tempo der Anfangsphase gelitten. Rot/Gold kam zwar noch zu Möglichkeiten, teilweise sogar sehr guten, doch die wurden liegen gelassen, mal durch den guten Torwart, mal durch Pech, mal durch Fehlschüsse. Nachdem Lars ein paar Bälle seit dem 3:1 noch entschärfen konnte, hatte er beim 3:2 chancenlos das Nachsehen (73.). Der satte Rechtsschuss traf zwar noch die Unterkante der Latte, ging aber ins Tor. Obwohl das Spiel schon hätte entschieden sein können, wurde Kupferdreh noch einmal zur Offensive angehalten.

Und die kam. Während Heisingen nach dem Anschlusstreffer lediglich einen Torschuss verzeichnen konnte (einen Direktschuss nach dem Anstoß im Anschluss an das 4:2), kamen die Hausherren noch zu mehr oder weniger gefährlichen Chancen. Sei es durch sehr gute Flanken aus dem Halbfeld, Pässe in die Spitze oder Kombinationen: Es gab Abschlüsse. Und das sollte sich lohnen, denn zwei Minuten vor Abpfiff setzte Dustin einen direkt abgenommen Volley aus ungefähr 22 Metern unter die Latte.

 Schlussendlich steht ein verdienter Sieg mit einer nicht eingespielten Mannschaft, die sich aber sicherlich noch finden wird, über eine recht starke Kreisliga-B-Truppe. Dass wir in beiden Halbzeiten überlegen waren, zeigt, dass der Kader in der Breite stark ist und dass auch die Zweite für die kommende Saison gut gewappnet sein wird.

pp


Der VfL steigt in die Vorbereitung ein

07.07.2016

Tolles "Wir-Gefühl" am Eisenhammer: Man spürt förmlich die Aufbruchstimmung und den frischen Wind, den die neuen Jungs mitsamt Trainerstab und Betreuerteam zum VfL mitgebracht haben. Vor knapp zwei Wochen sind alle Spieler (I. und II. Mannschaft arbeiten in der Vorbereitung gemeinsam) in die intensive Vorbereitung gestartet. Am 24.06. traf man sich zum Trainingsauftakt mit anschliessendem Grillen.

 

"Turnier" am Eisenhammer

 

Zunächst wurden 3 Mannschaften a 10 Mann gebildet und ein kleines Turnier gespielt. Im Anschluss stellten sich alle Schwarz-Roten zum Foto:

 

Wir sind der VfL - Foto zum Vorbereitungsauftakt

 

Beim anschliessenden Grillen packte F. Witzer auch schon die nächste Bombe aus: Es gibt eine neue Vereinshymne. Diese ist demnächst käuflich zu erwerben - Infos folgen an dieser Stelle!

Man munkelt, das Kennenlernen wäre bei dem ein oder anderen Bierchen recht erfolgreich verlaufen!

Ab jetzt heisst es für die Jungs: Schwitzen und kämpfen für die sportlichen Ziele der Saison 2016/2017

ff


Um- und Aufbruch am Eisenhammer

07.07.2016

Puh! Durchgeatmet! Die Mannschaft von Trainer Ebner hat es also geschafft und ist nicht abgestiegen. Leider haben es große Teile der Mannschaft im Anschluss vorgezogen ihr Glück woanders zu versuchen oder die noch junge Karriere gleich ganz zu beenden. Die Truppe kam damals geschlossen mit Trainer Ebner vom SV Kupferdreh-Byfang als B-Jugend zum VfL und spielte dann weiter geschlossen noch 2 Jahre Jugend bis dieselben Jungs schliesslich komplett die !. Mannschaft vom Eisenhammer bildeten.

Sie beerbten dann die eben in die Kreisliga B abgestiegene Mannschaft von Ex-Trainer v.d. Gathen, die sich damals so unrühmlich vom Eisenhammer verabschiedete und schafften die Sensation, direkt in ihrem ersten Seniorenjahr vor 500 Zuschauern im Relegationsspiel am Krausen Bäumchen gegen den FC Kray III aufzusteigen.

Es folgten 2 Jahre harten Abstiegskampfes in der Kreisliga A, mit dem tollen Ende in der abgelaufenen Saison, als man erneut vor 500 Zuschauern ein Relegationsspiel bestritt. Diesmal verhinderte man den Abstieg am Langmannskamp dank eines 2:1 Erfolgs über den SV Isinger (Spielbericht s.u.).

Was bereits vorher intern bekannt war, wurde im Anschluss offiziell bekannt gegeben: Neben den vielen Spielern werden auch Trainer C. Ebner und der 2. Vorsitzende S. Bugert eine neue Herausforderung suchen und werden zum FC Stoppenberg II wechseln.

Um aufkeimenden Gerüchten an dieser Stelle gleich den Riegel vorzuschieben: Beide gehen nicht im Streit und haben sich stets sportlich und menschlich vorbildlich fair verhalten. Der Verein war lange im voraus informiert. Es gab im letzten Heimspiel eine offizielle Verabschiedung.

Wir wünschen den beiden Coaches sowie den scheidenden Spielern weiterhin viel Erfolg und sportlich sowie menschlich viel Glück. Ihr seid am Eisenhammer stehts herzlich willkommen.

Wo wir gerade bei Gerüchten sind: Auch an dem Gerücht, der VfL würde nach der Relegation gar nicht in der Kreisliga A starten wollen und die Truppe kurzfristig abmelden, ist nichts dran. Der VfL wird auch im nächsten Jahr das Abenteuer A-Klasse angehen.

Damit ziehen wir hiermit einen Schlußstrich unter die abgelaufene "Epoche" der jüngeren Vereinsgeschichte und wollen uns dem Aufbruch in ein "neues Zeitalter" widmen:

Der in der Alte Herren spielende VfL`er Fabian Witzler stellte sich unmittelbar nach dem Bekanntwerden des Ebner-Abgangs zur Verfügung in Personalunion als Trainer der I. Mannschaft und eine Art sportlicher Leiter tätig zu werden, was der Vorstand dankend annahm.

Er begann also damit sich ein tolles Team von Verantwortlichen zusammenzustellen, dessen Mitglieder wir in Kürze hier vorstellen wollen. Was diese Jungs in kürzester Zeit geschafft haben ist einfach sagenhaft. Den zahlreichen Abgängen am Eisenhammer stellten sie ebensoviele Neuzugänge entgegen, 15 an der Zahl. Zusammen mit dem verbleibenden Stamm an Spielern geht der VfL also auch im kommenden Jahr mit zwei Teams auf Punktejagd.

Wir begrüßen alle Neuzugänge am Eisenhammer und wünschen euch allen viel Spaß und Erfolg beim VfL!!

Damit nicht genug der Neuerung: Auch die zweite Mannschaft hat einen neuen Trainer: Malwin Pilny wird seine Karriere beenden und künftig die Aufgabe an der Linie übernehmen. Auch Dir, lieber Malwin, alles Gute!

ff


Erste schafft den Klassenerhalt

09.06.2016

Unglaublich aber wahr: Durch glückliche Umständie (Rückzug Rüttenscheid, Abstieg Werden-Heidhausen aus der Bezirksliga) erhielt die I. Mannschaft vom Eisenhammer mit nur 16 Punkten aus 33 Spielen die Chance, die Relegation um den Klassenerhalt zu spielen. Gegner war der SV Isinger, der zwar nur 4. in der Kreisliga B wurde, aber den ebenso glückliche Umstände in die Relegation rutschen liess.

Das Spiel elektrisierte zahlreiche Zuschauer. So machten knapp 500 Zuschauer den Langmannskamp in Steele zu einem Hexenkessel und bildeten einen ungewöhnlichen Rahmen für ein Kreisligaduell. Vor allem die Ultras des klassentieferen Vereins, die eigens mit einem Fanmarsch angereist kamen, machten zunächst ordentlich Stimmung.

 

Doch auch die Gegenseite war gut gefüllt. Hier versammelten sich Fans und Freunde des VfL:

 

 

Wer hatte seine Nerven besser im Griff? Der SVI begann gegen die verunsicherten Schwarz-Roten wie die Feuerwehr. Und während man sich eben sortierte schlug der B-Ligist auch schon zu. Nach einer Ecke war der VfL nicht auf dem Posten und mutterseelenallein durfte ein Angreifer der Gelben zuschlagen. Das bittere 0:1 nach gerade einmal 8 Minuten liess die Nerven natürlich nicht eben beruhigen. So hatte Isinger zunächst mehr vom Spiel und versuchte aus einer massierten Abwehr heraus immer lang auf die beiden schnellen Spitzen zu spielen.

Gelang dies zunächst noch, so stellte sich die VfL-Defensive von Minute zu Minute mehr auf diese Spielweise ein. Jetzt hatte man auch das Seelenleben besser im Griff und drückte mächtig aufs Tempo. Gkleich mehrfach brannte es im Strafraum der Gelben und die Schwarz-Roten schossen aus allen Rohren aufs Tor, trafen aber lediglich ihre Gegner, den Torwart oder das Gestänge.

So blieb die Partie spannend. Als die zahlreichen Zuschauer sich schon ein Pausengetränk holen wollten schlug der VfL aber doch noch zu. Nach einem schönen Angriff wurde T. Schmidt im Sechzehner umgelegt. Klarer Fall - Elfmeter. Es gab auch keinerlei Proteste des SVI. K. Hainold nagelte das Leder unhaltbar in die Maschen. Riesenjubel jetzt beim Ebner-Team. 1:1 in der 44. und gleichzeitig auch der Pausenstand.

Die zweite Hälfte begann, wie die erste endete. Der Vfl zeigte sich einfach routinierter und cooler als die aufgeregten Isinger. Die Schwarz-Roten bestimmten die Partie, mussten sich aber permanent auf der Hut zeigen vor den schnellen Kontern der Gäste. Aber man hatte jetzt ein tolles Gegenmittel und konterte nach Ballgewinn ebenfalls in höchster Geschwindigkeit.

Da Isinger sich jetzt auch defiensiv besser eingestellt hatte war die Partie ziemlich langatmig, lebte aber natürlich von der Spannung. Die Uhr lief herunter und es kam die 84. Minute, die dramatisch werden sollte. Der SVI mit einem Eckball und wieder kam ein Akteur der Gelben aus 6 Metern frei zum Schuß und drosch die Kugel mit einem lauten Knall ans Aluminium. Unterkante Latte und raus kam das leder wieder. Gut gesehen auch vom herausragenden Unparteiischen.

Und aus diesem Angriff heraus erkennt der Vfl die Lage und fährt den Konter im Sprint. Der B-Ligist, der schon vorher Kraftprobleme hatte, konnte nicht mehr folgen und plötzlich stand Torben Schmidt mutterseelenallein vor dem keeper der Gelben und schob zur Führung ein (2:1, 84.). Riesenjubel natürlich auf der Seite des VfL und offensichtlich zuviel für einen Spieler des SVI, der seiner Mannschaft einen Bärendienst erwies, komplett gegen den Schiri wütete, und mit rot den Platz verlassen musste.

Gegen die entkräfteten Isinger brachte der VfL das Spiel jetzt über die Bühne. Nach 90.3 Minuten ertänte der Schlusspfiff und es gab kein Halten mehr beim Team vom Eisenhammer. Mit lauten Gesängen und der La-Ola vor den Zuschauern wurde der Klassenerhalt gefeiert.

 

 

DANKE FÜR DEN GROSSEN KAMPF JUNGS UND GLÜCKWUNSCH ZUM KLASSENERHALT!!!

Aber natürlich wollen wir auch den Gegner nicht vergessen, der betrübt vom Platz schlich. Ihr wart ein Supergegner: Kopf hoch und startet einen neuen Anlauf im nächsten Jahr!

Unter diesem Link gibts bewegte Bilder zur Partie:

 

http://powerplay-tv-essen.de/index.php/amateurfussball/fussballsaison-15-16/503-kr-liga-a-essen-so-relegationsspiel-vfl-kupferdreh-65-82-vs-sv-isinger

 


Showdown am Langmannskamp

08.06.2016

Bereits vor dem Anpfiff sickerte so einiges durch: Das komplizierte Prozedere um Auf- und Abstieg hat auch uns verwirrt, denn das Relegationsspiel gegen den Abstieg war unserem Team bereits vor der Heimpartie gegen den SV Burgaltendorf sicher. Da Werden-Heidhausen aus der Bezirksliga absteigt, muss deren Zweite zwangsabsteigen. Ein direkter Abstieg unserer Ersten war also nicht mehr möglich.

Kurz vor dem Anpfiff gab es dann die Info, dass Konkurrent Yurdum Spor Essen nach einer wahren Niederlagenfltut von 9 Pleiten in Folge sensationell gegen die sonst so starken  Fortunen aus  Bredeney mit 5:3 gewinnen konnte. Damit war klar: Bei einem Sieg gegen Burgaltendorf II hätte es das direkte Duell um den Relegationsplatz gegeben, bei allem darunter wäre der Platz für den großen Showdown am Langmannskamp gebucht.

Um es kurz zu machen: Es wurde ein Riesenkampfspiel der Schwarz-Roten, die wirklich alles raushauten und nach umkämpften 90 Minuten immerhin ein 2:2 erreichten. Dabei verdaute man nach schwachem Beginn sogar noch den bitteren 0:1 Rückstand wenige Augenblicke vor der Pause. Nach der Pause zeigte das Ebner-Team großen Willen und mit viel Leidenschaft drehte man das Spiel durch Tore von J. Scheuermann (1:1, 54.) und T. Schmidt (2:1, 69.).  In der 79. dann der nächste Nackenschlag: Nach einer Unachtsamkeit erzielten die Gäste den Ausgleich (2:2).

Doch es sollte noch schlimmer kommen. In der turbulenten Schlußphase warf der Vfl alles nach vorne. Burgaltendorf verlor noch einen Spieler mit gelb-rot und musste mit ansehen, wie die Mannschaft vom Eisenhammer plötzlich den Matchball zum direkten Duell gegen Yurdum Spor auf den Füßen hatte. Denn in der letzten Minute gab es einen klaren Foulelfmeter für den VfL. Doch ausgerechnet der sonst so gute Kapitän T. Schmidt zeigte Nerven und schob das Leder kläglich dem Burgaltendorfer Keeper in die Arme. Aus, vorbei.....Relegation!

Jetzt gibt es ihn also: Den ultimativen Showdown am Ende der Saison. Dieses eine Spiel um alles. Gegner ist der, in der Kreisliga B Viertplatzierte, SV Isinger. Los geht es am heutigen Mittwoch um 19:15 Uhr auf dem neutralen Platz am Langmannskamp!

WIR DRÜCKEN DIE DAUMEN! MACHT ES NOCH EINMAL, JUNGS!!!

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Mit der Relegation hatte auch die Zweite zu tun. Sie verabschiedete nämlich den Gegner, SV Leithe II, in eben diese. Obwohl das Team vom Eisenhammer, für das es um nichts mehr ging, etliche Spieler auf "ungewohnten Positionen" ausprobierte (B. Schneider im Sturm, S. Strub im Tor etc.) zeigten die Jungs eine ansprechende Leistung, was auch sicher am Gegner lag, der unglaublich nervös und flatterig agierte je länger es 0:0 stand.

Nach 33 Minuten erzielten die Gäste dann ihren ersehnten Führungstreffer zum 0:1. Doch die locker aufspielenden Schwarz-Roten machten Leithe dann auch nach der Pause weiter das Leben schwer und K. Hainold war es, der die Beine der Gäste noch schwerer werden liess, denn in der 64. Minute erzielte er den 1:1 Ausgleich.

Erst als dem Vfl sichtlich die Puste ausging, machten die Gäste doch noch den Traum von der Relegation wahr: Mit drei weiteren Treffern in der Schlussphase bei einem weiteren Treffer von K. Hainold gewann Leithe verdient noch mit 2:4 (0:1) und darf sich jetzt auf das Relegationsspiel gegen BW Mintard III freuen (Sonntag, 15 Uhr, Langmannskamp).

Der Vfl hingegen verabschiedet sich mit dem ordentlichen Platz 9 in der Abschlusstabelle in die Sommerpause.

Mehr zum Abschneiden beider Mannschaften sowie zu Ehrungen und Verabschiedungen in den nächsten Tagen....


Finaltag am Hammer

03.06.2016

Großes Finale am Eisenhammer. Wie ist die Lage in den Ligen?

Bei der Ersten geht es um den nackten Abstiegskampf. Der Tabellenletzte ist Rüttenscheid durch Rückzug der ersten Mannschaft. Davor geht es für die Schwarz-Roten im Fernduell gegen Yurdum Spor Essen um den Nichtabstieg. Dabei spielt der Vfl gegen die Zweitvertretung des SV Burgaltendorf, für die es auf Platz 9 stehend selber um gar nichts geht.

Yurdum Spor Essen muss ebenfalls zuhause gegen die auf Rang 12 stehenden Fortunen aus Bredeney ran.

Die Rellinghauser konnten nach dem Kantersieg gegen die Ebner-Truppe kein Spiel mehr gewinnen und verlor 9x in Folge. Aber auch die Erste verlor die letzten 5 Partien.

Beide Teams liegen mit 15 Punkten punktgleich auf dem vorletzten Platz, der in dieser Spielzeit zur Relegation gegen den Tabellenvierten der Kreisliga B reicht (derzeit Dreikampf zwischen SV Isinger, TC Freisenbruch und Teutonia Überruhr). 

Was kann also passieren? Klar ist, dass derjenige an diesem letzten Spieltag, der mehr Punkte holt, die Relegation spielen darf. Bleiben beide Mannschaften punktgleich, so gibt es erst ein direktes Entscheidungsspiel auf neutralem Platz. Der Gewinner spielt dann die Relegation, der Verlierer steigt ab.

Also kann eventuell ein einziges Pünktchen über Auf- und Abstieg entscheiden.

Alles ist angerichtet für ein packendes Finale wenn um 15 Uhr am Eisenhammer der Anpriff ertönt.

Wir drücken dem Team fest die Daumen - IHR PACKT DAS!!!

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Spannung auch bei der Zweiten: Für die Jungs um Kapitän S. Renell geht es zwar selber um nichts mehr, dafür aber umso mehr für den Gegner. Denn der SV Leithe II  hat mit 47 Punkten auf Rang 4 noch alle Möglichkeiten auf die zwei Aufstiegsplätze zu rutschen (ESG II und Bredeney II mit 49 Punkten). Bei einer Niederlage wäre der Traum vom Aufstieg für die Gäste ausgeträumt.

Also wird es auch hier einen heißen Tanz geben. Anstoss ist um 12:45 Uhr und wir wünschen allen Beteiligten viel Spaß und einen schönen Saisonabschluß


 Erste mit weiteren Niederlagen, Zweite mit Sommerkick

02.06.2016

Mit zwei deprimierenden Niederlagen bestätige die erste Mannschaft vom Eisenhammer ihren traurigen "Lauf". Dabei hätte vermutlich ein Pünktchen gereicht um die Klasse vorzeitig so gut wie zu halten.

Zunächst ging es am heimischen Eisenhammer gegen den Tabellendreizehnten Werden-Heidhausen II. Doch auch hier zeigte sich das ganze Dilemma der Saison. Gegen einen keinesfalls toll auftrumpfenden Gegner fanden unsere Jungs zu keiner Zeit eine Einstellung zum Spiel. Schade, dass man sich im Abstiegskampf so präsentiert. Lustlos, kampf- und kraftlos schlichen die Schwarz-Roten über das heimische Geläuf und lagen nach frühen Toren auch in der Höhe zurecht mit 0:3 hinten. Für die Vorentscheidung benötigten die Gäste gerade einmal 9 Minuten (23.,29., 32.).

Kapitän Timo Schmidt versuchte lautstark seine Mitstreiter mal zum mitmachen zu bewegen. Und siehe da: Der VfL schien darauf zu reagieren und machte jetzt endlich mit. Die Belohnung folgte auf dem Fuße: In der 39. Minute erzielte D. Schumacher den 1:3 Anschlusstreffer, was auch gleichzeitig den Halbzeitstand bedeutete.

In der zweiten Hälfte beschränkten sich die Gäste weitestgehend auf Spielkontrolle und fühlten sich wohl schon als sicherer Sieger der Partie. Doch (warum nicht gleich so?) urplötzlich begannen die Schwarz-Roten sich vehement zu wehren. Jetzt wurde plötzlich gekämpft und gerackert, als ob da eine andere Mannschaft auf dem Platz stünde. Jetzt wurde das Tor der Gäste berannt und gleich mehrfach brannte es in deren Strafraum.

Es kam fast wie es kommen musste: Zunächst vergab Kapitän  Timo Schmidt noch, als er völlig freistehend den Werden-Heidhauser Keeper anschloß, um kurz darauf das nächste Ding zu machen. Nur noch 2:3 und noch waren 5 Minuten zu spielen.

Leider behielten die Gäste in der hektischen Schlußphase die Übersicht und konnten kurze Zeit später aufatmen, denn 2:3 war auch das Endergebnis. Wer weiss wie es ausgegangen wäre, wenn man von Beginn an ordentlich gespielt hatte. Schade eigentlich!

Was dann folgte war allerdings "Absteiger" pur. Ausgerechnet im Derby gegen den großen Bruder, SG Kupferdreh-Byfang zeigte man sich völlig indisponiert und ging mit einer deutlichen 0:10 (0:3) nach Hause.

Von Beginn an lief man hinterher, hatte allerdings auch wieder einmal nicht die richtige Einstellung um von Anfang an mal dagegenzuhalten. So hatte nur eine Mannschaft Lust auf Derby und die kam vom Hinsbecker Berg und machte kurzen Prozess: Nach 30 Minuten stand es wie in der Vorwoche 0:3 und das Ding war durch.

Daher fass ich mich an dieser Stelle kurz: Es war ein deprimierendes Katz- und Mausspiel für alle Anhänger des VfL. Auch nach der Pause hämmerten die turmhoch überlegenen Gastgeber den Schwarz-Roten das Leder in die Maschen. Hilflos musste Trainer C. Ebner zusehen, wie das Ergebnis in einigen Minutenabständen wuchs und wuchs. Bezeichnend, dass ausgerechnet Torhüter T. Plohmann der beste Mann beim VfL war und mit reihenweisen guten Paraden ein noch schlimmeres Debakel verhinderte. Aber auch er musste kurz vor Schluß mit dem 0:10 noch die fussballerische "Höchststrafe" hinnehmen.

Da auch der punktgleiche Konkurrent um die Aufstiegsplätze, Yurdum Spor Essen, beide Spiele deutlich verlor, hat sich im Kampf um den Relegationsplatz trotz der zuletzt dürftigen Leistungen, nicht viel verändert.

Mehr zum kommenden "Finaltag" morgen........

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Die zweite Mannschaft hatte zuletzt einen spielfreien Sonntag. Davor empfing man in einem Heimspiel die vierte Mannschaft von BW Mintard. Die Partie endete nicht nur 0:0, sie sah auch so aus.

Irgendwie schienen beide Mannschaften bei strahlendem Sonnenschein mehr das Wetter als das Spiel zu geniessen. Beide Mittelfeldreihen präsentierten sich lauf- und spielschwach. Wer jeweils den Ball hatte konnte nahezu ungestört erstmal 30-40 Meter laufen. Dann packten die Abwehrspieler zu und trennten Ball und Spieler, der mangels mitlaufender Mitstreiter fast immer das Duell gegen mehrere Gegner aufnehmen musste.

So dümpelte die Partie dann torchancenarm dahin und änderte ihr Gesicht auch nach der Pause nicht. Den einzigen Aufreger in der gesamten Partie gab es, als der sonst gute Unparteiische eine Fehlentscheidung traf. D. Vossbeck in seinem letzten Spiel für den VfL (Danke für alles und viel Glück auf Deinem weiteren Weg!) nahm das Leder schön an und hämmerte die Kugel aus 25 Metern unter die Latte. Von dort sprang der Ball gute 20 Zentimeter hinter die Linie und wieder raus aus dem Tor. Pech für den Vfl dass der Schiri auf "kein Tor" entschied.

Allerdings hätte die Partie auch keinen Sieger verdient gehabt. Und als der ein oder andere Zuschauer langsam einnickte ertönte der Abpfiff und die Teams schienen jeweils ganz zufrieden zu sein mit der Punkteteilung.

Damit bleibt der Vfl Achter und konnte Mintard wenigstens den einen Punkt hinter sich lassen.

Jetzt geht es gegen Leithe II weiter. Warum das so spannend ist, morgen...........


Erste verliert, Zweite überrascht gegen Aufstiegskandidat

 17.05.2016

 Für die erste Mannschaft des Vfl gab es am vergangenen Sonntag erwartungsgemäss wenig zu holen. Der Tabellendritte aus Heisingen unterschätzte das Team von C. Ebner nicht und nahm mit einem 0:3 (0:1) Erfolg drei Punkte vom Eisenhammer mit.

 Von Beginn an verdienten sich die Schwarz-Roten jedoch den Respekt der Zuschauer, denn man hielt gut dagegen. Mit viel Lauf- und Kampfbereitschaft machte man es dem Favoriten, für den es um nichts mehr ging, nicht einfach zu kombinieren. Immer wieder wurden die Räume gut eng gemacht und die Gäste im Aufbau gestört, so dass es wenig bis gar keine guten Torchancen zu sehen gab.

 Auch die Hausherren selber kamen mit ihren Kontern zwar häufig in die Nähe des Gästegehäuses, doch entweder war der letzte Pass oder der Abschluss dann zu schwach.

 So plätscherte die Partie dahin und viele rechneten schon mit einem torlosen Remis zur Halbzeit. Doch dann schlugen die Gäste doch noch zu: In der 39. Minute verlor der Vfl kurz die Konzentration und es hiess 0:1, was auch der Pausenstand war.

 Die zweite Hälfte ist schnell erzählt: Heisingen dominierte die Partie und liess Ball und Gegner laufen, wobei man sah, dass es für sie um die „goldene Ananas“ ging. Dem VfL fehlten die Mittel. Es wurde zwar ordentlich gelaufen und auch gekämpft. Doch irgendwie hatte man nie das Gefühl, dass die Ebner-Truppe mal ein Tor erzielt.

 Und noch hatte der Toptorjäger der Heisinger, 37-Tore-Mann N.Nadolny, ja noch gar nicht getroffen. Das holte er aber nach: Zunächst traf er nach einem schweren Patzer in der Hintermannschaft der Schwarz-Roten zum 0:2 (48.) um in der 65. Minute mit seinem zweiten Treffer zum 0:3 den „Sack zuzumachen“.

 Das wars in dieser Partie. Im Abstiegskampf passierte nichts, denn auch Yurdumspor verlor sein Spiel zuhause (1:3 gegen FSV Kettwig).

 Am kommenden Sonntag, 22.05.2016, 15 Uhr wird es richtig spannend: Im Heimspiel gegen Werden-Heidhausen II, die auch keine berauschende Saison spielen und auf Rang 14 stehen, gilt es unbedingt zu punkten. Wir drücken weiter fest die Daumen!!!

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 Die Zweite Mannschaft zeigte ein völlig verrücktes Spiel. Am Ende der 90 nervenaufreibenden Minuten gegen die Gäste aus Bredeney, die noch mitten im Aufstiegskamf stecken, stand ein toller 5:3 (1:2) Erfolg.

 Schade, dass man beideni Mannschaften nicht 3 Punkte geben kann. Dieses Match hatte es verdient. Von Beginn an zeigte der Vfl, dass man nicht gewillt war, die Punkte zu verschenken. Und das man mit D. Rustemov, Aziz und K. Hainold tolle Offensivkräfte zur Verfügung hatte. Immer wieder drückte der Vfl nach vorne. Die Gäste schienen einigermassen überrascht und hatten zudem ihre Probleme mit dem Rasen. Vergaben die Schwarz-Roten die ersten Gelegenheiten noch, so war es Torjäger S. Strub, der mit seinem Saisontreffer 26 im Nachschuss die frühe Führung erzielte (1:0, 11.)

 Nur kurze Zeit später hatte der Vfl die nächste Großchance denn der gute Unparteiische entschied nach Foul an Kapitän S. Renell auf Elfmeter. Doch K. Hainold zeigte Nerven und vergab (19.).

 Aber so langsam kam auch die Fortuna in die Partie und wurde immer stärker. Jetzt plötzlich hatten die gelbgekleideten Gäste mehr von der Partie und ihrerseits dicke Chancen. Und tatsächlich drehten sie die Partie. Zunächst nutzten sie eine Verwirrung in der Abwehr zum Ausgleich (1:1, 23.) um dann in der 38. Minute die vielumjubelte Führung zu erzielen. Es schien alles für den Favoriten „normal“ zu laufen.

 Dann war Halbzeit und Zeit für die Aktiven und Zuschauer zum durchschnaufen. Doch es sollte alles noch „wilder“ werden.

 Der Schiedsrichter hatte soeben die zweite Hälfte angepfiffen, da gab es auch schon Elfmeter für die Gäste. Doch auch dieser Elfer war schwach geschossen und sichere Beute des gut aufgelegten Vfl-Keepers B. Schneider. Die Freude war noch nicht ganz verhallt, da zappelte das Leder schon wieder im Netz der Hausherren: 3:1 (50.) für Bredeney,

Was aber dann folgte lässt sich schwer in Worte fassen.

 Die Fortuna war wohl schon im Gefühl des sicheren Sieges und der Vfl liess die wohl fulminanteste letzte halbe Stunde der letzten Jahre folgen. Dabei spielten sich die Schwarz-Roten in einen wahren Rausch und überrollten die Gäste, die gar nicht wussten wie Ihnen geschah. Hier die Chronologie der Ereignisse:

 54.: Kevin Hainold knallt einen Freistoss um die Mauer herum flach ins Eck – 2:3 Anschlusstreffer

 62. Rene Macow hämmert einen Kopfball nach Ecke brachial ins Netz. So feste kann manch einer kaum schiessen – 3:3 Ausgleich

 75. Neuzugang Aziz Ajoud steigt wieder nach einer Ecke am höchsten, köpft Richtung Tor,

Unterkante Latte, Linie und oben ins Netz – 4:3 Führung

 90. Wie sollte es anders sein: S. Strub nimmt den Ball in Bedrängnis an, schaut und hämmtert das Leder aus 25 Metern über den Keeper in die Maschen – 5:3.

 Bald darauf war Schluß und das Team vom Eisenhammer durfte jubeln. Kurz danach erfuhren die Gäste von der Niederlage des Ligaprimus Leithe und dürften sich wohl doppelt geärgert haben.

So sahen die die Kollegen der Fortuna  aus Bredeney:

http://fortuna-bredeney.org/Spiele/47496/

 Der Vfl kann jetzt ganz entspannt dem nächsten Heimspiel gegen Mintard IV entgegensehen. Diese stehen mit nur einem Punkt weniger auf Rang 9 der Tabelle. Der Vfl steigt auf Platz 7.

Anstoss ist wie gewohnt am Eisenhammer um 12:45 Uhr.


Günter Kuppke wird 80

14.05.2016

An diesem Samstag gilt es für den Vfl Kupferdreh einem ganz besonderem Jubilar zu gratulieren.

Gründungsmitglied Günter Kupke wird heute 80 Jahre alt. Die Vereinsikone ist seit der Gründung des FC Möllney 1965 (ging später im Vfl auf, siehe „Geschichte“) immer am Eisenhammer zugegen. Zunächst lange als Spieler, später Vorstandsmitglied und bis heute immer noch begeisterter Zuschauer und mit seinem handwerklichen Geschick der „heimliche Chef“ der einköpfigen Instandhaltungstruppe am Hammer.

Der VFL verneigt sich vor Dir und wünscht Dir alles Liebe und Gute zum Geburtstag.

Bleib wie Du bist und uns noch lange am Eisenhammer erhalten.

 

 


Die Lage in den Ligen

13.05.2016

Da seid längerem kein Bericht mehr hier zu lesen war, fassen wir an dieser Stelle die vergangenen Wochen der beiden Seniorenteams vom Eisenhammer einmal zusammen und wagen einen Ausblick auf den Endspurt in den jeweiligen Ligen:

Die Erste ist weiterhin stark vom Abstieg bedroht, behält sich aber die Chance auf den drittletzten Platz in der Liga, der zum Relegationsspiel gegen den Tabellendritten der Kreisliga B berechtigt. Nach dem Spiel gegen Niederwenigern folgten zwar zunächst zwei weitere Niederlagen beim FSV Kettwig (4:0) und im Heimspiel gegen Aufsteiger Winfried Kray (3:6), wobei man hier mit viel Kampf und Einsatz ein tolles Spiel machte.

Aber dann folgte der erste Sieg in einem „6-Punkte-Spiel“, als man zuhause gegen Kray 04 nach aufopferungsvollem Kampf mit 4:3 gewinnen konnte. Damit zog man wieder mit Yurdumspor Essen gleich, die man ja vor drei Wochen beim 0:6-Debakel mit drei Punkten vorbeiziehen lassen musste.

Es folgten zwei Auswärtsklatschen in BG Überruhr (0:5) und Fort. Bredeney (0:6), wo man jeweils chancenlos war. Damit hat man bereits jetzt schon wieder die 100-Gegentoremarke geknackt. Dennoch wirkt die Mannschaft nicht mutlos oder resigniert. Das lässt hoffen auf einen spannenden Endspurt.

Wie geht es weiter, wie sieht die Lage aus?

Da Yurdumspor Essen seit Wochen nicht mehr gepunktet hat ist man, wie schon gesagt, jetzt punktgleich. Mit 15 Punkten stehen beide Mannschaften auf Rang 16 der Tabelle, dem Relegationsplatz. Nach oben geht nichts mehr. Im schlimmsten Fall kommt es also am Ende der Saison noch zu 2 Entscheidungsspielen, nämlich zum Spiel um den Platz 16 gegen Yurdumspor und dem folgenden Relegationsspiel gegen den 3. Der Kreisliga B, für den sich zum jetzigen Zeitpunkt (3 Spiele vor dem Saisonende) die Mannschaften von Kupferdreh-Byfang II (60 P – 1 Spiel weniger), Eiberg (57P), Isinger (52 P) und der TC Freisenbruch (51 P) bewerben. Solange es für unser Team also noch um den Relegationsplatz geht werden wir mit einem Auge auch immer mal in die B-Klasse schauen.

Hier das Restprogramm im Vergleich:

Die beiden Kontrahenten haben also noch folgende Gegner bis zum Ende der Saison:

                    ERSTE                                                                            YURDUMSPOR

Heisinger SV (zuhause/Platz 3),                               Yurdumspor: FSV Kettwig (zuhause/Rang 6)

SC Werden-Heidhausen II (zuhause/Rang 15)     BG Überruhr (auswärts/Rang 5)

Kupferdreh-Byfang (auswärts/Rang 2)                    Heisinger SV (auswärts/Rang 3)

SV Burgaltendorf II (zuhause/Rang 15)                   Fortuna Bredeney (zuhause / Rang 11)

Wir drücken unserem Team fest die Daumen und wünschen viel Glück und starke Nerven im spannenden Abstiegskampf!

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Weit weniger spannend geht es für die Zweite zu, die drei Spieltage vor Schluss im Mittelfeld der Tabelle auf Rang 9 liegt.

Zunächst zeigte man sich nach der April-Niederlage gegen Rellinghausen III (2:3) gut erholt und konnte zwei Siege in Folge erringen, nämlich in SV Kray 04 II (5:2) und zuhause gegen Franz-Sales-Haus (3:2). Am vergangenen Wochenende musste man aber auswärts bei m Rüttenscheider SC III wieder eine Niederlage hinnehmen (2:3) und das bei einem Team, welches nur einen Tabellenplatz aber satte 17 Punkte hinter der Zweiten stand.

Das passt aber zur äusserst welchselhaften Saison der Schwarz-Roten Zweitvertretung. Für die es in den letzten drei Spielen lediglich noch um eine bessere Platzierung geht. Schöne Kuriosität für das Team am Rande – bei allen Spielen handelt es sich um Heimspiele.

Hier sind restlichen Partien in der Übersicht:

Fortuna Bredeney II (Rang 3)

BW Mintard IV (Rang 8)

SV Leithe II (Tabellenführer)

Der Vfl kann also noch das Zünglein an der Waage sein, denn Bredeney und Leithe kämpfen noch um Aufstiegs- bzw. Relegationsplatz und liegen dabei gerade einmal drei Punkte auseinander.


 14. Jahreshauptversammlung

19.04.2016

Am vergangenen Freitag, 15.04.2016, fand die 14. ordentliche Jahreshauptversammlung des VfL statt. Neben den üblichen Berichten fand die harmonische  JHV in der Wahl des Vorstands ihren Höhepunkt.

So wählten die anwesenden Mitglieder:

1. Vorsitzender / 2. Vorsitzender: H. Hommel, Jürgen Füsers, S. Renell

1. Geschäftsführer / 2. Geschäftsführer: B. Schneider / F. Füsers

1. Kassierer / 2. Kassierer: R. Berthold, B. Winkler

Kassenprüfer: S. Hardtke, A. Burkhardt

Wir wünschen allen "Gewählten" viel Erfolg im Vorstandsamt und stets ein glückliches Händchen!


Bittere Niederlage für die Erste

07.04.2016

Die gegen den Abstieg kämpfende I. Mannschaft vom Eisenhammer bewies einmal mehr die These, dass man im Fußball kein Glück hat wenn man in der Tabelle unten steht und verlor unglücklich mit 0:1 (0:0) gegen die Gäste aus Niederwenigern II.

Die Mannschaft zeigte von Beginn an, dass man die Punkte gegen den 7. der Tabelle nicht kampflos abgeben wollte. Im Gegensatz zum Spiel gegen den direkten Konkurrenten im Kampf um den Relegationsplatz, Yurdumspor Essen, in welchem man einfach alles falsch machte, stand man diesmal taktisch etwas tiefer und versuchte sein Glück mit Kontern. In der Rückwärtsbewegung sah das richtig gut aus. Die Gäste kamen bis vor den Strafraum, da war dann spätestens alles dicht. Leider fuhr man die Konter nicht konsequent zu Ende und konnte daher auch keine eigenen Chancen generieren. Zu oft verpasste man einfach den Zeitpunkt des Passes auf den freien Mitspieler.

Auf der einen Seite keine Chancen, auf der anderen Seite keine Chancen, die logische Konsequenz zur Pause war ein 0:0.

Auch in der zweiten Hälfte blieb der Vfl zunächst seiner Linie treu. Man rieb sich die Augen, denn so spielt eigentlich kein Absteiger. Die Schwarz-Roten präsentierten sich lauf- und kampfstark dass es eine Freude war. Kein Ball wurde verlorengegeben, keinem Zweikampf aus dem Weg gegangen.

Eine halbe Stunde vor dem Ende kam dann D. Rustemov. Und die Einwechselung des gut aufgelegten Technikers machte sich gleich bezahlt. Gleich mehrfach innerhalb der nächsten Minuten dribbelte er sich im Strafraum der Gäste frei, scheiterte aber am Abschluß.

Jetzt war "Leben in der Bude". In der 70. Minute hatte Niederwenigern schon den Siegtreffer auf dem Fuß. Der gegnerische Angreifer schaffte es jedoch, den Ball aus allerkürzester Distanz an das obere, rechte Tordreieck zu nageln. Kurz danach lief es endlich mal für den VfL: D. Rustemov wirbelte wieder einmal die gegnerische Abwehr durcheinander und wurde dabei gelegt - logische Konsequenz: Elfmeter.

Der sonst so sichere Schütze und Kapitän, Torben Schmidt, guckte sich in Ruhe den Keeper aus und schob das Leder zum Entsetzen aller Vfl`er an den Innenpfosten.

Die Strafe folgte fast auf dem Fuß, als die Gäste nur kurz darauf bei einem Konter die nahezu einzige Unachtsamkeit des Vfl eiskalt ausnutzten und eine schöne Kombination zum 0:1 abschlossen (76.).

Als aufmerksamer Beobachter der Partie wusste man schon: Das wird das Endergebnis sein, denn über lange Zeit neutralisierten sich beide Teams. Und so war es auch und der Vfl konnte sich für seinen aufopferungsvollen Kampf nicht belohnen und die bittere 0:1 Niederlage war besiegelt.

Auf dieser Leistung lässt sich jedoch aufbauen. Vielleicht ist die Mannschaft ja jetzt noch rechtzeitig wieder in die Spur gekommen, wenn es am kommenden Sonntag zum 8. der Tabelle geht.

Weiterhin hat man dabei die 3 Punkte Rückstand auf Yurdum Spor im Blick.

Wir drücken der Mannschaft die Daumen. Los geht es am kommenden Sonntag, 10.04.2016, um 15:00 Uhr in der RuhrArena in Kettwig gegen den dort beheimateten FSV.

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Nach 2 spielfreien Wochen startet auch die Zweite wieder in der Meisterschaft. Dabei tritt man am kommenden Sonntag bei Kray 04 II auf der Sportanlage an der Schönscheidtstrasse an.

Es wäre mal wieder an der Zeit ein Spiel zu gewinnen. Los gehts um 11 Uhr.


 

Erste akut vom Abstieg bedroht, Zweite verliert an Boden

23.03.2016

Die erste Mannschaft um Trainer C. Ebner ist akut vom Abstieg bedroht. In den letzten beiden Spielen konnte erneut kein Zähler geholt werden. Dabei setzte es deftige Niederlagen.

Zunächst ging es zum Krausen Bäumchen. Gegen den Gastgeber, der  im oberen Tabellendrittel rangiert, war die Partie quasi schon zum Anpfiff entschieden. Trainer Ebner sah sich einer wahren Absageflut gegenüber und traf zum Treffpunkt lediglich 6 einsatzfähige Spieler an. Glück für den VfL, dass kurz zuvor die Zweite auf derselben Anlage gespielt hatte und die Truppe "auffüllte".

Mit einer Rumpftruppe und Spielern, die 90 Minuten in den Knochen hatten, verkaufte das Häuflein Aufrechter seine Haut zunächst recht teuer. Mit der gut gestaffelten Defensive taten sich die Hausherren schwer. Zudem liefen die Schwarz-Roten, was die Knochen hergaben. Nach zwei Abstimmungsfehlern in der Hintermannschaft ging man dennoch "nur" mit 0:2 in die Kabinen (21., 38.).

In der zweiten Hälfte liess man sich auch vom frühen 0:3 nicht schocken (47.) und verteidigte weiter. Erst als die Kräfte beim VfL nach einer guten Stunde nahezu vollständig verbraucht waren, war gegen die motivierten Hausherren kein Kraut mehr gewachsen und so kassierte der bedauernswerte und grandios aufgelegte Torhüter Schneider, der ebenfalls zwei Spiele machte und mit tollen Paraden glänzte, noch 5 Tore in der letzten halben Stunde zum Endstand von 8:0 (63., 68., 70., 77., 80.).

Was in Erinnerung bleibt, ist die hervorragende sportliche und faire Einstellung der Gastgeber, die nicht über das Ergebnis feixten, sondern den Schwarz-Roten ehrlichen Respekt zollten, überhaupt angetreten zu sein. Ganz, ganz stark !!!

Nach einer spielfreien Woche und dem Blick auf die Tabelle war klar: Für den VfL geht es nunmehr nur noch um den Einzug ins Relegationsspiel (gegen den Vierten der Kreisliga B). Dazu berechtigt der drittletzte Platz (Rang 16). Diesen nahm Yurdumspor Essen mit derselben Punktzahl wie die Erste ein. Und genau dort ging es zum Showdown am vergangenen Sonntag hin.

Um es kurz zu machen: Die Vorstellung in der ersten Hälfte mit unterirdisch zu bezeichnen trifft als Beschreibung für diesen blutleeren Auftritt nicht ansatzweise zu. Das es um viel ging schien so wirklich keinen der Schwarz-Roten so wirklich zu interessieren.

Laufschwach, spielschwach und komplett ohne Zweikampfverhalten ergab man sich gegen den Drittletzten der Tabelle in sein Schicksal. Nach einer halben Stunde lag man bereits sage und schreibe mit 5:0 zurück, bis zur Halbzeit gar 6:0 (!!!).

In der zweiten Hälfte zeigte man wenigstens so etwas wie Ehre und konnte das Ergebnis "halten". Dennoch: Das Wort Abstiegskampf beinhaltet eben das Wort "Kampf". Und diesen hatte nur eine Mannschaft zu bieten, das war jedoch nicht das Team vom Eisenhammer. So kann und darf man sich als Spieler und als Mannschaft nicht präsentieren. Vor allen Dingen sollte sich die Mannschaft jetzt zügig zusammenreissen, denn noch ist das Erreichen des Relegationsspiels möglich.

Am 03.04.16 kommt der Tabellensiebte SF Niederwenigern II zum Eisenhammer. Hier wird schon eine andere Körpersprache nötig sein, um gegen den viertbesten Angriff der Liga (63 Tore) zu bestehen.

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Die Zweite hat sich eine kleine Auszeit genommen und musste gegen drei Teams aus dem breiten Mittelfeld antreten. Mit zum Teil unglücklichen Niederlagen gingen alle drei Spiele verloren und bescherten der Truppe um Kapitän "Gaga" Renell damit eine kleine Serie mit der man sich vorerst im Mittelfeld festsetzte.

Zunächst spielte man am Krausen Bäumchen gegen die ESG II um Ex-Vfl-Kapitän Th. Rausch. Nachdem man den Start völlig verschlief und bereits nach 20 Minuten mit 0:2 hintenlag, konnte S. Renell in der 30. MInute den Anschlusstreffer erzielen und brachte die bis dato ballischer und gut aufspielenden Gastgeber damit völlig aus dem Konzept.

Bis zur Halbzeit hätte der Vfl bei guten Chancen noch ausgleichen können, schaffte dies aber nicht. In der zweiten Hälfte war die Partie über weite Strecken ausgeglichen und umkämpft, ehe Rausch die Partie in der 73. Minute mit seinem zweiten Treffer zum 1:3 für ESG II entschied. Man öffnete umgehend die Abwehr und bekam auch noch das 1:4 (78.), was auch der Endstand war.

Anschliessend kam der Aufstiegskandidat von Preussen Eiberg II zum Eisenhammer. Der unangefochtene Tabellenzweite liegt drei Punkte hinter Spitzenreiter F. Bredeney II und macht sich noch berechtigte Hoffnungen auf einen Aufstieg.

Wie schon im Hinspiel (1:1) machte die Truppe vom Eienhammer den Gästen mit großem Kampf das Leben schwer. Bis zur Halbzeit hielten die Schwarz-Roten noch ein 0:0 Unentschieden. Doch unmittelbar nach dem Seitenwechsel überschlugen sich die Ereignisse: Zunächst gingen die Gäste in der 47. mit 0:1 in Führung, die Torjäger S. Strub im Gegenzug wieder ausgleichen konnte (1:1, 48.). Doch keine 10 Minuten später legte wieder der Favorit vor und erzielte das 1:2 (57.).

In der hektischen Schlussphase (7 gelbe Karten) konnte keine der beiden Mannschaften noch einen Treffer erzielen und so verlor man das Heimspiel knapp mit 1:2.

Hatte man also bereits zwei mit Pech verlorene Spiele im Gepäck musste das Glück doch auch mal auf Seiten der Schwarz-Roten sein. Doch die hatten in Rellinghausen die Rechnung ohne den Wirt, bzw. den Mann mit der Pfeife gemacht.

Zunächst hatte man gegen die zwar lauf- und kampfstarken, mitunter jedoch ein wenig hektisch wirkenden Gastgeber, die Nase vorn. Man fing die wild vorgetragenen Angriffe mit kühlem Kopf ab und kam mit schönen Kontern immer wieder zu guten Gelegenheiten. Und so erzielte M. Bäsch in der 17. Minute das 1:0.

Demselben Spieler war es vorbehalten, mit einem sehenswerten Seitfallzieher in der 25. Minute auf 2:0 für den Vfl zu erhöhen. Leider musste man nach einer Unachtsamkeit noch kurz vor der Pause den ärgerlichen Anschlusstreffer zum 2:1 hinnehmen, welcher auch den Pausenstand bedeutete.

In Halbzeit zwei plätscherte die Partie zunächst so dahin. Doch mit zunehmender Spieldauer ging den personell gebeutelten Jungs vom Eisenhammer deutlich die Puste aus. Der Vfl stand nur noch tief und verteidigte. In den letzten 10 Minuten folgte ein wahrer Sturmlauf der Gastgeber, doch der Vfl hielt noch dagegen. Doch dann kam der Auftritt des bis dato unauffällig pfeifenden Schiedsrichters:

In der 85. Minute entschied er einen Einwurf falsch und für Rellinghausen. Die nutzten die Unachtsamkeit des Vfl, der klar mit dem Einwurf gerechnet hatte und erzielten den umjubelten Ausgleich. Doch damit nicht genug: In der Nachspielzeit folgte eine weite Flanke auf den zweiten Pfosten des Gehäuses von B. Schneider wo ein Spieler der Hausherren DEUTLICHST im Abseits stand und das Leder aus minimalster Distanz ins Netz köpfte. Zunächst jubelte niemand beim ESC, bis man sah dass der Schiedsrichter diese Abseitsstellung tatsächlich übersehen hatte und zur Mitte zeigte.

So entschieden leider nicht die Spieler die Partie und mussten kurz danach mit dem Abpfiff die bittere Niederlage hinnehmen.

Damit steht man jetzt auf Rang 8 im Mittelfeld der Tabelle. Zunächst freut man sich jetzt auf zwei spielfreie Wochen um dann mit wiedergenesenen Spielern am 10.04.16 beim SV Kray 04 II anzutreten.


Erste startet katastrophal, Zweite hervorragend

05.03.2016

Mit völlig unterschiedlichen Starts in die Rückrunde warten die Seniorenteams vom Eisenhammer auf.

Die Erste musste in den ersten drei Rückrundenspielen satte drei Niederlagen bei 4:13 Toren verdauen und spielte sich damit in den Tabellenkeller. Abgesehen vom zurückgezogenen RSC ist man damit Letzter und auf einem Abstiegsplatz. Das es auf einen Abstiegskampf hinausläuft war allen, die die Hinrunde gesehen haben, bereits vorher klar. Jetzt heisst es "abhaken" und weiterkämpfen damit man nicht den Anschluss verliert.

Dabei begann die Rückrunde gut. Gegen einen eigentlich harmlosen Gegner Sportfreunde 07, konnte man im Heimspiel direkt nach 6 Minuten durch T. Schmidt in Führung gehen, doch die Gäste drehten die Partie noch bis zur Halbzeit zum 1:2 (12., 43.).

Auch in Halbzeit zwei spielte erst nur der Vfl und glich erneut durch Timo Schmidt aus (53.). Doch in der letzten halben Stunde zeigte man wieder Abwehrschwächen und musste noch 2 bittere Treffer zum 2:4 schlucken (63., 73.) womit man ohne Punkt startete.

Es folgte der Auftritt bei den heimstarken Mintardern. Nach knapp über einer halben Stunde stand es bereits 4:0 für die Hausherren und damit war das Spiel quasi entschieden. Die Hausherren liessen es im weiteren Verlauf ruhiger angehen, erhöhten dennoch auf 7:0 ehe D. Menzner eine Viertelstunde vor Schluß noch den Ehrentreffer erzielen konnte.

Letzten Sonntag kam es am Eisenhammer dann zum Derby gegen die Nachbarn aus Niederbonsfeld. Endlich zeigte man sich stark verbessert. Die ersten Minuten gingen klar an den Vfl. In der ersten halben Stunde lief man gleich 5x (!!!) frei auf den Gästekeeper zu, vergab aber komplett überhastet. Die Gäste hatten dagegen nur ein, zwei gute Möglichkeiten mit dem Unterschied, dass Sie bereits in der 14. Minute eine davon zur kalten Dusche nutzten. In der zweiten Hälfte wurde der Vfl langsam immer schwächer und musste in der 68. Minute mit dem 2:0 die Vorentscheidung hinnehmen. Hoffnung keimte auf, als M. Duesmann in der 79. Minute nach einem krassen Torwartfehler den verdienten Anschlusstreffer erzielte. Doch zum erhofften Punktgewinn reichte es nicht mehr.

Woran es liegt wird am Tabellenbild deutlich: Im Gegensatz zum letzten Jahr erzielt die Truppe um Trainer C. Ebner deutlich weniger Tore (25 in 21 Spielen), kassiert aber wieder viel zu viele Gegentreffer. Mit 62 Gegentoren stellt man die Schiessbude der Liga. Hier muss man sich erheblich verbessern, will man nicht am Ende der Saison absteigen.

Noch ist die Rückrunde lang. Jetzt geht es erstmal zur sechstplazierten ESG an die Hubertusburg. Auch wenn die Hürde hoch scheint werden sich die Schwarz-Roten mit Sicherheit nicht kampflos geschlagen geben. Anstoss ist um 15 Uhr.

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Anders ist die Gemütslage bei der Zweiten: Die startete erstmal mit einer 0:2 Heimpleite gegen Werden-Heidhausen IV. In einer schwachen Partie, die eigentlich keinen Sieger verdient hatte, musste man durch 2 späte Gegentreffer (64. und 77.) direkt die erste Rückrundenniederlage verkraften.

Doch die Truppe um Interimstrainer T. Grundmann und Kapitän S. Renell zeigte Moral und kam in der Folge mit 2 Siegen in Folge zurück. Zunächst gewann man im Derby beim Lokalrivalen SV Kupferdreh-Byfang III mit 3:1 (2:0). Spielerisch war zwar nicht alles Gold was glänzte, doch es wurde um jeden Zentimeter gekämpft.

S. Strub in der 24. Minute und S. Renell in der 32. Minute stellten mit ihren Treffern bereits früh die Zeichen auf Sieg. Als wiederum S. Strub dann früh in der zweiten Hälfte mit seinem zweiten Treffer zum 3:0 (48.) alles klar zu machen schien, war der Jubel beim Vfl groß. Doch man machte die Rechnung ohne den Schiedsrichter auf, der nach einem Foul AN (!!!) S. Renell plötzlich Elfmeter FÜR die Hausherren gab, die sich diese Chance nicht entgehen liessen und auf 1:3 verkürzten (50.).

Die letzte halbe Stunde war dann "Derby pur". Es wurde gerackert und gekämpft. Am Ende brachten die Schwarz-Roten in einer hektischen Schlußphase (4x gelb, 1x gelb-rot für den Vfl) den ersten  Rückrundensieg unter Dach und Fach.

Es folgte das nächste Derby im Heimspiel gegen Teutonia Überruhr. Der Tabellenvorletzte präsentierte sich kampfstark und machte dem Vfl von Beginn an das Leben schwer. Die Schwarz-Roten nahmen den Kampf zwar an, vergaßen dabei aber etwas das Fussballspielen. Dennoch hatte man in der ersten halben Stunde 3 große Chancen zur Führung, die aber allesamt vergeben wurden.

Überruhr kam in den gesamten 90 Minuten zu nicht einer einzigen echten Torchance, so dass Torhüter B. Schneider einen geruhsamen Mittag am Eisenhammer erlebte. Doch auch der Vfl hatte in der Folgezeit größte Mühe sich Torchancen zu erspielen. Glück für die Hausherren, dass die Teutonen dem Vfl mit einer ungestümen Grätsche im Strafraum gegen P. Baum einen klaren Elfer schenkten. K. Hainold verwandelte zum 1:0 (49.). Endlich lief es auch spielerisch etwas besser. Jetzt kombinierte der Vfl und zeigte ein gutes Spiel.

Doch es brauchte erneut einen Standard um die Partie zu entscheiden: K. Hainold war es erneut, der mit einem tollen und direkt verwandelten Freistoss zum 2:0  die Zeichen in der 70. Minute auf Sieg stellte.

Damit rückt die Mannschaft wieder auf Platz 7 vor und befindet sich damit in der engen Verfolgergruppe, die von Platz 2-9 (!!!) reicht. Fortuna Bredeney II steht an dem Platz an der Sonne (33 Punkte aus 15 Spielen).

Dann folgt Eiberg II mit 29 und später der Vfl mit 24 Punkten. Jetzt geht es zum richtungsweisenden Duell an die Hubertusburg, von man um 13 Uhr vor der Ersten antritt. Die Gastgeber von ESG II stehen mit 22 Punkten 2 Plätze hinter dem Vfl. Es geht also darum, wer mit dranbleibt.



Raus mit Applaus

07.01.2015

Trotz über weite Strecken guter Leistung schied die I. Mannschaft bereits in der ersten Qualifikationsrunde zur Hauptrunde der 22. Essener Hallenstadtmeisterschaft aus. Die Begründung dafür war ziemlich einfach und simpel: Pech!

Der turmhohe Favorit FC Kray bescherte der Ebner-Elf einen ganz üblen Start: Bereits nach 2 Minuten stand es 2:0, wobei hier bereits das Pech begann als nämlich "Gaga" Renell einen Pass in die Mitte ins eigene Tor ablenkte.

Dann erzielte man das 2:1 und war die letzten 7-8 Minuten der insgesamt 15 Minuten Spielzeit klar überlegen. Doch gleich 3x konnte "Schumi" den Ball frei vorm Tor nicht über die Linie bringen. Ebenso erging es R. Schymera kurz vor dem Ende.

Es folgte die zweite Partie des Tages gegen den SV Kray 04. Auch hier war die Partie ausgeglichen. Es gab Chancen auf beiden Seiten. Doch während der SV diese ausnutzte trafen die Schwarz-Roten gleich 3x Aluminium und die Partie ging mit 2:3 verloren.

Der Spielplan wies zum Ende dann ein echtes Finale gegen die ebenfalls punktlosen 80er aus Werden aus.

Die zahlreichen Zuschauer in der Halle im Löwental sahen eine Kopie der Partie von vorher. Werden schoß 2x aufs Tor und traf, der Vfl rannte an, traf einmal das Tor und wieder 3x das Aluminium. Außerdem liess man gute Chancen liegen und verlor die Partie mit 1:2. 

Damit war das bittere Ausscheiden besiegelt. Hoch erhobenen Kopfes verliess die Truppe das Parkett und kann sich jetzt auf den Abstiegskampf in der Kreisliga A konzentrieren.


22. Essener Hallenstadtmeisterschaft

03.01.2016

An dieser Stelle zunächst einmal allen Aktiven, Mitgliedern, Sponsoren und Freunden des Vfl ein frohes, neues Jahr und alles Gute für 2016.

Während man am Eisenhammer auf einen spannenden Abstiegskampf der ersten Mannschaft in der Liga vorausschaut, hat die Ebner-Truppe in 2 Stunden die ersten Pflichtaufgaben zu erledigen.

Es geht ins Werdener Löwental zur 22. Ausgabe des Essener "Budenzaubers". Einen der Mitkonkurrenten gilt es zum Weiterkommen hinter sich zu lassen. Zunächst muss man aber wohl versuchen die Niederlage in Grenzen zu halten. Denn direkt im ersten Spiel trifft man auf die Nummer 2 der Stadt, den Regionalligisten FC Kray.

Die weiteren Partien gehen dann gegen Liga- und Abstiegskonkurrent SV Kray 04 sowie gegen C-Ligist SG Werden 80. Die Uhrzeiten finden sich in der Box oben. Weitere Infos gibt es wie immer hier:

 http://www.hallenfussball-essen.de/index.php/qualifikation-kreis-sued-ost-543.html

Wir wünschen allen Beteiligten viel Erfolg und Spaß in der Halle!


 

 FROHE WEIHNACHTEN!!!!!

 

 

 

Nach einer harmonischen und schönen Weihnachtsfeier in der letzten Woche verabschiedet sich der Vfl in die kurze Weihnachtspause.

Wir wünschen allen Aktiven, Mitgliedern, Sponsoren und Freunden des Vfl Kupferdreh sowie deren Familien ein schönes und geruhsames Weihnachtsfest.

Bereits in der kommenden Woche geht es mit der Essener Hallenstadtmeisterschaft weiter. Am 03.01.2016 muss unsere Erste dann ab 15 Uhr in der Sporthalle Löwental in Essen-Werden ran. Mehr dazu in einigen Tagen....


Jahresabschlussfeier

18.12.2015

Heute findet die Jahresabschlussfeier der Seniorenteams am Eisenhammer statt. Ab 18:30 Uhr lassen beide Teams mal die Seelen baumeln und erholen sich von einer ereignisreichen Hinrunde.

Gerne dürfen sich auch noch Freunde des Vfl anschliessen. Gegen einen Unkostenbeitrag von 10,- Euro ist für Speisen vom Grill und Getränke gesorgt.

Wir wünschen allen Beteiligten viel Spaß!


 

Zweite beendet die erste Saisonhälfte mit Niederlage

18.12.2015

Mit einer unglaublich bitteren Niederlage in den Schlußminuten geht die Erste in die Winterpause. Direkt nach Schlußpfiff schaute man in ungläubige VfL-Gesichter, während die ebenfalls abstiegsbedrohten Gastgeber aus Leithe ausgelassen feierten. Was war geschehen?

Die Partie begann für den Vfl eigentlich ganz gut. Trotz personeller Sorgen nahmen die Jungs vom Eisenhammer den erwarteten Kampf vom Anpfiff weg gut an und hielten dagegen. Da auch Leithe ja für seinen Kampffussball bekannt ist, sahen die Zuschauer genau das: Jeder Zweikampf ging bis zum Letzten, kein Kopfballduell wurde verloren gegeben. Es wurde gekämpft und gerackert und im wahrsten Sinne des Wortes "der Platz umgepflügt". Toll von beiden Seiten, dass es ungeachtet dessen eine äusserst faire Partie blieb.

Torchancen waren eher rar gesät, aber wenn dann hatte diese zunächst Leithe. Doch Torhüter T. Plohmann zeigte bei 2 Paraden bei Schüssen aus kurzer Distanz sein ganzes Können und verhinderte einen frühen Rückstand. Doch damit nicht genug. Nach einem schnellen, weiten Abschlag von Plohmann verschätzte sich sein Gegenüber und T. Schmidt köpfte die Kugel über den Leither Keeper hinweg ins leere Tor zur Führung (1:0, 23.). Und weil das so gut geklappt hatte durfte sich kurz darauf auch M. Frahsek in die Torschützenliste eintragen. Wieder hämmerte Keeper Plohmann unter das Leder, wieder verschätzte sich die komplette Hintermannschaft der Hausherren und wieder trudelte die Kugel über die Linie (0:2, 31.).

Bis zur Halbzeit gab es nur noch eine einzige Chance der Hausherren zu sehen. Wieder super gehalten von Plohmann, der Mann des Spiels bis dahin.

Auch in Halbzeit zwei änderte sich nichts am Bild. Man sah zwei Mannschaften, die sich einen Abnutzungskampf lieferten. Jetzt kam Leithe auch nicht mehr zu einfachen Torchancen. Die Uhr lief für die Schwarz-Roten. Bis zur 70. Minute: Ein Angreifer der Hausherren kam im Strafraum des VfL ans Leder und hatte Glück das er bei mehrfachen Klärungsversuchen immer "irgendwie" den Ball am Fuss behielt und dann aus kurzer Distanz den Anschlusstreffer erzielte (1:2, 71.)

Es war klar: Das gibt eine turbulente Schlussphase. Doch wie turbulent konnte sich zu diesem Zeitpunkt noch niemand ausmalen. Zunächst behielt der Vfl die Kontrolle über das Spiel, zog sich jetzt ein wenig zurück und liess Leithe anrennen. Diese gaben nicht auf: Immer wieder versuchten sie jetzt den Ball in den Strafraum zu bringen. Doch der VfL schlug die Bälle pausenlos hinten raus. Mehfach hätte man jetzt mal gut kontern können, doch meistens spielte man diese Konter viel zu überhastet.

Dann brach die letzte Minute an und die Dramatik nahm ihren Lauf: Freistoß für die Gastgeber aus ca. 25 Metern. Leithe haut den Ball in die Mauer, der Schütze bekommt den Ball wieder und knallt diesen mit Wucht als Dropkick zum umjubelten Ausgleich ins Tor (2:2, 90.). "Was für ein Sonntagsschuss" dachte sich so manch einer. Doch noch war nicht Schluß. Zunächst flog noch ein Spieler der Hausherren mit gelb-rot vom Platz und als sich alle mit einem Ausgleich arrangierten passierte das Unglaubliche: Ein weiter Abstoss von Leithe, der Ball wird nach aussen geköpft und der allein gelassene Angreifer sprintet nochmal hinterher und knallt den Ball einfach mit letzter Kraft unglaublich hoch Richtung Vfl-Gehäuse. Mit einer ganz eigenartigen Flugkurve senkt sich das Leder, das gefühlt minutenlang unterwegs war, tatsächlich hinter Plohmann ins Netz.

Direkt nach dem Anstoß war das Spiel zu Ende und der unbändige Jubeltanz der glücklichen Hausherren begann. Dem gegenüber standen rat- und fassungslose Vfl`er auf dem Platz, die einfach nur Riesenpech hatten und mindestens einen Punkt verdient hatten.

Damit geht es als Tabellendrittletzter mit nur einem Punkt vor einem Abstiegsplatz in die Winterpause. Jetzt heisst es Kräfte bündeln und sammeln und im zweiten Saisonabschnitt mit aller Macht gegen den Abstieg stemmen.

WIR DRÜCKEN DIE DAUMEN!!!


Erste mit wichtigem Dreier, Zweite verliert unglücklich

08.12.2015

Mit unterschiedlichen Gefühlslagen kehrten die beiden Seniorenteams des VfL von ihren wichtigen Auswärtsaufgaben zurück. Für die Erste ging es hierbei darum den Abstand zu den Abstiegsplätzen zu vergrößern und für die Zweite darum den Abstand zur Tabellenspitze zu verkleinern. Das Vorhaben der Ersten gelangt, das der Zweiten leider nicht. 

Die Erste zeigte in Burgaltendorf jedoch überhaupt keine Angst, sondern war vom Anpfiff an gut im Spiel. Man kombinierte gefällig und drückte aufs Tempo. Doch schon in der 20. Minute der nächste Nackenschlag für das junge Team: Daniel Scheuermann verletzte sich schwer (die genaue Diagnose steht noch aus) und musste ausgewechselt werden. Nach der Niederlagenserie zuletzt war das natürlich schwer zu verdauen. 

Doch die Ebner-Truppe behielt kühlen Kopf und fightete weiter. Der Lohn folgte dann nach 37. Minuten, als D. Menzner seine Farben mit 1:0 in Führung brachte. Überragend hierbei die tolle Vorarbeit des Neuzugangs M. Putzer (auch von hier nochmal herzlichen Glückwunsch zur tollen Leistung und viel Spaß beim VfL Kupferdreh).

Bis zur Halbzeit passierte nichts mehr. Und es folgte der nächste Rückschlag: Nach Wiederbeginn waren noch keine 5 Minuten gespielt, da glich Burgaltendorf quasi aus dem Nichts aus (1:1, 49.) Doch auch jetzt zeigte die Truppe wieder eine tolle Moral und spielte überlegt weiter. Man war an diesem Tag einfach besser. Gute Ballsicherheit und tolle Kombinationen brachten die Hausherren immer wieder in Verlegenheit. In der 62. Minute ging der VfL dann erneut in Führung. M. Putzer krönte seine gute Leistung mit seinem ersten Tor im Schwarz-Roten Dress zum 2:1. Und nur 5 Minuten später klingelte es wieder im Kasten der Altendorfer. A. Aharchi erzielte das wichtige 3:1 (67.). 

War das die Vorentscheidung? Wie so oft in dieser Saison erübrigt sich die Antwort darauf denn in der 81. Minute wurde es nochmal spannend: Mit einem abgefälschten Schuss, der über die Torlinie trudelte verkürzten die Hausherren auf 3:2 und leiteten damit die spannende Schlussphase ein. Jetzt ging es natürlich nur noch lang nach vorne. Doch die Hintermannschaft der Jungs vom Eisenhammer liess nichts mehr zu. Da man auch seine Konter mehrfach nicht gut zu Ende fuhr durfte man am Ende über diesen wichtigen Dreier freuen.

Damit verbesserte man sich auf Rang 15 und ist wieder ans untere Mittelfeld herangerückt. Doch auf die Winterpause freuen darf man sich am Eisenhammer noch nicht, denn vorher steht noch eine wichtige Partie an: Am kommenden Sonntag, 13.12.2015 geht es zur Wendelinstrasse. Gegner ist der punktgleiche SV Leithe. Wird es der Ebner-Truppe gelingen das Abstiegsgespenst vom Weihnachtsbaum zu vertreiben? Anstoss ist um 14:15 Uhr.

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Die Zweite musste trotz großartigem Kampf in Leithe II einen Rückschlag hinnehmen. Nach 90 Minuten auf Augenhöhe hiess es am Ende knapp 2:1 (1:0) für die Hausherren.

Der VfL startete schlecht in die Partie: Nach gerade einmal 10 Minuten musst man nach einem Eckball das 0:1 schlucken. Der Ball wurde zunächst an die Latte geknallt und im Anschluss bekam Pechvogel K. Hainold auf der Linie stehend den Nachschuß so unglücklich an den Körper, dass das Leder von dort ins Tor trudelte. Was für ein Pech gegen stark auftrumpfende Gastgeber.

Doch in der Folgezeit übernahmen die Schwarz-Roten mehr und mehr das Kommando. Leithe liess auf einmal immer mehr nach und der Vfl nutzte das aus und drückte seinerseits immer mehr. Leider konnte man den Ausgleich nicht mehr vor dem Pausenpfiff erzielen. Doch auch nach Wiederbeginn knüpfte der VfL an die gute Leistung an. Mit viel Schwung ging es nach vorne. 

M. Bernreuther bereitete dann den hochverdienten Ausgleich vor: Nach einer abgewehrten Ecke hämmerte er erst den Ball um Zentimeter am Tor vorbei. In der kurz darauf folgenden Szene wiederholte er dieses dann mit dem Unterschied, dass das Leder an den Pfosten ging und S. Strub am schnellsten schaltete und per Kopf ausglich (65.).

Jetzt wollte der Vfl mehr: Da sich aber auch Leithe wieder zurückmeldete sahen die Zuschauer in der Folgezeit eine offene Partie: Pech für B. Stenzel, dass er einen auf der Linie stehenden Leither anköpfte. Doch es kam noch schlimmer: Die Leihgabe der Ersten, T. Maglikowski, der eben erst eine schwere Verletzung überwunden hatte und eine gute Partie zeigte, wurde im Mittelfeld mit dem einzigen harten Foul in einer sonst fairen Partie von den Beinen geholt und musste verletzt raus (75.). 

Daher verloren die Gäste ein wenig die sonst so gute Grundordnung im Mittelfeld. Aber damit nicht genug: Nach einer Ecke für die Hausherren schlief man tief und fest in der Defensive und ein Angreifer konnte nach einer kurzen Ecke in den Strafraum des Vfl spazieren und aus spitzem Winkel schiessen. Das Leder wurde abgefälscht und landete vor dem Strafraum genau bei einem Leither. Der nahm die Kugel mit links an, legte ihn sich auf rechts und schob mit viel "Auge" flach ins rechte Eck zum 1:2 (78.).

Die Jungs vom Eisenhammer probierten in den letzten 10 Minuten nochmal alles, ohne noch einen Treffer setzen zu können. Somit musste sich die Füsers-Truppe zum Abschluss der Hinrunde nochmal mit 1:2 geschlagen geben. Damit beendet die Mannschaft die Hinrunde auf einem guten 7. Tabellenplatz und hat mit 21 Punkten noch Kontakt zur Spitze (Spitzenreiter Bredeney 30 Punkte). 

Weiter geht es am 14.02.2016 mit dem Heimspiel gegen den punktgleichen Verfolger Werden-Heidhausen IV (Hinspiel 3:1).


Erste schlägt sich im Derby selbst

05.12.2015

Es war Derbytime am Eisenhammer. Trotz stürmischen Wetters war die Anlage am Hammer ordentlich besucht. Die Vorzeichen waren eigentlich klar: Hier der Vfl, der tief in der Ergebniskrise steckt und die letzten Spiele allesamt verlor, dort der ewige Aufstiegskandidat und Nachbar SG Kupferdreh-Byfang, bei denen es auch nicht wirklich rundläuft und der sich sicher mehr versprochen hat als Platz 5. Zudem mussten die Gäste auf ihren Toptorjäger P. Geisler (bereits 14 Saisontore) verzichten.

Von Beginn an merkte man beiden Teams an, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Überraschend dabei war jedoch dass der Vfl sich hier nicht versteckte, sondern mit viel Zug und Laufbereitschaft schnell nach vorne spielte. Und so erspielte man sich auch die ein oder andere Chance. Schade z.B., dass nach einem Traumdiagonalpass genau in den Lauf eines Vfl-Angreifers diesem vor dem Tor die Nerven versagten (Aussennetz). Ku-By schien beeindruckt. Aufgrund der Qualität der Gäste war zwar klar, dass diese jederzeit in der Lage waren einen Treffer zu setzen, doch es fiel ihnen nicht allzuviel ein.

Die Schwarz-Roten machten es clever und zogen sich bei gegnerischem Ballbesitz immer ein kleines bisschen zurück um dann bei Ballgewinn überfallartig auszuschwärmen. Über eine halbe Stunde lang lieferte die junge Truppe ein echtes Klassespiel ab.

Doch dann brach die 37. Minute an. Was da in die Hintermannschaft des VfL gefahren war, konnte hinterher niemand wirklich erklären. Hier die Chronologie der Pannen:

37. Minute: Langer Einwurf der Gäste, alles samt Torwart springt am 5er in den Pulk und behindern sich damit gegenseitig. Ein Gästespieler berührt den Ball nur mit dem Hinterkopf und er trudelt ins leere Tor - 0:1

39. Minute: Bei eigenem Einwurf (!!!) den Torwart mitgenommen, der den Ball bei der Annahme weit in die Mitte verspringen liess, wo ein überraschter Gästespieler nur noch einschieben musste 0:2

41. Minute: Ein Angreifer der Gäste kommt am Elfmeterpunkt mit dem Rücken zum Tor an das Leder und wird gleich von 6 Mann gestellt. Dennoch kann er sich in Ruhe drehen und überlegt flach ins Eck einschieben - 0:3

42. Minute: Völlig überflüssige "Frustgrätsche" im Mittelfeld von B. Honings. Dazu noch von hinten und zurecht mit rot bestraft.

Und schon hatte man die Partie verloren. Völlig geknickt ging es in die Kabine.

Zur zweiten Halbzeit änderte sich das Bild aufgrund der Konstellation natürlich. Der Vfl agierte deutlich offener und jetzt waren es die Gäste vom Hinsbecker Berg, die "kommen liessen" um dann immer wieder zu kontern.

Die Partie plätscherte so vor sich hin. Bis zur 61. Minute, als auch Ku-By mal ein Geschenk verteilen wollte. Ein Abwehrspieler wollte unbedingt eine Ecke verhindern und schoss auf der Linie stehend das Leder halbhoch in die Mitte. Der aufgerückte S. Renell reagierte am schnellsten und köpfte ein. Nur noch 1:3. Doch bevor noch Hoffnung aufkam vielleicht noch etwas mitzunehmen war es damit auch schon wieder vorbei. Nach einem schönen Gästeangriff direkt nach Wiederanpfiff war der Drei-Tore-Vorsprung wieder hergestellt. (1:4. 62.).

Der Rest war blaue Ergebnisverwaltung. Der Vfl trottete noch ein wenig nebenher ohne wirklich anzugreifen, musste aber trotzdem in der 83. auch noch das bittere 1:5 hinnehmen.

Kurz darauf war das Spiel vorbei und in den Schwarz-Roten Reihen gab es nur ein Thema: Was war denn in den fünf Minuten der ersten Halbzeit los?

Lange Zeit zum grämen bleibt der Ebner-Truppe jedoch nicht, denn nach der langen Niederlagenserie steht man jetzt unmittelbar im Abstiegskampf und hat nur noch einen Punkt vor Kray 04, die Vorletzter sind. Jetzt geht es zum nächsten Derby nach Burgaltendorf II. Das kann man mit Fug und Recht als richtungsweisende Partie bezeichnen, denn der SV steht mit gerade einmal 6 Punkten mehr auf Rang 10. Will man am Mittelfeld dranbleiben muss man etwas Zählbares mitnehmen: Anstoss "An der Windmühle" ist um 11 Uhr.

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Auch die Zweite muss am Sonntag wieder ran. Man kann ebenfalls von einer wichtigen Partie sprechen, denn es gibt ein Verfolgerduell gegen den SV Leithe II (Vfl Rang 7, 21 Punkte und SV Rang 6, 22 Punkte). Hier wird sich entscheiden wer an Spitzenreiter Eiberg (28 Punkte) dranbleiben kann. Der SV Leithe holte aus den letzten 5 Spielen 3 Siege, der VfL 4. Anstoss an der Wendelinstrasse ist um 11 Uhr


Beide Seniorenteams verlieren "synchron"

17.11.2015

Im Gleichschritt liessen beide Seniorenteams am vergangenen Wochenende Federn, denn beide Mannschaften kehrten jeweils mit einer 1:3 (1:1) Niederlage von ihren Auswärtsaufgaben zurück.

Mit der vierten Niederlage in Folge rutscht das Team von Trainer C. Ebner damit auf den drittletzten Tabellenplatz ab und verliert auch schon langsam den Anschluß ans Mittelfeld (Vfl 12 Punkte, Rang 10 Burgaltendorf II 17 Punkte).

Dabei wäre die Niederlage in dieser richtungsweisenden Partie gegen den Tabellennachbar aus Werden-Heidhausen, der ebenfalls noch keine Bäume ausgerissen hat, absolut vermeidbar gewesen. Denn die Partie begann durchaus verheissungsvoll. Man konnte zum Anpfiff zwar nur genau elf Spieler aufbieten, aber die starteten stark und waren von Beginn an voll im Spiel. Das drückte sich auch schnell in Zahlen aus, denn bereits nach 11 Minuten brachte M. Frahsek den Vfl mit einer direkt verwandelten Ecke in Führung (1:0, 11.).

Das brachte Sicherheit und die Schwarz-Roten versuchten den Druck aufrecht zu halten und die Führung sogar noch auszubauen. Aber das junge Team vom Eisenhammer macht einfach zuviele Fehler: Genau in Minute 31. brachte ein solcher Patzer Werden-Heidhausen mit dem Ausgleich zurück ins Spiel (1:1, 31.).

So durfte sich Trainer C. Ebner nicht nur über das Pech bei R. Schymuras Pfostenknaller kurz vor der Halbzeit ärgern, sondern auch über den Pausenstand von "nur" 1:1. Um es vorwegzunehmen: Es sollte nicht das letzte mal sein, dass er sich an diesem Tag ärgern musste.

Der Vfl kam mit Wut im Bauch aus der Kabine und war jetzt das deutlich bessere Team. Mit viel Ballbesitz erkämpfte man sich deutlich mehr Spielanteile und drängte die Gastgeber jetzt in die eigene Hälfte. Leider konnte man erneut seine guten Möglichkeiten nicht nutzen.

Dann aber "Traineraufreger" Nummer zwei: Nach einer eigenen Ecke (!!!) klärte Werden-Heidhausen den Ball und konterte den Vfl schulbuchmässig zum 1:2 aus (73.) Sowas darf natürlich auswärts überhaupt nicht passieren. Direkt im Anschluß öffnete der Vfl seine Abwehr und musste 8 Minuten vor dem Ende bei einem weiteren Konter die Entscheidung hinnehmen: 3:1 (82.) für die Gastgeber; und das obwohl man eigentlich besser war.

Kurz darauf war Schluß und man sah nur noch ratlose Gesichter bei den Schwarz-Roten, die momentan wirklich in einem Tal sind. Und das trotz der überragenden Leute am heutigen Tag auf dem Feld, denn sowohl T. Thiesbrummel als Innenverteidiger als auch Timo Schmidt, der überall zu finden war, machten ein Riesenspiel.

Ein Blick auf die Tabelle verrät nichts Gutes: Hat man mit 25 Toren eine mittlere Anzahl von Treffern erzielt, so hat man wie im letzten Jahr schon wieder viel zu viel Gegentore kassiert (40 in 15 Spielen). Ausgerechnet jetzt kommen die "Ballermänner" der Liga zum Derby an den Hammer. Lokalrivale Kupferdreh-Byfang hat mit 56 Treffern den zweitgefährlichsten Angriff der Liga. Aber am Eisenhammer erinnert man sich immer noch gerne an das rassige Derby am Hinsbecker Berg im vergangenen Jahr als es rauf und runter ging und unsere Jungs sich erst durch einen dummen Fehler kurz vor Schluß um den verdienten Punktgewinn brachten.

WIR DRÜCKEN DIE DAUMEN!!!

Bedingt durch den kommenden Totensonntag findet die Partie also erst in der nächsten Woche, 29.11.2015 statt. Anstoss am Eisenhammer ist um 14:30 Uhr.

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Nicht viel besser erging es der Zweiten: Trainer J. Füsers musste mit ansehen, wie bei seinen Jungs die Serie von 8 nicht verlorenen Spielen in Folge riss, wobei sogar die letzten fünf Spiele gewonnen wurden. Da er die Mannschaft erst nach dem fünften Spieltag übernahm war es für ihn die erste Niederlage die er mit ansehen musste.

Der VfL kam zunächst gar nicht in die Partie. Man präsentierte sich wie in den letzten beiden Spielen zu lauf- und zweikampfschwach. Die personell gebeutelte Abwehr (S. Renell in Urlaub, B. Stenzel gesperrt) hatte direkt alle Hände voll zu tun, die sich zu einfach durchs Mittelfeld kombinierenden Gastgeber irgendwie vor dem Tor zu stoppen. Diese machten das gar nicht schlecht und zogen sich bei Ballbesitz des Vfl tief in die eigene Hälfte zurück um dann nach Ballgewinn blitzartig nach vorne zu spielen. Damit kamen die Schwarz-Roten zunächst überhaupt nicht zurecht. Der VfL kam selber gar nicht vor des Gegners Tor. Da die Abwehrreihen alles im Griff hatten blieb die Partie also lange torlos. Bis zur 37. Minute: Langer Ball in den Strafraum des VfL, ein Angreifer der Gastgeber "vernaschte" gleich zwei Schwarz-Rote und netzte den Ball dann eiskalt ins Tor des chancenlosen Keepers B. Schneider ein (0:1, 37.) Minute.

Doch der Vfl hatte eine tolle Antwort. Quasi im Gegenzug spielte M. Bernreuther einen Klassepass auf Torjäger S. Strub, der gegen zwei grätschende Abwehrspieler noch zum Torschuss kam, dabei aber am Keeper scheiterte. Doch Bruder C. Strub war mitgeeilt und konnte das Leder artistisch über die Linie grätschen (1:1, 38.).

Das war auch gleichzeitig der Pausenstand. Allen im Vfl-Team war klar: Wenn man gewinnen will dann musste eine berühmte "Schüppe drauf". Und so starteten die Schwarz-Roten deutlich besser in die zweite Hälfte. Endlich bekam man auch mal Zugriff in den Zweikämpfen im Mittelfeld und wirkte allgemein erheblich präsenter. Jetzt war es Mintard, die im Mittelfeld Probleme hatten. Aber es blieb zunächst dabei: Die Abwehrreihen dominierten das Geschehen. Aber dann war es soweit: Mit einer schönen Kombination spielte sich Mintard eine der wenigen Torchancen des Tages heraus und aus abseitsverdächtiger Position vollendete ein Angreifer der Hausherren freistehend zum 1:2 (60.).

Doch die Truppe vom Eisenhammer gab nicht auf und die Partie war weiter offen. Das änderte sich schlagartig in der 73. Minute: Der letzte Mann F. Füsers blockte einen Torschuss ab, der Ball prallte von ihm haargenau in den Lauf eines Stürmers, der nur schon einschiessen brauchte. Was für ein Pech!

Direkt danach öffnete der Vfl komplett seine Abwehr und spielte "alles oder nichts". Kurios, dass die Hausherren daraus nichts machten, denn alleine in den letzten Minuten hatten sie im Minutentakt freistehend das 4:1 auf dem Fuß, vergaben aber auch die allergrößten Torchancen.

So blieb es beim nicht unverdienten 3:1 und die Schwarz-Roten mussten nach langer Zeit mal wieder als Verlierer den Platz verlassen. Die Liga bleibt aber weiterhin äusserst spannend, denn zwischen dem ersten (Fortuna Bredeney) und unserer Truppe auf Rang 6 liegen gerade mal 5 Punkte. Daher kommt es am nächsten Spieltag zu einem richtungsweisenden Spiel, wenn unser Team auswärts zum SV Leithe II muss, die mit 19 Punkten direkt dahinter auf Platz 7 in Lauerstellung liegen.

Aufgrund von Totensonntag und einmal "spielfrei" laut Spielplan hat die Zweite jetzt erstmal Zeit ein wenig durchzupusten bevor es dann am 06.12.2015 zur Wendelinstrasse geht. Anstoss dort ist um 11 Uhr.


 Erste unterliegt im Kellerduell, Zweite springt auf Rang 3

12.11.2015

Die I. Mannschaft musste eine bittere Niederlage verdauen: Ausgerechnet gegen Ex-Trainer v.d. Gathen und seine Fortuna aus Bredeney gab es am heimischen Eisenhammer eine deutliche 0:3 (0:1) Abfuhr.

Trainer C. Ebner muss sich gefühlt haben wie in einem schlechten Film: Der Vfl begann viel zu zögerlich und harmlos. Die Gäste waren dagegen hellwach und sofort agressiv im Zweikampf. Und Sie nutzten sofort ihre erste Chance. Bereits nach vier Minuten lag man mit 0:1 hinten. Doch damit nicht genug, denn nach einem üblen Foul an Kapitän Torben Schmidt musste dieser in der 9. Minute vom Platz getragen werden. Irgendwelche Konsequenzen der Schiedsrichterin auf die Aktion (ausser eines Freistoßpfiffs) blieben zum Leidwesen des Vfl aus.

Nach und nach schüttelte die junge Truppe vom Eisenhammer den doppelten Schock aus den Gliedern und nahm langsam aber sicher auch am Spielgeschehen teil. Nachdem die Fortuna in der 20. Minute noch die Riesenchance zum 2:0 verpasste, erspielte sich der Vfl in der Folgezeit auch die ein oder andere Chance, die aber nicht genutzt werden konnte. So blieb es beim 0:1 zur Halbzeit.

Die Schwarz-Roten kamen mit Wut im Bauch aus den Kabinen. Direkt nach Wiederanpfiff bestürmte man vehement das Tor der Gäste. Gleich in den ersten zehn Minuten nach der Halbzeit hatte man sage und schreibe 4 sogenannte hundertprozentige Torchancen zum Ausgleich, die allesamt vergeben wurden.

Bredeney kam jetzt kaum noch zum atmen, blieb aber bei Kontern stets gefährlich. Ein solcher entschied dann auch das Spiel: Noch ein "Abgewanderter", nämlich M. Menzel, besorgte in der 67. Minute das 2:0 für seinen neuen Verein. Der Vfl war geschlagen und so hat das 0:3, erzielt vom selben Spieler, auch nur noch statistische Bedeutung (76.).

Doch die ärgerliche Niederlage interessierte am Eisenhammer eh kaum noch jemanden. Die Gedanken weilten beim Kapitän. Torben Schmidt wurde mit Verdacht auf Kreuzbandriß und Innenbandriß im Knie ins Krankenhaus eingeliefert. Die Freude war groß als man später erfuhr, dass es sich "nur" um einen Innenbandriß handelt. Damit ist die erste Saisonhälfte für den Kapitän natürlich vorbei, doch wird man in der Rückrunde wieder auf ihn zugreifen können.

AUCH VON HIER NOCHMAL GUTE BESSERUNG, TORBEN!!!

Damit setzt sich die Mannschaft zunächst einmal im unteren Tabellendrittel (Rang 14) fest und reist am kommenden Sonntag zum, mit nur einem Punkt mehr auf Rang 13 postierten, SC Werden-Heidhausen II. Anstoss im Löwental ist um 12:45 Uhr.

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Anders natürlich die Stimmungslage bei der II. Diese mühte sich zu einem glanzlosen 5:3 (1:1) Erfolg gegen Tabellenschlußlicht Rüttenscheid III, durfte sich aber über den mittlerweile fünfte Sieg in Folge freuen.

Doch schön anzusehen war diese Partie nicht. Die Gäste, die mit nur 10 Akteuren beginnen konnten, stellten sich tief in die eigene Hälfte und der Vfl war gezwungen das Spiel zu machen. So begann man von hinten heraus zu kombinieren und  kam meist über aussen bis in die Nähe des Gästestrafraums. Doch dann konnte man es schon voraussagen: Entweder folgte ein Fehlpaß, eine Flanke ins Aus oder der Ballverlust.

Es wurde viel zu behäbig gespielt, zu wenig Distanzversuche ausprobiert oder kurz: Es lief einfach nicht. Rüttenscheid prügelte lediglich die Kugel nach vorne, was die VfL-Defensive vor keine größeren Probleme stellte. Doch einmal war man sich nicht einig und benötigte ein Foulspiel am eigenen Strafraum um den Angriff der Rüttenscheider zu unterbinden. Und wie es im Fußball manchmal so ist zirkelte der SC das Leder gekonnt in den Winkel und ging mit dem einzigen Torschuß in Halbzeit eins in Führung (0:1, 21.)Da die Gäste sich auch danach nicht sonderlich beeilten, gab es kaum Fußball zu sehen. Und der war dann auch noch unansehnlich.

Als alles schliesslich den Halbzeitpfiff herbeisehnte schlug der Vfl doch noch zu. Nach einer Ecke war es Kapitän S. Renell, der hochstieg und das Leder sehenswert in das lange Eck drückte (1:1, 41.) Kurz darauf war dann auch Halbzeit. In der schafften es die Gäste immerhin sich personell zu vervollständigen.

Auch nach Wiederbeginn bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild: Der Vfl hatte ein deutliches Plus beim Ballbesitz, doch der große Druck blieb aus. Dann kam natürlich auch noch großes Pech dazu: Bei zwei Großchancen knallte man das Leder ans Aluminium. Wie man es besser macht zeigten die Gäste. VfL-Keeper B. Schneider hielt es nicht mehr in seinem Tor. 40 Meter vor dem eigenen Gehäuse gab er meist den Libero. Dann aber leistete er sich unbedrängt ein Zuspiel in die Füße eines Rüttenscheiders, der von der Mittellinie abzog und sehenswert zur überraschenden Führung für die Gäste ins leere Gehäuse traf (1:2, 55.).

Doch die Schwarz-Roten gaben nicht auf und drängten weiter. Jetzt ging den Gästen sichtbar die Puste aus und endlich häuften sich auch einmal die herausgespielten Torchancen. Doch zunächst verhinderten 2 weitere Aluminiumtreffer den längst verdienten Ausgleich, der aber dann in der 65. fiel. Mit einer Hereingabe "erzwang" man ein Eigentor zum 2:2. Nur 5 Minuten später trug sich auch I.-Mannschaft-Leihgabe J. Scheuermann mit dem Treffer zur erstmaligen Führung für die Hausherren in die Torschützenliste ein (3:2, 70.).

Dann folgte eine überflüssige Aktion: Der so wichtige und sich in guter Form befindende Abwehrmann Stenzel liess sich zu einer Beschimpfung seines Gegenspielers hinreissen, der sich mit einem Schubser "bedankte". Zu Recht hiess die Konsequenz: Rot für Beide (79.)

Jetzt spielte nur noch der VfL. Zunächst schraubte man sein Aluminiumtrefferkonto noch auf die sagenhafte Zahl 5 hoch, ehe erneut J. Scheuermann und M. Bernreuther die Nerven von Trainer J. Füsers und dem Anhang mit zwei weiteren Treffern zum 4:2 und 5:2 beruhigten (80. und 88.).  Da fiel es auch nicht weiter ins Gewicht, dass Keeper Schneider nach einer weiteren unglücklichen Aktion auch noch den dritten Gegentreffer zum 5:3 Endstand hinnehmen musste.

Damit hat sich die Truppe jetzt auf Rang 3 vorgearbeitet und hat weiter vier Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze (21 zu 24). Jetzt geht es gegen BW Mintard IV, die mit nur zwei Punkten  weniger hinter dem VfL in Lauerstellung liegen. Anstoss in der Mintarder Aue ist um 14:30 Uhr.


 Erste: Elfmeter beendet Traum vom Punktgewinn gegen Favoriten, II. mit viertem Sieg in Folge

06.11.2015

War das bitter. Ausgerechnet ein zweifelhafter Elfmeter des sonst sicher leitenden Unparteiischen beendete die Träume von einem verdienten Punktgewinn gegen den turmhohen Favoriten.

Ein Spiel der Gegensätze am Eisenhammer: Dort die wohldotierte Truppe mit teilweise sogar Regionalliga-erfahrenen Leuten aus Überruhr und auf der anderen Seite unsere junge und unerfahrene "Schülermannschaft". Doch ein Unterschied wollte sich den zahlreichen Zuschauern von Beginn an nicht offenbaren. Beide Teams wollten den Sieg und das merkte man deutlich. Mit hohem Tempo wurde viel gelaufen und kombiniert. Es entwickelte sich ein tolles Kreisligaspiel bei wunderbarem Herbstwetter.

So ergaben sich wunderbar herausgespielte Chancen. Doch man traute seinen Augen kaum: Die besseren gab es für den VfL. Aber entweder scheiterte man an den eigenen Nerven oder aber am herausragend aufgelegten Gästetorhüter, der beste Akteur auf dem Feld. Doch auch den Gästen ging es nicht besser. Auch Lars Gajewski war seinem Gegenüber ebenbürtig und zeigte mehrfach was der drauf hat.

Doch in der 30. Minute war auch er machtlos, als Blau-Gelb eine gute Kombination zur schmeichelhaften Führung nutzen konnte (0:1, 30.). Doch der Vfl zeigte sich wenig geschockt und drängte weiter auf ein Tor. Bis zur Pause gelang dieses jedoch nicht mehr und so ging es mit dem knappsten aller Rückstände in die Pause.

Auch in Halbzeit zwei war es ein rassiges und offenes Spiel. Es ging rauf und runter am Eisenhammer. Und dann war es soweit. Nach einem ebenso dummen wie klarem Foul im Strafraum gab es Elfmeter für den Vfl. F. Auffenberg blieb cool und verwandelte sicher zum verdienten Ausgleich (1:1, 55.).

Und es blieb spannend. Das Spiel stand weiter auf des Messers Schneide. Es war ein echtes Pulsschlagfinale. Jedes der beiden Teams hätte jetzt einen entscheidenden Treffer landen können. Aber es war alles dabei: Die guten Torhüter, Aluminium auf beiden Seiten und versagende Nerven.

Die Gäste setzten jetzt zum Schlußspurt an und warfen alles nach vorne. Doch der Vfl stand lauf- und kampfstark jetzt recht sicher in der eigenen Abwehr. Logisch, dass man jetzt auch ein wenig auf den Faktor Zeit setzte, was den Gästen gar nicht gefiel, die sich jetzt innerhalb von 3 Minuten 3 gelbe Karten abholten. Als alles dann auf den Abpfiff wartete kam es doch noch zum bitteren Moment: In der letzten Minute rutschte ein Verteidiger des Vfl im eigenen Strafraum aus. Der ballführende Überruhrer nutzte das auf seine Art clever aus. Er lief mit dem Ball auf den liegenden Schwarz-Roten zu und stürzte über diesen. Klarer Fall von: "Nur das wollte er". Zum Entsetzen des Vfl und seiner Anhänger ertönte der Pfiff des bis dato gut pfeifenden Unparteiischen und der Favorit durfte noch über das vorweihnachtliche Geschenk eines Elfmeters jubeln.

Dieser wurde versenkt und das Spiel war beendet (1:2, 90.). Aus Vfl-Sicht ein bitteres Ende eines tollen Auftritts.

Damit hängt man im unteren Tabellendrittel fest (Rang 14, 12 Punkte) und erwartet am kommenden Sonntag, 08.11.2015 am heimischen Eisenhammer Ex-VfL-Trainer v.d.Gathen zum Kellerduell. Hier will Trainer Ebner mit seiner Truppe unbedingt punkten um nicht noch in Abstiegsnöte zu geraten. Denn der Abstand beträgt gerade mal drei Punkte. Anstoss ist ab sofort in den Heimpartien wieder um 14:30 Uhr (Winteranstoßzeit).

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Die zweite Mannschaft drückt gerade ordentlich auf die Tube: Mit einem schwer erkämpften 3:2 (1:1) Heimerfolg über Winfried Huttrop fuhr die Füsers-Truppe den vierten Sieg in Folge ein.

Von Beginn an wollte der Vfl den Gästen sein Spiel aufzwingen. Doch das gelang kaum. Spielte man vorher noch eine Riesenpartie gegen Ex-Tabellenführer Fortuna Bredeney II (3:1), so zeigte man sich bei diesem Auftritt ungewöhnlich gehemmt. Irgendwie schien man sich im Gefühl des tollen Laufs sonnen zu wollen. Aber wenn jeder "eine Schüppe weniger" anbietet, so lässt man natürlich auch die Gäste mitspielen.

Da diese jedoch ebenfalls spielerisch nicht viel zu bieten hatten, entwickelte sich eine schwache Partie. So hatten die Gäste aus Huttrop in der Anfangsphase gleich einige Halbchancen, die in ihrer Einfachheit direkt mal den Trainer an der Seitenlinie auf Trab brachten. Doch mit zunehmender Spielzeit schienen die Schwarz-Roten das Geschehen langsam in den Griff zu kriegen. Als dann nach etwas über einer Viertelstunde M. Bramsiepe nach toller Vorarbeit das Leder zum 1:0 (18.) über die Linie grätschte glaubte man in Reihen des Vfl wohl schon an die Vorentscheidung. Doch dafür tat man einfach zu wenig. So war es der langjährige, frühere Vfl`er T. Sanchez, der die Schwarz-Roten für Ihre Passivität mit dem Ausgleich bestrafte (1:1, 31.).

Trainer Füsers schien jedoch in der Halbzeit Betäubungstee ausgegeben zu haben. Denn es wurde noch schlimmer. Ohne Lauf- und Kampfbereitschaft irrten die Hausherren über den Rasen und fanden nie zu ihrer Form. Hatten die Schwarz-Roten vorher bereits einige Male Glück, so dauerte es bis zur 71. Minute als man wiederum zurücklag. Nach einem tollen Fernschuss stand es 1:2 für die Gäste (71.).

Dieser Rückstand wirkte wie ein Wachmacher für die Hausherren: Jetzt wachte man aus seiner Lethargie auf und begann endlich zu kämpfen. Die Abwehr gewann auf einmal jeden Zweikampf und mit Tempo marschierte man mit Mann und Maus nach vorne. Und so dauerte es nur 2 Zeigerumdrehungen, bis C. Strub wieder auf Remis stellte (2:2, 73.). Die Gäste hatten jetzt nichts mehr hinzuzusetzen und in der letzten Viertelstunde spielte nur noch Schwarz-Rot. Und es gelang tatsächlich noch: Nach einer unglaublich dummen Grätsche gegen den, bereits Richtung Eckfahne eilenden, Stürmer S. Strub gab es berechtigterweise Elfmeter.

Kapitän S. Renell nahm sich ein Herz und vollendete sicher und souverän zum vielumjubelten 3:2 (81.). Diese Führung gab man nicht mehr aus der Hand. Als der Schlußpfiff ertönte war der vierte Sieg in Folge unter Dach und Fach. Damit rangiert man jetzt mit 18 Punkten nur vier hinter dem neuen Spitzenreither Preussen Eiberg II.

Allzuoft sollte man sich solch schwache Leistungen jedoch nicht leisten, wenn man noch ein Wörtchen mitreden will. Auch nicht, wenn man am kommenden Sonntag, 08.11.2015, am heimischen Eisenhammer den Außenseiter und Tabellenvorletzten Rüttenscheider SC III empfängt (3 Punkte).


Erste mit einem Sieg aus drei Spielen, Zweite mit tollem Lauf

21.10.2015

Die I. Mannschaft des Vfl kommt in dieser Saison nicht wirklich ins Rollen. Stattdessen muss man sich mit einem Sieg aus drei Spielen zufrieden geben und steckt im unteren Tabellendrittel fest.

Im Heimspiel gegen den FSV Kettwig begann man personell äusserst gebeutelt. Doch wer jetzt dachte dass sich gerade die Spieler mit wenig Einsatzzeiten einmal aufdrängen würden, der sah sich getäuscht. Nichtmal Kampf hatte der VfL zu bieten. Ohne Laufbereitschaft und schwach in den Zweikämpfen, so denn mal einer bestritten wurde, gewährte man den Gästen einen gemütlichen Sonntagsspaziergang mit nahezu permanentem Ballbesitz.

Diese hatten ihren Spaß am Spiel und erzielten im Schongang bereits in der ersten Hälfte mit vier Treffern die Entscheidung (5., 26., 38., 42.).

Auch in Halbzeit zwei änderte sich nichts mehr am Gesamteindruck. Der einzige Unterschied zur ersten Hälfte: Der FSV fuhr seine Bemühungen deutlich zurück. Dadurch plätscherte die Partie nur noch so dahin und es dauerte bis zur 64. Minute, bis wieder etwas Nennenswertes passierte. Wieder war es der Gast aus Kettwig, der traf (0:5). Bezeichnend für die Leistung des VfL an diesem Tag, das auch der Ehrentreffer am Ende vom FSV per Eigentor erzielt wurde. So endete die Partie schliesslich auch in der Höhe verdient mit 1:7 (0:6,85. 1:6, 86. und 1:7, 87.)

So sah es der Gegner: www.fsvkettwig.de

Danach ging es für die Ebner-Truppe zum Auswärtsspiel nach Kray. Beim dortigen Tabellenvorletzten SV Kray 04 zählte nur ein Sieg, um nicht in irgendwelche Abstiegsnöte zu geraten. Am Ende der 90 Minuten stand ein hart erkämpfter 2:1 (2:0) Sieg.

Der Vfl begann überlegen, hatte aber auf dem unebenen Aschenplatz an der Schönscheidstrasse seine Probleme. Dadurch kämpfte man natürlich nicht nur gegen den Gegner, sondern auch gegen den Platz, was man an den vielen Stockfehlern und versprungenen Bällen deutlich sehen konnte. So war das Spiel nicht unbedingt ansehnlich, trotzdem zeigten sich die Schwarz-Roten überlegen und konnten bereits nach 10 Minuten durch D. Menzner in Führung gehen. Man mühte sich weiter und drängte auf das Tor der Hausherren. Nach 40 Minuten war es dann Timo Schmidt, der auf 2:0 stellen konnte und damit für die beruhigende Pausenführung für seine Farben sorgte.

In Halbzeit zwei versuchte Kray mehr nach vorne zu tun. Man hatte ja schliesslich nichts mehr zu verlieren und gab alles. Das spielte den Jungs vom Eisenhammer natürlich in die Karten, die mit ihren schnellen Spielern jetzt zahlreiche Konter fuhren. Leider konnte man die daraus entstehenden Chancen nicht nutzen, sogar eine 2-gegen-1 Situation gegen den Torhüter liess man aus. Die Strafe folgte in der 65. Minute, als der schwache Unparteiische eine klare Abseitsposition der Hausherren übersah und das daraus resultierende Tor für Kray 04 gab (2:1, 65.).

Jetzt war die Partie stark umkämpft. Kray warf nun alles nach vorne und der Vfl musste dagegenhalten. Doch man stand größtenteils kompakt und liess selten einmal eine Chance für die Hausherren zu. Lediglich der Referee hatte wohl keinen guten Tag erwischt und entschied immer wieder gegen den VfL. So auch als Kray die wohl größte Chance zum Ausgleich hatte. Hier lag vorher eine klare Abseitsposition vor. Doch Raphael schaffte es in letzter Sekunde noch auf der Torlinie zu klären.

Auch kurz vor dem Ende war der Schiedsrichter nicht im Bilde, als er nach einer Schwalbe der Hausherren auf gelb-rot gegen den bereits verwarnten Torben Schmidt entschied. Das tat der Freude jedoch keinen Abbruch, denn kurz darauf war Schluß und die Schwarz-Roten durften verdiente und wichtige 3 Punkte feiern.

Auch am vergangenen Wochenende musste die Ebner-Truppe wieder auswärts ran. Es ging zum Spitzenteam Heisinger SV, die sich momentan auf Rang 2 der Tabelle befinden. Trotz eines tollen Kampfes, den der Vfl lieferte musste man sich am Ende knapp mit 2:1 (1:1 )geschlagen geben.

Die Hausherren begannen überlegen und drückten die Schwarz-Roten vom Anpfiff weg in die eigene Hälfte. Der Vfl stand tief und lauerte immer wieder auf Fehler im Aufbau des HSV um kontern zu können. Doch schon nach 13 Minuten nutzte Heisingen eine Torchance zum frühen 1:0. In der Folgezeit blieb es dabei: Die Schwarz-Roten kämpften und rannten und wurden dafür belohnt. T. Thisbrummel war es in der 37. Minute, der den Vfl mit seinem Tor zum umjubelten Ausgleich schoss (1:1), was auch den Halbzeitstand bedeutete.

In Hälfte zwei zeigte sich den zahlreichen Zuschauern ein unverändertes Bild: Heisingen im Vorwärtsgang und der Vfl rannte und kämpfte um jeden Ball. Tolles Auswärtsspiel der Schwarz-Roten. Und was durch die dicht gestaffelte Abwehr des Vfl durchkam entschärfte Keeper L. Gajewski. Der beste Spieler der Gäste an diesem Tag hatte wirklich einen Sahnetag erwischt. Erst in der 70. Minute war auch er machtlos, als Heisingen doch noch in Führung gehen konnte (1:2).

Kurz vor dem Ende dann löste der Vfl seine Defensive auf und warf alles nach vorne. Und plötzlich hatte man in den Schlußminuten tatsächlich noch 2 Riesenchancen: Zunächst hielt der Gästekeeper einen Kopfball aus kurzer Distanz sensationell und kurz vor dem Ende zischte ein schöner Freistoß von Timo Schmidt Millimeter am Pfosten der Hausherren vorbei. So blieb es am Ende trotz toller Leistung der Schwarz-Roten beim letztlich verdienten Sieg des HSV.

So sah es der Gegner: http://www.heisinger-sv.de/1-mannschaft-erneut-3-punkte/

Damit steht man jetzt in der Tabelle auf Rang 13 (12 Punkte). Das sind 5 Punkte vor einem eventuellen Abstiegsplatz (Kray 04, Rang 17, 7 P.) aber auch nur 3 Punkte bis zu einem einstelligen Tabellenplatz (Sportfreunde 07, Rang 9, 15 P.).

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Die Zweite hat definitiv einen Lauf. In den letzten 3 Spielen gab es ausschliesslich Siege. Damit erhöhte die Füsers-Truppe die Serie der ungeschlagenen Spiele auf mittlerweile 6 in Folge.

Zuerst stellte sich mit Kray 04 II der aktuell Tabellenletzte am Eisenhammer vor. Erstmalig in dieser Saison konnte man auf dem heimischen Kunstrasen spielen. Und man merkte der Mannschaft die Spielfreude regelrecht an. Trotz einiger Verletzter und Urlauber gab die Mannschaft um Kapitän S. Renell mächtig Gas und kombinierte sich in einen wahren Rausch. Der bestens aufgelegte Steffan Strub mit 2 Treffern und "Kopfballungeheuer" S. Renell stellten mit ihren Treffern frühzeitig die Zeichen auf Sieg (1:0 3., 2:0 6. und 3:0 13.). Und noch war keine Viertelstunde gespielt.

Das Spiel lief nur in eine Richtung. Die unsichere Gästeabwehr wurde ein ums andere mal regelrecht schwindelig gespielt. Mal war es ein öffnender Steilpass, mal eine tolle Kombination die Chance um Chance eröffnete. In der 30. Minute war es B. Winkler der das 4:0 erzielte. Jetzt wollte jeder mal. Dabei öffnete man deutlich zu weit und lud die Gäste zum Konter ein, die damit den 4:1 Anschlusstreffer erzielen konnten (32.). Der Treffer sollte aber nur ein Schönheitsfleck an diesem Tag sein, denn wiederum S. Strub erzielte nur 2 Minuten später den 4. seiner insgesamt 6 Treffer (!!!) an diesem Tag zum 5:1 Pausenstand (34.).

Auch in Halbzeit 2 spielte nur ein Team, der VfL. Nur 2 Zeigerumdrehungen waren gespielt, da war es Christian Strub, der das 6:1 erzielte (47.) gefolgt von seinem Bruder S. Strub mit dem 7:1 (56.). Nach hinten wurde es natürlich immer sorgloser, so dass die Gäste in der fairen Partie auch noch einen Treffer setzen konnten (7:2, 60.) Aber S. Strub hatte an diesem Tag auf alles eine Antwort und markierte nur 3 Minuten später das 8:2. Als die Gäste in der jederzeit fairen Partie noch eine gelb-rote Karte verkraften mussten (75.) brachen alle Dämme und der Vfl zeigte sich gnadenlos und erhöhte durch S. Strub (78.), S. Hardtke (81.) und C. Strub (82.) auf sage und schreibe 11:2.

Den Schlusspunkt gegen die überforderten Gäste erzielte dann ausgerechnet der, nicht gerade für filigrane Technik bekannte, Abwehrrecke B. Stenzel als er einfach mal mitstürmte und das Leder aus halbrechter Position mit Aussenrist ins lange Eck schlenzte. Dieses Tor sorgte nicht nur für den 12:2 Endstand, sondern auch für den ein oder anderen Schmunzler nicht nur unter den Zuschauern.

In der nächsten Partie sollte es zur kampfstarken DJK Franz-Sales-Haus gehen und es war im Vorfeld klar, dass diese Partie deutlich schwerer werden würde. Beide Mannschaften präsentierten sich mit ähnlicher Spielanlage. Hinten kompakt und im Mittelfeld wurde versucht die Zweikämpfe für sich zu entscheiden um dann schnell in die Spitze zu spielen.

In der ausgeglichenen Partie hatten die Gastgeber den besseren Start. In der 16. Minute ging die DJK in Führung. Aber nur 4 Minuten später glich der Torjäger vom Dienst, S. Strub, aus (1:1, 20.). Für die Spielklasse war es ein rassiges Spiel. Die Zuschauer sahen auf beiden Seiten gute spielerische Ansätze aber in der Folgezeit auch viel Kampf. Und der wurde immer härter: Noch vor der Pause musste der mit dem letzten Aufgebot angereiste VfL auswechseln: M. Bernreuther konnte nach dem zweiten heftigen Foul an ihm nicht mehr weitermachen. Generell wurde das Geschehen auf dem Kunstrasen an der Hubertusburg jetzt immer heftiger. Der gut leitende Unparteiische beliess es aber zunächst bei nur einer Karte in Durchgang eins, der nach 45 Minuten abgepfiffen wurde. Chance für beide Teams, die aufgehitzten Gemüter zu beruhigen.

Und das schien zunächst zu gelingen: Die Mannschaften verlegten sich wieder aufs Fussballspielen und die DJK wollte den Heimsieg. Doch der Vfl zeigte sich gut gestaffelt und konterstark. Bei einem dieser Konter wurde S. Strub klar im Strafraum gelegt - Elfmeter für den VfL. Die ungeschriebene Regel, dass der gefoulte Spieler nicht selber schiessen soll wurde von Strub ad acta gelegt. Er legte sich das Leder zurecht und verschoss (51.).

Es brach die letzte halbe Stunde an. Wie in Durchgang eins so wurde die Partie jetzt auch wieder unansehnlich. Es folgte Foul auf Foul. Zwar alles aus dem Spiel heraus und keine Tätlichkeiten, aber das Geschehen war schon grenzwertig. Kaum eine Spielszene blieb mal ununterbrochen.

Und mitten hinein in diesen, neudeutsch Abnutzungskampf bezeichneten Trubel, konnte S. Strub nach tollem Angriff des Vfl die vielumjubelte Führung zum 2:1 erzielen (75.).

Die letzte Viertelstunde bescherte weitere Foulserien, Tore fielen jedoch nicht mehr. Und so konnten die Schwarz-Roten am Ende über einen hart erkämpften Sieg jubeln, bei dem es insgesamt 13 gelbe Karten (!!!) gab. Das niemand vom Platz musste war wohl der Tatsache geschuldet, dass der Referee allein in der letzten halben Stunde 11 dieser Karten gab. Nach 5 Minuten Nachspielzeit freute man sich über den zweiten Sieg in Folge.

Doch der Jubel sollte noch zu toppen sein. Am vergangenen Wochenende musste man beim Ligaprimus Bredeneyer SV Farbe bekennen. Und tatsächlich konnte man dem Tabellenführer beim 3:1 (3:1) Erfolg die erste Niederlage beibringen.

Es war klar, dass eine Klasseleistung her musste um beim spielstarken Spitzenreiter mitzuhalten, der unter Anderem so Kreisliga-A erfahrene Spieler wie Ex-VfL`er "Fredo" Dahms aufbot. Doch der Vfl begann hochkonzentriert und spielte von Beginn an gut mit. Bereits nach 4 Minuten zeigte S. Strub, der mittlerweile bereits bei 14 Saisontoren angelangt ist, seine momentane Form. Eine schöne Flanke von aussen nahm er aus vollem Lauf sehenswert mit der Brust mit, um das Leder dann volley ins Tor zu knallen. Riesentor und die überraschende Führung für die Füsers-Truppe (1:0, 4.)

In der Folgezeit versuchte Bredeney immer wieder dem VfL sein Kombinationsspiel aufzuzwingen. Doch man stand kompakt in der eigenen Hälfte und lief vorne immer wieder die Verteidiger an um den Spielaufbau zu unterbinden. Beeindruckend was dabei alleine C. Strub läuferisch anbot. So kam der Favorit kaum einmal gefährlich vor das Tor. Und hinten hatte Bredeney Riesenprobleme. Die gewaltigen Abschläge von Torhüter B. Schneider stellte die Abwehr der Hausherren permanent vor Probleme. Man stand falsch, köpfte den Ball zu den Schwarz-Roten und lud immer wieder zum Toreschiessen ein. Einen solchen Stellungsfehler nutzte dann in der 25. Minute wiederum S. Strub, als er den Ball hinter einem falsch stehenden Verteidiger annahm, auf und davonzog und eiskalt einschob.

Jetzt wachte die Fortuna auf und drängte ihrerseits aufs Tor. Die Schwarz-Roten schienen das erste mal durchatmen zu müssen. Und schon klingelte es im Kasten von B. Schneider. Ausgerechnet "Fredo" erzielte den Anschlusstreffer für seinen neuen Verein (2:1, 30.).

Plötzlich gaben die Hausherren Gas. Doch mit Glück und Geschick rettete man zunächst die knappe Führung. Aber es blieb dabei: Konter oder Abschläge waren "Gift" für die Fortuna und so durfte das Team vom Eisenhammer noch vor der Pause die Vorentscheidung erzielen. Wieder war es S. Strub, den die Abwehr nie in den Griff bekam, der das dritte Tor für den VfL erzielte (3:1, 43.).

Damit ging es dann in die Pause. Die geschockten Gastgeber fanden eigentlich nie mehr zurück ins Spiel. Der Vfl igelte sich in seiner Hälfte ein, verschob glänzend und zeigte eine große Kompaktheit. Bredeney kam jetzt überhaupt nicht mehr vors Tor der Schwarz-Roten. Stattdessen wirbelten die Strub-Brüder bei den gelegentlichen Kontern die Abwehr alleine auseinander. So hätte S. Strub alleine vor dem Tor noch 2 Treffer machen müssen.

Und so jubelte der Vfl am Ende über hochverdiente drei Punkte beim Tabellenführer.

Diese drei Unentschieden und drei Siege in Folge spülten das Team jetzt in die Spitzengruppe. Plötzlich befindet man sich auf Rang 5 und hat mit 15 Punkten nur noch 4 Punkte Rückstand (allerdings auch ein Spiel mehr) auf Fortuna Bredeney.


Erste ohne Chance, Zweite erkämpft Punkt

29.09.2015

Mit unterschiedlichen Gefühlslagen kehrten die beiden Seniorenmannschaften des VfL am vergangenen Wochenende von ihren Auswärtsaufgaben zurück.

Die Erste musste in Niederwenigern antreten und war beim deutlichen 1:4 (1:2) quasi chancenlos. Offensichtlich ohne die richtige Motivation und Körpersprache sah das manchmal schon ziemlich lustlos aus, was die Kicker vom Eisenhammer da auf den Kunstrasen brachten. So dauerte es auch nur gerade acht Minuten, bis die Hausherren zum ersten mal jubeln durften, wenn auch das 1:0 aus einem Elfmeter resultierte.

Selbst als der Torjäger vom Dienst, B. Honings, etwas über 10 Minuten später den Ausgleich erzielen konnte (1:1, 19.) ging kein Ruck durch die lethargisch wirkende Ebner-Truppe. Und so war man nur drei Minuten nach dem Ausgleich auch wieder in Rückstand (1:2, 22.). Zum Glück für die Schwarz-Roten liessen die Hausherren den letzten Zug zum Tor vermissen und so ging es "nur" mit einem knappen Rückstand in die Pause.

In dieser muss Trainer Ebner wohl die richtigen Worte gefunden haben. Denn jetzt war der Vfl endlich im Spiel angekommen und zeigte sich deutlich kämperischer. Damit konnte man die Partie zumindest lange ausgeglichen halten. Das Spiel war jetzt spannend und umkämpft. Nach und nach eroberte der Vfl sich immer mehr Spielanteile. Doch nach einer knappen Stunde fiel die Entscheidung als die Hausherren einen Konter bis zum Ende ausspielen konnten (1:3, 58.).

Man muss anerkennen, dass der VfL jedoch nie aufgab und es auch mit dem 2-Tore-Rückstand-Rucksack auf dem Rücken nochmal versuchte. Jetzt suchte man die bedingungslose Offensive wurde aber nicht belohnt ,sondern kassierte in der 70. Minute auch noch das 1:4.

Damit rutscht man in der Tabelle auf Rang 13 und muss bei 5 Punkten Vorsprung vor einem Abstiegsplatz langsam in den Rückspiegel schauen. 5 Punkte vor unserem Team rangiert der nächste Gast am Eisenhammer. Am kommenden Sonntag empfängt die Erste den FSV Kettwig. Anstoss ist wie gewohnt um 15:00 Uhr.

 

Die Zweite tritt zwar tabellarisch auf der Stelle, blieb aber auch im dritten Spiel unter Trainer J. Füsers ungeschlagen. Beim starken Tabellenzweiten aus Eiberg lieferte man einen tollen Kampf ab und holte sich hochverdient einen Punkt. Am Ende hieß es 1:1 (1:1) Unentschieden.

Das es nicht einfach würde war anhand des Tabellenbildes von Beginn an klar. Doch die Füsers-Truppe zeigte sich motiviert und engagiert und hielt klasse gegen die Anfangsoffensive der Hausherren. Diese stürmten direkt vehement auf das Gehäuse des VfL und hatten schon in der ersten Minute eine Riesenchance, in der Keeper B. Schneider gleich 3x hintereinander parierte. Wer jetzt aber dachte die Schwarz-Roten gehen unter, der sah sich getäuscht, denn das wars für lange Zeit von den Gastgebern.  Die Hausherren versuchten zwar spielerisch zum Erfolg zu kommen, der Vfl war aber jederzeit in der Nähe von Ball und Gegner und suchte meist sofort den Zweikampf.

Mit fortschreitender Spieldauer fing auch der Vfl an, sich spielerisch nach vorne zu arbeiten und die Spielanteile nach und nach auszugleichen. Wurden die ersten kleineren Chancen noch vertan, so machte es Kapitän S. Renell in der 28. Minute besser: Nach einer Ecke stieg er unnachahmlich hoch und köpfte überlegt ins lange Eck zur umjubelten Führung (1:0, 28.) Die Partie war jetzt offen, aber es blieb dabei dass die Schwarz-Roten nichts zuliessen. Doch als man bei den Schwarz-Roten noch davon träumte mit der knappen Führung in die Pause zu gehen schlug Eiberg quasi aus dem Nichts doch noch zu: Eine zu kurze Abwehr nahm ein aufgerückter Mittelfeldspieler der Hausherren und knallte das Leder volley aus über 20 Metern zum Ausgleich ins Netz (1:1, 43.). Dieses sehenswerte Tor beendete auch die erste Hälfte.

Auch in Halbzeit zwei dasselbe Bild: Verbissen kämpften beide Teams um jeden Meter Boden. Man kämpfte, rackerte und lief auf beiden Seiten viel. Spielerisch war jetzt nicht mehr so viel geboten wie in der ersten Halbzeit, doch es war immer noch eine gute Kreisliga-C Partie. So verging die Zeit, bis beiden Teams in der Herbstsonne am Sachsenring die Puste ausging und man nicht mehr so gut stand und auch Fehler machte. Erst jetzt hatten plötzlich beide Mannschaften den Siegtreffer auf dem Fuß. Zunächst scheiterten S. Strub und K. Hainold innerhalb von nur wenigen Minuten völlig frei vor dem Tor an den eigenen Nerven und in der Schlußminute hielt jeder, der es mit dem VfL hielt nochmal den Atem an, als ein Eiberger Angreifer völlig frei vor dem Tor von B. Schneider auftauchte, der den anschliessenden Schuß erahnte und mit einer gekonnten Parade aus dem Winkel fischte.

So blieb es in der umkämpften aber fairen Partie beim gerechten 1:1 Endstand. Damit hängt der Vfl auf Rang 11 fest. Um endlich einmal in der Tabelle zu klettern muss am kommenden Sonntag, 04.10.2015, ein Sieg her. Dann empfängt die Füsers-Truppe am heimischen Eisenhammer den SV Kray 04 II, der mit 3 Punkten auf dem letzten Platz steht. Anstoß hier ist um 12:45 Uhr.


Zwei Spiele, zwei Punkte für die Erste

26.09.2015

Englische Woche für die Erste: Im Auswärtsspiel gegen Sportfreunde 07 holte die Ebner-Truppe einen Punkt. Ebenfalls ein Remis gab es danach unter der Woche (Donnerstag) im Heimspiel gegen die Gäste aus Mintard.

Bei strahlendem Sonnenschein an der Veronikastrasse in Rüttenscheid erwischte die Erste bei Ihrem Auswärtsauftritt gegen Sportfreunde 07. Bereits nach 5 Minuten zeigten sich die Gastgeber in Geberlaune und der Keeper der Schwarz-Gelben liess einen schon gefangenen, harmlosen Ball genau vor die Füße von D. Menzner fallen. Der reagierte blitzschnell und schob die Kugel aus spitzem Winkel zur Führung ins lange Eck.

Diese hielt allerdings nur drei Minuten. Bereits in Minute 8 glichen die kampfstarken aber eigentlich spielerisch limitierten Hausherren aus. Eine schlecht geklärte Flanke nahm ein 07`er mit einem sehenswerten Dropkick und hämmerte das Leder unhaltbar aus 25 Metern ins Gehäuse des machtlosen L. Gajewski.

Mehr gab es danach vorerst nicht mehr zu sehen. Die Sportfreunde waren dem VfL läuferisch deutlich unterlegen, doch die blitzartigen Konter verpufften wirkungslos. Der berühmte letzte Pass landete permanent beim Gegner oder im Aus. Dann aber der Schock: In der 38. Minute gingen die Hausherren doch tatsächlich in Führung. Nach einer Ecke bewachten alle Schwarz-Roten den kurzen Pfosten und liessen einen Spieler des VfL am langen Pfosten unbewacht. Der bedankte sich per Abstauber mit dem 2:1.

Doch die Schwarz-Roten zeigten Kampfgeist. Endlich wurde bei einem schnellen Angriff mal der Ball steil in den Strafraum gespielt und schon wusste 07 sich nur noch mit einem Foul zu behelfen. So durfte B. Honings seine Treffsicherheit unter Beweis stellen und verwandelte sicher zum 2:2 Pausenstand (40.).

Wesentlich schneller erklärt war die zweite Hälfte: Das Spiel war jetzt ein einziges Gekämpfe im Mittelfeld. Vor den Toren spielte sich kaum noch etwas ab. Eine Linie war bei beiden Teams nicht mehr zu erkennen. Doch mit zunehmender Spieldauer liess bei den Hausherren die Luft nach und in den letzten 15 Minuten drückte der Vfl nochmal aufs Gas. Aber wieder wurden die Konter, zum Teil in Überzahl, schwach zu Ende gespielt.

Dann hatte auch der sonst gute Unparteiische ein Einsehen mit den Sportfreunden und pfiff die faire Partie pünklich nach 90 Minuten bei einem 4 gegen 2 Konter des VfL ab. Einen Sieger hätte die Partie auch nicht verdient gehabt und so blieb es beim leistungsgerechenten 2:2.

Viel ärgerlicher war dann die Heimpartie am vergangenen Donnerstag: Der VfL begann stark und spielte die Gäste in der ersten Hälfte nahezu an die Wand. Bereits nach 7 Minuten war es Timo Schmidt, der seine Farben früh in Führung brachte. Die Schwarz-Roten waren trotz einiger Personalprobleme klar das bessere Team. So musste Torhüter L. Gajewski sein Können diesmal im Feld beweisen. Das tat er auch...und wie. Er war es, der bereits in der 24. Minute mit dem 2:0 die vermeintliche Vorentscheidung erzielte. Glück für die Gäste, dass der VfL nicht die Hälfte seiner Torchancen bis zur Halbzeit nutzte, denn sonst wäre es wohl ein Debakel geworden.

Umso unverständlicher dann die 2. Halbzeit: Plötzlich ging nichts mehr bei den Schwarz-Roten. Man stand viel zu tief und liess die, mit dem Mute der Verzweiflung, anennenden Mülheimer wieder ins Spiel kommen. Und so lief die zweite Hälfte eben 8 Minuten, als plötzlich der Anschlusstreffer fiel (2:1, 53.).

Im Zuge des immer näher rückenden Abpfiffs lockerten die Gäste jetzt auch ihren Abwehrverbund und drängten auf den Ausgleich. Das eröffnete natürlich Räume und so fuhren die Hausherren reihenweise Konter, die sie jedoch wie schon im Spiel gegen Sportfreunde nicht nutzen konnten.

Und es folgte das ungeschriebene Gesetz im Fussball: Wer vorne die Dinger nicht macht..... und so musste das Ebner-Team in der 80. Minute auch noch den Ausgleich schlucken (2:2).

So tritt man ein wenig auf der Stelle und konnte leider nicht an den Gästen vorbeiziehen (Platz 11, 9 Punkte, 18:18 Tore).

Am kommenden Sonntag muss man auswärts wieder Farbe bekennen. Es geht zu den Sportfreunden nach Niederwenigern, die mit nur drei Punkten mehr in Schlagdistanz sind. Anstoss auf dem Glück Auf Sportplatz in Hattingen ist um 12:30.

Ungleich schwerer ist die Aufgabe für die Zweite: Die reist Sonntag zum Sachsenring nach Eiberg um beim Tabellendritten Preussen Eiberg zu bestehen. Die holten aus 5 Spielen immerhin schon 12 Punkte. Anstoss hier ist um 11 Uhr.

Wir wünschen beiden Teams viel Erfolg!!!


Vier Punkte zum Heimspieltag

16.09.2015

Endlich gab es mal wieder einen "Doppelheimspieltag" am Eisenhammer. Und die beiden Seniorenteams holten durch einen Sieg der Ersten und ein Remis der Zweiten gute vier Punkte.

Die erste Mannschaft bekam es mit den, im Tabellenkeller stehenden, Gästen von Yurdum Spor zu tun. Nach einer schwierigen Partie konnte man am Ende mit 2:1 (1:1) den zweiten Dreier der Saison einfahren.

Von Beginn an zeigte der Vfl, dass man dieses Spiel unbedingt für sich gewinnen will. Man ging beherzt in die Zweikämpfe und konnte diese dann auch meist gewinnen. Lediglich nach vorne spielte man etwas zu überhastet, so dass dann meist am Strafraum der Gäste ein Fehlpass den Angriff beendete. Dass änderte sich erst in der 26. Minute, als man plötzlich eine Traumkombination aufzog, die D. Menzner mit der 1:0 Führung beendete.

Diese hielt jedoch nur fünf Minuten. Der sonst gute Keeper L. Gajewski stand etwas zu weit vor seinem Gehäuse und konnte per Fernschuss zum Ausgleich überwunden werden (1:1, 31.). Dies sollte auch gleichzeitig der Halbzeitstand sein.

Aber auch in Hälfte zwei blieb es dabei: Der Vfl war das leicht optisch überlegene Team, jedoch ohne die ganz zwingenden Torchancen herauszuarbeiten. Yurdum Spor kämpfte verbissen um jeden Ball. So musste eine starke Einzelleistung von Torben Schmidt her, der in der 65. Minute sein Farben erneut in Führung brachte (2:1)

Die Gäste waren im Anschluß bemüht mehr nach vorne zu spielen. So eröffneten sich dem VfL in den letzten 20 Minuten häufige Überzahlmöglichkeiten, die aber allesamt schwach zu Ende gespielt wurden. So musste bis zum Ende gezittert werden. Doch da die Gäste am Ende nichts mehr zusetzen konnten blieb es beim knappen aber hochverdienten Sieg der Ebner-Truppe.

Damit rückt das Team mit 7 Punkten aus 6 Spielen ins Mittelfeld der Tabelle (Rang 11, 14:14 Tore). Jetzt kommt es zum Duelle gegen die punktgleichen Sportfreunde 07. Anstoss an der Veronikastr. ist am kommenden Sonntag, 20.09.15 um 11:00 Uhr.

 

Bei der Zweiten feierte Trainer J. Füsers sein "Heimdebut" (Bericht siehe unten) ausgerechnet im Derby gegen den Lokalrivalen SG Kupferdreh-Byfang. Nach 90 Minuten Abnutzungskampf in einer hart geführten, aber jederzeit fairen Partie waren letztlich beide Mannschaften mit dem 1:1 (0:0) Endstand zufrieden.

Die Schwarz-Roten hatten einen Beginn nach Maß und drückten mit dem Anpfiff aufs Gas. Die Gäste hatten deutliche Mühe mit den schnellen Angriffen des VfL. Schade, dass K. Hainold, der nach schönem Pass alleine aufs Gästegehäuse zulief, den Lupfer zwar über den Keeper aber neben das Tor setzte.

Auch ein ganz stark gehaltener Renell-Kopfball und ein Schuss wenige Zentimeter vorbei fanden nicht den Weg ins Tor.

Die Gäste kämpften sich aber von Minute zu Minute mehr in die Partie zurück. Vom schönen Kombinationsspiel des Vfl blieb am Ende nichts mehr über. Stattdessen wurde um jeden Zentimeter gefightet und es ging torlos in die Pause.

Am Gesamtbild der Partie änderte sich auch nach der Pause nichts. Beide Mannschaften bekämpften sich mit allen Mitteln. Dabei muss man sagen, dass es meistens hart aber wirklich fair zuging. Torchancen blieben jetzt Mangelware. Als sich so langsam alle Zuschauer mit einem 0:0 anfreundeten fiel plötzlich aus heiterem Himmel das 1:0 für die Gäste: Ein Akteur hatte bei zwei Pressbällen das Glück das das Leder an ihm hängenblieb, nutzte dann aber sehenswert den tupfenden Ball und knallte diesen aus gut 25 Metern über den ,zu weit vor seinem Tor postierten, Torhüter B. Schneider hinweg ins Netz.

Doch der Vfl zeigte Moral. Man hatte den Eindruck jetzt kämpfte die Füsers-Truppe noch ein bisschen mehr. Mit viel Wucht drängte man die Blau-Schwarzen in die eigene Hälfte. Selbst als ein Schuss von S. Strub mit einer Glanzparade aus dem Winkel geholt wurde, kämpfte die Mannschaft weiter. Und wurde am Ende noch belohnt. Nach schöner Vorarbeit schob S. Strub das Leder überlegt am Gästekeeper vorbei zum umjubelten Ausgleich (1:1, 83.).

Bis zum Ende passierte nichts mehr und so hatte man mit viel Moral immerhin einen Zähler ergattert. Damit hat man jetzt mit 5 Punkten den Anschluß ans Mittelfeld geschafft.

Am kommenden Sonntag ist man spielfrei, bevor es am 27.09.2015 zur BSA Sachsenring geht. Gegner dort ist der heimische SV Preussen Eiberg. Anstoss ist um 11:00 Uhr.


Schwacher Saisonstart für beide Teams

11.09.2015

Beide Seniorenmannschaften vom Eisenhammer erwischten einen schlechten Start in die Saison.

Bedingt durch den Spielausfall am 1. Spieltag begann die Erste mit dem Pokalheimspiel gegen ESG 99/06 und verabschiedete sich mit einem 1:3 gegen den Ligagefährten. Ewig lange stand es 1:2, ehe man in der 89. Minute alles nach vorne warf und Pech mit einem Pfostenschuss hatte, bevor Ex-VfL-Kapitän Th. Rausch mit dem folgenden Konter das 1:3 markierte.

Dann ging es in die Liga und zum Nachbarn Niederbonsfeld. Hier verlor man glatt mit 1:4 in einer kuriosen Begegnung. Der Vfl spielte wie aus einem Guss und verpasste es lediglich sich höher in Front zu schiessen als nur mit 1:0 durch D. Menzner in der 44. Bitter, dass man sich durch einen berechtigten Elfer noch Sekunden vor der Halbzeit das 1:1 einfing. Doch bereits in der 50. war "Bonsfeld" nur noch zu 10. und plötzlich stellte der Vfl komplett das Fussballspielen ein, trabte nur noch über den Platz und fing sich zurecht noch drei Treffer ein.

Im nächsten Auswärtsspiel ging es nach Winfried Kray. Beim teuer verstärkten Kader des Aufstiegsaspiranten hielt man 50 Minuten ein "Zu Null", bevor man nach dem ersten Gegentreffer einbrach und am Ende verdient mit 0:4 verlor.

Es folgte der nächste Auftritt der ESG am Eisenhammer und innerhalb weniger Tage konnten die Blau-Gelben einen Sieg feiern. Mit der bis dato schwächsten Leistung des VfL gegen gewiss nicht übermächtige Gäste musste man sich am Ende mit 0:3 geschlagen geben.

In der vergangenen englischen Woche dann folgten endlich die ersten Punkte. Zunächst begrüsste man den SV Leithe am Hammer. Hier trennte man sich unglücklich mit 1:1, nachdem B. Honings seine Farben in Führung brachte, K. Hainold aber später per unglücklichem Eigentor den Ausglich erzielte. Die Szene des Spiels aber sicher kurz vor dem Ende, als "Schumi" im Strafraum der Gäste umgesäbelt wurde und der Schiri zu schnell abpfiff, denn B. Honigs schob das Leder noch ein. Die Folge war rot für die Gäste und ein verschossener Elfer für die Hausherren. Wie ärgerlich!

Am vergangenen Sonntag dann schoss die Ebner-Truppe sich dann den Frust von der Seele. Beim abgeschlagenen Tabellenletzten Rüttenscheider SC siegte man deutlich mit 10:1 (3:0). In der einseitigen Partie gegen überforderte Gastgeber zeigten sich besonders Torben Schmidt (2x) und D. Schumacher (3x) besonders treffsicher.

So zeigt sich die Tabelle etwas freundlicher: Rang 15 mit 4 Punkten. Lediglich mit den Gegentoren geht es so weiter wie in der abgelaufenen Saison. Bereits 13x schlug es im Kasten der Schwarz-Roten ein. Aber das Team hat ja noch viel Zeit es besser zu machen. Die nächste Gelegenheit ist am kommenden Sonntag, 13.09.2015. Hier stellt sich mit Yurdum Spor der Tabellendreizehnte am Eisenhammer vor. Anstoss ist wie gewohnt um 15 Uhr.

 16.09.2015

Auch die zweite Mannschaft von Trainer L. Adomeit hatte sich sicher einen anderen Saisonstart vorgestellt.

Man begann direkt mit einer 0:2 (0:1) Heimniederlage gegen ESG 10/21 II. In einer eigentlich ausgeglichenen Partie machte mal wieder Ex-VfL-Kapitän Th. Rausch mit seinem Torjägerinstinkt den Unterschied und machte zum Leidwesen der Schwarz-Roten mit zwei typischen Toren die Heimniederlage perfekt.

Dann ging es weiter nach Teutonia Überruhr. In einer insgesamt eher schwachen aber umkämpften Partie musste man sich am Ende erneut trotz weitestgehender Überlegenheit mit einem Punkt zufriedengeben. 2:2 (2:2) hiess es am Ende an der Mentingsbank. Man führte früh durch S. Strub in der 8. Minute , musste aber im Gegenzug den Ausgleich hinnehmen und lag in der 23. dann sogar zurück. Wieder Strub konnte noch vor der Pause ausgleichen. Nach der Pause flachte das Spiel völlig ab und wurde jetzt nur noch von hektischem Kampf geprägt. Tore fielen allerdings keine mehr.

Es folgte der Heimauftritt gegen den Tabellenführer ESC Rellinghausen III. Hier verschlief man die Anfangsphase völlig und musste froh sein durch ein Gegentor in der ersten Minute nur mit 0:1 hintenzuliegen. Doch bei hochsommerlichen Temperaturen ging den Gästen plötzlich der Saft aus und es spielte nur noch der VfL. Leider liess man auch die größten Chancen liegen, kassierte nach der Pause aber nach einem Konter das 0:2 (54.). Danach verwaltete der Tabellenführer clever die Führung und der VfL lief nur noch hinterher. Am Ende fuhren die Gäste noch einen Konter zum, sicher um ein Tor zu hohen, 0:3 (89.).

Was dann folgte, war für alle überraschend. Unter der Woche musste Trainer L. Adomeit aus gesundheitlichen Gründen völlig überraschend und schweren Herzens zurücktreten.

AUCH AUF DIESEM WEG ALLES GUTE UND GUTE GENESUNG, LOTHAR!!!!!

Gott sei Dank kann der Verein sich auf Ihn verlassen: Als neuer Trainer konnte der alte Trainer, Spieler und langjähriges Vereinsmitglied Jürgen Füsers aktiviert werden.

ALLES GUTE JÜRGEN UND VIEL SPASS MIT DEINEM NEUEN TEAM!!!

Er war es dann auch, der mit der Truppe den ersten Saisonsieg feiern durfte. Mit 3 Punkten kehrte man vom Gastspiel bei Werden-Heidhausen IV zurück. Spielerisch klar überlegen durfte man am Ende einen souveränen 3:1 Erfolg feiern.

So steht man nach 4 Spielen mit 3 Punkten im Mittelfeld der Tabelle. Jetzt geht es gegen den Lokalrivalen SG Kupferdreh-Byfang. Anstoss am Eisenhammer ist um 12:45 Uhr.


Seniorenteams mit Spielausfällen - Erste jetzt im Pokal

19.08.2015

Glück im Unglück für die verkaterten Jungs der beiden Seniorenmannschaften vom Eisenhammer (Bericht der Jubiläumsparty s.u.):

Sowohl das Spiel der II. in Teutonia Überruhr (Platz unter Wasser) als auch das der I. Mannschaft am Eisenhammer (Platz war doppelt belegt) musste abgesagt werden.

Das Nachholspiel des ersten Spieltages der Zweiten findet am 26.08.2015 um 19:30 Uhr an der Mentingsbank statt.

Die Erste um Trainer C. Ebner beginnt die Saison also am morgigen Donnerstag, 20.08.2015 um 19:30 Uhr am heimischen Eisenhammer mit einem Pokalspiel. Gegner ist die Essener SG 99/06.

Den Start in die Meisterschaft versuchen beide Teams dann am kommenden Sonntag, 23.08.2015 wenn die Zweite um 12:45 Uhr am Eisenhammer gegen die ESG 99/06 II antritt, die im ersten Spiel 2:1 gegen Leithe II siegte.

Danach kommt es dann zum Derby, wenn die I. Mannschaft ihre Visitenkarte um 15 Uhr an der Kohlenstrasse beim Nachbarn SuS Niederbonsfeld abgibt (0:4 Niederlage in Winfried Kray)

Beiden Mannschaften wünschen wir natürlich viel Glück!!!


Party am Hammer

19.08.2015

Das war sie also - die große Jubiläumsfeier. Am vergangenen Samstag lud der Verein bekanntlich zum 50-jährigen Vereinsjubiläum. Und alle waren Sie gekommen.

Doch von vorne: Vereinsikone "Perry" Fischer und einige fleissige Helfer aus der ersten und zweiten Mannschaft hatten den altehrwürdigen Eisenhammer herausgeputzt. Die Büsche waren frisch geschnitten, der  Zierrasen leuchtete förmlich. Der Pommeswagen war um Pavillons und Grillstation vergrössert worden und ein großer Bierstand ging mit der Überdachung vor den Kabinen Dach in Dach. Auf der Terasse im Obergeschoß leuchtete ein prachtvolles Festzelt....es war angerichtet.

Nach und nach trudelten auch die Gäste ein. In allen Altersklassen gab es ein großes "Hallo" und wiedersehen.

Den kleinen, offiziellen Teil des Abends eröffneten Ehrenpräsident H-P Schöneweiss, Geschäftsführer B. Schneider und ein Abgesandter der ESPO mit diversen Reden. Letzterer erntete ob eines schönen Geschenkes und eines kleinen Schecks auch den meisten Beifall. Später wurden noch langjährige Mitglieder mit Vereinsnadeln und Laudatien für Ihre Treue geehrt, als da wären: G. Kupke, S. Trautmann, J. Füsers, F. Füsers.

Danach regierte nur noch die Wiedersehensfreude mit den "alten Jungs". Und spätestens als in der Nacht auf dem flutlichterhellten Rasen ein großes gemeinsames Foto aufgenommen wurde schwelgte der ein oder andere doch in rührseligen Erinnerungen.

 

Und so ging es mit viel Gesprächen, Lachen, Bier und Bratwurst harmonisch bis in die frühen Morgenstunden.

Danke an den Vorstand und alle Helfer, die das tolle Fest möglich gemacht haben. Danke auch an die Leute, die seid Jahren mal wieder am Hammer waren (kommt öfter vorbei mal ein Spiel gucken - es lohnt sich).

UND DER BESONDERE DANK GILT "PERRY" FISCHER, DER SICH SELBST ÜBERTROFFEN HAT!!!


DAS JUBILÄUM

10.07.2015

Während die Teams sich seid dieser Woche schon wieder mit schweisstreibenden Einheiten auf die neue Saison vorbereiten, erinnert der Verein nochmal daran, dass man sich in diesem Jahr in einem Jubiläumsjahr befindet und so gehen schon im Hintergrund seid einiger Zeit die Vorbereitungen voran.

Denn am 12.03.1965 wurde mit dem FC Möllney in einem Lokal auf der Kupferdreher Str. einer der beiden Vereine gegründet, aus denen der spätere VfL Kupferdreh 65/82 entstand (siehe unter "Geschichte").

Dieses Ereignis muss groß gefeiert werden. Am 15.08.2015 wird die Party auf der Anlage am Eisenhammer steigen. Der Verein bittet darum sich rechzeitig und zur besseren Planung mit Eintrittskarten einzudecken.

Wir freuen uns jetzt schon auf die Legenden und Freunde aus der langen Zeit des FC Möllney, Feldjäger SV und VfL Kupferdreh, die unseren Verein an diesem Tag besuchen werden.

Karten gibt es bei Perry und anderen Verantwortlichen am Eisenhammer.

 

 

 


Spielzeit 2015/2016 - Vorschau

13.08.2015

Die Vorbereitung ist abgeschlossen und beide Mannschaften vom Eisenhammer freuen sich auf die neue Saison. Was ist zu erwarten? Was sind die Ziele?

Bescheiden wie man am Eisenhammer so ist wollen beide Teams eigentlich so früh wie möglich nichts mit einem Abstieg zu tun haben und ansonsten einfach etwas weiter vorne in der Tabelle landen. Die I. geht auch in dieser Saison mit Trainer C. Ebner an den Start. Der Kader ist fast komplett geblieben und um den ein oder anderen Neuzugang verstärkt. Sollte das Team nicht wieder solche Mengen an Gegentoren kassieren, dann ist ihr durchaus die ein oder andere Überraschung zuzutrauen.

Das Mass aller Dinge in der Liga ist jedoch der Topfavorit von BG Überruhr. Die Blau-Gelben verstärkten sich unter anderem mit namhaften Bezirks- und Landesligaspielern. Sogar ein Regionalligaspieler (Bumbullies) wurde verpflichtet. Es wird spannend sein zu sehen, wie sich unser junges Team gegen einen solchen Gegner schlagen kann. Der Aufstieg ist somit (auf dem Papier) eigentlich schon vergeben.

Dahinter scheint bei den ganzen namhaften Ruhrhalbinsel-Teams wieder alles möglich. Man darf sich wieder auf rasante Derbys freuen. Neu dazugekommen ist u.a. auch der "alte Bekannte" Fortuna Bredeney. Mit diesem Team kommen einige bekannte Gesichter aus der ehemaligen Abstiegsmannschaft  um Trainer v.d. Gathen wieder in die Liga und damit auch einmal zum Eisenhammer zurück.

Die II. Mannschaft um Trainer Adomeit geht ziemlich "runderneuert" und damit quasi als Wundertüte in die Saison. Hier wird man zunächst sehen müssen wo man steht. Routinier F. Füsers hat die Mannschaft aus Altersgründen verlassen, dafür gibt es zahlreiche tolle Neuzugänge. Unter anderem kehren S. Renell (I. Mannschaft), M. Bernreuther und T. Grundmann (Essener Norden) sowie Torjäger S. Strub (Preussen Eiberg) wieder in die Mannschaft zurück. Daneben haben sich noch 2-3 andere Jungs angemeldet, die das Team verstärken werden.

Leider müssen beide Teams schon am Sonntag antreten. Lieber hätte man die Spiele ob des bevorstehenden Jubiläums des VfL verschoben. Leider machten die Gegner (SV Leithe und Teutonia Überruhr II) jedoch nicht mit. So werden einige Spieler wohl mit Kopfschmerzen auflaufen.

Dennoch wünschen wir allen Aktiven und den Zuschauern, Mitgliedern und vor allen Dingen den Neuzugängen 

VIEL SPASS BEIM VFL UND EINE TOLLE SAISON 2015/2016

(Zum Nachschauen von Ergebnissen und Tabellen wurden die Links hier unter "Tabellen" upgedated und können ab sofort genutzt werden)


Vorbereitung (Teil 2) I. und II.

13.08.2015

Beide Seniorenteams vom Eisenhammer schliessen heute ihre Vorbereitung ab und freuen sich jeweils auf die neue Meisterschaftssaison, die am kommenden Sonntag beginnt. 

Die Mannschaften machten so gut wie alle Vorbereitungsspiele auf den jeweiligen Turnieren. Dabei trat die I. zunächst beim PMG-Cup in Heisingen an und musste ersatzgeschwächt mit drei Vorrundenniederlagen (Sus Niederbonsfeld 1:2, Sportfreunde 07 1:4 und SV Burgaltendorf 0:3) früh die Segel streichen.

Danach ging es wie gewohnt zum Geno-Cup des SV Burgaltendorf. Hier spielte man 2x groß auf und konnte den Ligarivalen Rüttenscheider SC mit 5:0 besiegen, ehe man sich dem Landesligisten und späteren Turniersieger TuS Essen-West in einer tollen Partie mit 4:2 geschlagen musste. Das Ausscheiden besiegelten dann die Sportfreunde aus Niederwenigern (ebenfalls Landesliga), die unser Team mit 6:0 schlugen.

Die II. spielte zunächst gegen zwei Teams aus der Kreisliga C der Nachbarstädte Bottrop und Dortmund und konnte beide Spiele gewinnen (2:0 und 6:2).

Auch auf dem Bagus-Cup machte das Adomeit-Team eine gute Figur. Hier spielte man zwei mal für die I., die ja gleichzeitig woanders "ran" musste. So ging es gegen die klassenhöheren Teams des ESC Rellinghausen II sowie SC Werden 80. Man verlor beide Spiele zwar, war aber jeweils gleichwertig (1:2 und 3:5) und vertrat den Verein würdig.

Im letzten Spiel des Bagus-Cups waren dann beide Teams anderweitig unterwegs, so dass der Vfl zum letzten Spiel nicht antreten konnte. Auch auf diesem Weg nochmal Entschuldigung an die Nachbarn von Teutonia Überruhr.

Jetzt freut man sich auf den kommenden Samstag, wenn der VfL sein 50-jähriges Jubiläum feiert und "Legenden" und "Altgediente" zusammen mit den aktuellen Teams am Eisenhammer feiern (s.o.)

HIERZU WÜNSCHEN WIR ALLEN FEIERNDEN VIEL SPASS!!!


Vorbereitung für beide Seniorenteams

17.07.2015

Wie es mittlerweile so üblich ist, werden zur Vorbereitung wenige Freundschaftsspiele genutzt. Dafür nimmt man dann an den großen Turnieren auf der Ruhrhalbinsel teil. Die erste Mannschaft meldete gleich bei 2 Turnieren (PMG-Cup in Heisingen und Bagus-Cup in Überruhr). Dummerweise überschneiden sich die Spielpläne  gleich zu Beginn.

Während die Erste also in Heisingen antritt, spielt dann die Zweite zumindest die ersten beiden Spiele auf dem Bagus-Cup. Die Mannschaft um Trainer L. Adomeit eröffnete auch die Vorbereitung mit einem Spiel gegen den Batenbrucker SV II aus Bottrop. Das Spiel konnte mit 2:0 gewonnen werden, wobei Rückkehrer S. Strub sich mit 2 Treffern erfolgreich zurückmeldete.

Beide Teams treten zunächst jeweils kommenden Samstag und Sonntag an. Gegner und Anstosszeit s.o.


Siege zum Saisonabschluss / Fazit

10.07.2015

Machen wirs nicht spannender als es am Ende war: Gegen einen bereits abgestiegenen Gegner aus Eiberg drehte die erste Mannschaft um Trainer C. Ebner nochmal so richtig auf. Am Ende hiess es 8:1 (3:0). Bemerkenswert vor allen Dingen, dass es der Mannschaft gelang total überlegen zu sein, obwohl man die Positionen vorher ausgelost hatte und jeder woanders als auf seiner gelernten Position spielte.

Der Vfl begann wie die Feuerwehr und der überragende T. Schmidt krönte seine tolle Saison mit zwei frühen Treffern (1:0 11. und 2:0 25.). Das war schon fast die Vorentscheidung. Diese folgte dann spätestens als kurz vor der Pause D. Scheuermann mit dem 3:0 (43.) die letzten Zweifel am Sieg wegfegte. In der zweiten Hälfte wechselten beide Teams dann kräftig aus, was natürlich zur Folge hatte dass der Spielfluss etwas zu wünschen übrig liess. Doch der VfL fing sich schnell wieder und wollte jetzt die endgültige Entscheidung. In ganz starken 10 Minuten erzielte man direkt drei Treffer, wobei besonders das sechste (67.) äusserst umjubelt war denn das erzielte der Torhüter L. Gajewski, der in dem Spiel als Mittelfeldmotor unterwegs war. Vorher hatten bereits S. Domke und S. Renell das 4:0 (58.) und 5:0 (61.) erzielt.

Doch noch immer hatten die Schwarz-Roten nicht genug. B. Winkler erzielte das 7:0 (82.) für seine Farben. Selbst der Ehrentreffer zum 1:7 für Eiberg in der 88. Minute wurde nochmal beantwortet. D. Menzner setzte ein dickes Ausrufungszeichen unter die Saison und traf in der letzten Minute noch zum 8:1 Endstand.

Fazit: Klassesaison der I. Mannschaft. Als Aufsteiger in dem Haifischbecken "eingleisige Kreisliga A", in der soviele potenzielle Aufsteiger in die Bezirksliga gestartet waren, kam man am Ende auf einen hervorragenden 13. Tabellenplatz. Dabei holte man in 38 Spielen 51 Punkte (16 Siege, 3 Unentschieden, 19 Niederlagen), was die Saison auch deutlich widerspiegelt. Denn der jungen Truppe fehlte eigentlich nur eins: Ein bisschen Cleverness, auch mal mit einem Unentschieden zufrieden zu sein. So gab es den Fussball, den Trainer Ebner so liebt: Mit Vollgas rauf und runter und am Ende gibt es einen Sieger. Das sahen auch die Zuschauer so, den die Spiele machten grösstenteils echt Spaß. Auch das Torverhältnis spricht dafür: Erzielten die Schwarz-Roten mit 97 Treffern die viertmeisten in ihrer Liga, so musste der arme Torhüter L. Gajewski auch 108 mal hinter sich greifen und kassierte damit die fünftmeisten Gegentreffer.

Viele der Jungs spielten eben erst ihr zweites Seniorenjahr. Im ersten stiegen Sie auf und jetzt schafften Sie mit 19 Punkten Vorsprung vor dem Relegationsplatz deutlich den Klassenerhalt. Selbst auf Rang 16, der am Ende bei ungünstiger Konstellation den Relegationsplatz hätte bedeuten können, waren es zuletzt 10 Punkte.

Dabei überwiegen natürlich auch die Erinnerungen an richtig tolle Spiele. Vor allen Dingen gegen die Spitzenteams waren die Jungs immer hochmotiviert. BG Überruhr (am Ende 5.) schlug man direkt 2x in der Saison. Aber auch Aufsteiger SpVgg. Steele konnte man im Heimspiel schlagen. Unvergessen hierbei der 35 Meter Freistosshammer von T. Schmidt zum 4:2, als der Steelenser Keeper keine Mauer wollte. Oder der Sieg im Heimspiel gegen den Tabellendritten Heisinger SV, der mit Schiedsrichter und Kunstrasen haderte und dabei vergessen hatte, dass der Vfl dieselben Bedingungen hatte. Auch das Highlight vor knapp 200 Zuschauern im Nachbarschaftsduell beim SV Kupferdreh-Byfang bleibt unvergessen, als man in einem tollen Spiel kurz vor dem Ende den verdienten Ausgleich erzielte um kurz darauf nach krassem Abwehrfehler doch noch mit 2:3 zu verlieren.

DANKE FÜR DAS TOLLE JAHR UND GLÜCKWUNSCH ZUM KLASSENERHALT!!!!

Da wollte natürlich auch die II. um Trainer L. Adomeit nicht zurückstehen. Am Ende schaffte man es doch tatsächlich im letzten Spiel noch die rote Laterne an die Gäste weiterzureichen (sieht man mal vom, ohne Wertung spielenden, SV Leithe III ab). Nach 10 Spieltagen auf Rang 11 hüpfte man doch noch hoch auf 10. Dabei zeigte die Truppe eine starke Leistung und schlug Preussen Eiberg II mit 5:2 (3:0).

Es waren die "Oldies", die der Partie ihren Stempel aufdrückten. Nach 25 Minuten belohnten sich die Schwarz-Roten für ihre Überlegenheit. Es war "Alte-Herren-Leihgabe" M. Gonzalez der den Vfl 1:0 in Führung schoss. Bis zur Pause erhöhte die nächste Leihgabe, L. Tautermann auf 2:0 (30.), ehe wieder M. Gonzalez seine Farben jubeln liess und noch vor der Pause mit dem 3:0 die Vorentscheidung erzielte.

Nach der Pause träumte man wohl schon langsam vom "Abschlußbierchen", denn der Vfl begann schlafmützig und musste tatsächlich zwei Gegentreffer schlucken (3:1, 54. und 3:2, 64.). So wurde die Partie nochmal spannend, ehe es M. Pilny vorbehalten war mit dem 4:0 (72.) die Entscheidung zu erzielen.

Doch dem starken M. Gonzalez gebührte der krönende Saisonabschluss. In der 86. Minute traf er mit seinem dritten Treffer an diesem Tag zum 5:2 Endstand.

Fazit: Der Verein stand vor der Saison vor der schweren Entscheidung, überhaupt noch eine zweite Mannschaft zu stellen. Nachdem man sich von einigen schwierigen Charakteren getrennt hatte blieb noch ein kleiner Rumpf zusammen. Mit ein paar Neuzugängen nahm man den Spielbetrieb auf. Später dann kam noch Verletzungspech dazu und so war man am Ende immer personell "auf Kante genäht". Doch mit starkem Zusammenhalt innerhalb des Vereins schaffte man es immer den Kader aufzufüllen. So gab es immer mal eine Leihgabe aus der Ersten. Auch die "Alte Herren" half in Person von M. Gonzalez und L. Tautermann fast die gesamte Rückrunde aus. Trainer F. Füsers war auch schnell wieder von der Trainerbank auf den Platz gewechselt.

Vor dem Hintergedanken der Konsolidierung war der sportliche Erfolg nicht zu Erwarten. Doch trotz nicht gerade bester Voraussetzungen wurde meistens großartig gekämpft. Umso mehr Pech hatte man oft mit einem Tor Unterschied gegen Mannschaften "von oben" zu unterliegen. Unvergessen der tolle Auftritt in Freisenbruch, als man beim damaligen Tabellenführer nichts zuliess und dieser kurz vor dem Ende noch das 1:0 erzielen konnte. Daher hat sich die Truppe es wirklich verdient, noch kurz vor knapp das Minimalziel "nicht Letzter werden" erreicht zu haben. Neben den Aktiven hat auch der neue Trainer L. Adomeit, eigentlich erst für das nächste Jahr geplant, großen Anteil daran. Im nächsten Jahr wird sich einiges ändern...mehr dazu in unserer Saisonvorschau. 

 

Am Ende liessen alle Aktiven und Freunde des Vfl die Saison bei Bratwurst und Bier gemütlich und harmonisch ausklingen.


Jubel am Eisenhammer

02.06.2015

Riesenjubel am Eisenhammer. Auch im nächsten Jahr spielt die I. Mannschaft um Trainer C. Ebner A-klassig.

Der Aufsteiger liess in Rellinghausen nichts mehr anbrennen und siegte bei der bereits abgestiegenen II. des ESC satt mit 8:1 (4:0). Damit sind auch die letzten, ohnehin nur noch theoretischen, Zweifel am Klassenerhalt ausgeräumt.

Machen wir es kurz: Gegen einen völlig überforderten Gegner drehten die spielfreudigen Jungs vom Eisenhammer mal so richtig auf. Bereits bis zur Halbzeit war beim Stand von 4:0 die berühmte "Messe gelesen". Dafür sorgte der überragende Timo Schmidt mit seinem frühen Tor zum 1:0 (6.) und vor allem der Toptorjäger des Vfl, B. Honings. In der Saison irgendwann von Trainer Ebner vom defensiven Mittefeldmann zur Sturmspitze gemacht, krönte der 2. Geschäftsführer seinen tolle Saisonleistung mit dem i-Tüpfelchen: Mit einem lupenreinen Hattrick (21., 38., 44.) erhöhte er nicht nur auf 4:0, sondern auch sein Torkonto auf unglaubliche 15 Saisontreffer. Trifft er auch noch im letzten Spiel gegen Preussen Eiberg, so kommt er schon in seiner zweiten Seniorensaison langsam in die Nähe der VfL-Legenden D. Langner (23 Tore), T. Rausch (25) und M. Rausch (25).

Dem wollte wohl auch Timo Schmidt in nichts nachstehen und liess nach der Halbzeitpause auch noch 2 Treffer folgen um damit ebenfalls einen Dreierpack zu schnüren (5:0 58., 6:0 68.).

Kurz darauf erzielten die Hausherren ihren Ehrentreffer zum 6:1. Doch die Schwarz-Roten zeigten sich davon gänzlich unbeeindruckt und so war es M. Frahsek, der ebenfalls mehrfach traf und mit einem Doppelpack das Ergebnis in schwindelerregende Höhen schraubte und damit den schon 15. Saisonsieg des Vfl perfekt machte (7:1 75., 8:1 83.).

Jetzt freut man sich auf den kommenden Sonntag, 07.06.2015. Zum Saisonabschluß bei Bier und Bratwurst hat man noch ein nettes "Freundschaftsspiel" zuhause gegen die leider schon abgestiegenen Preussen aus Eiberg. Man darf sich sicher sein, dass Trainer Ebner die ein oder andere überraschende Personalentscheidung aus dem Hut zaubern wird.

Dann wird auch die Zweite ihre Saison schon beendet haben. Das Freundschaftsspiel gegen Holsterhausen musste kurzfristig abgesagt werden. Am Sonntag kommt es zum abschliessenden Meisterschaftsduell mit Eiberg II. Nur mit einem Sieg könnten die Schützlinge von Trainer Adomeit das Tabellenende noch verlassen und den letzten Platz (sieht man mal von den ohne Wertung spielenden Leithe II ab) mit den Gästen tauschen.

Da auch das Wetter mitspielen soll freut sich der VfL auf alle Gäste, die es mit Schwarz-Rot halten und mit uns den Tag am Eisenhammer begehen wollen.


Zweite schiebt Freundschaftsspiel ein

21.05.2015

Mitten in der Saison fast drei Wochen Pause vor dem Saisonfinale? Das war Trainer L. Adomeit dann doch des guten zuviel und so bestreitet die Zweite am Wochenende nach Pfingsten ein Freundschaftsspiel.

Anstoss am Eisenhammer gegen den TuS Holsterhausen IV (Kreisliga C Nordwest, Rang 13) ist am 31.05.2015 um 11 Uhr.


Kreisliga A - Die Lage in der Liga unserer Ersten

21.05.2015

Wer steigt auf? Und vor allen Dingen: Kann die Erste noch absteigen? Diese Frage bewegt momentan viele die es mit dem VfL halten. Daher hier mal ein kleiner Ausblick auf das Saisonfinale:

Es sind noch zwei Spieltage zu spielen. Die letzten vier Mannschaften steigen auf jeden Fall ab. Diese Vereine stehen bereits fest. Es handelt sich um SV Preussen Eiberg, Teutonia Überruhr, ESC Rellinghausen 06 II und ETB II.

Bei äusserst unglücklicher Abstiegskonstellation aus der Bezirksliga, und jetzt kommt ein dickes könnte, KÖNNTE der Fünftletzte ein Relegationsspiel gegen den Abstieg machen müssen. Zur Zeit steht auf diesem Platz bekanntlich der SV Leithe (Rang 16) mit vier Punkten Rückstand auf den VfL. Widmen wir uns also diesen beiden Teams:

Der Vfl hat vom Papier her das deutlich leichtere Restprogramm, trifft man mit dem ESC Rellinghausen II und Preussen Eiberg (letzter Spieltag zuhause) auf zwei schon abgestiegene Teams. Der SV Leithe hat es dagegen mit dem, um den Aufstieg kämpfenden, Tabellenführer SpvGg Steele 03/09 und dem Tabellenfünften Blau-Gelb Überruhr mit zwei Spitzenteams zu tun. Hier also nochmal der "Tabellenkeller"

 

Um das Abrutschen auf den fünftletzten Platz also zu verhindern gibt es folgende Möglichkeiten:

- Die Erste holt einen Dreier und ist bei zu vergebenden 6 Punkten sicher durch.                                                        

- Leithe verliert eines seiner zwei Spiele.

- Der Vfl verliert beide Spiele, Leithe holt aus seinen beiden nur zwei Unentschieden.

Was darf nicht passieren?

- Die Erste verliert beide Spiele, Leithe holt einen Sieg und ein Unentschieden (=Entscheidungsspiel)

- Die Erste holt nur einen Punkt aus beiden Spielen, Leithe gewinnt seine beiden (=Leithe überholt die Erste mit einem Punkt)

- Die Erste macht zwei Unentschieden, Leithe gewinnt beide Spiele (=punktgleich Entscheidungsspiel).

Alles in allem sieht es für unsere Jungs also sehr gut aus!

 

Um es kurz zu machen: Oben gibt es einen knallharten Zweikampf zwischen SpvGg. Steele 03/09 als Tabellenführer (83 Punkte) und dem "geliebten" Nachbarn,  der SG Kupferdreh-Byfang als Zweitem (82 Punkte).

Das Restprogramm spricht deutlich für den Tabellenführer, der es mit 2 Mannschaften aus dem Tabellenkeller (SV Leithe und ESC Rellinghausen II) zu tun hat. Die SG muss noch 2 "heisse" Derby bestreiten. Die Gegner hier heissen SV Burgaltendorf II (Platz 11) und Teutonia Überruhr (Platz 18).

Im Aufstiegskampf bleibt es also auch bis zum letzten Spieltag spannend. Wir werden beobachten wer am Ende der Saison die Nase vorne haben wird.


Erste holt vierten Heimsieg in Folge

21.05.2015

Die erste Mannschaft des Vfl Kupferdreh schraubt weiter fleissig am Saisonziel Klassenerhalt. Die allerletzten Zweifel sind zwar noch nicht gänzlich besiegt, aber jetzt darf aus den Sektflaschen schonmal der Korken entfernt werden. Nach hart umkämpften 90 Minuten war Schwarz-Rot am Ende 2:1 (1:1) Sieger gegen den Tabellenachten FC Kray 04.

Der VfL begann fahrig und nervös. Das sollte sich früh rächen, denn bereits nach 12 Minuten lagen die Schwarz-Roten nach einer Unachtsamkeit mit 0:1 im Rückstand. Doch wie so oft zeigte die Truppe von Trainer C. Ebner auch diesmal Moral und kam über den unbändigen Kampf zurück ins Spiel. Dieser Kampf war auch Trumpf in dieser Partie und so kam das Spielerische sichtlich zu kurz. Aber schliesslich wollte man drei Punkte und keinen Schönheitspreis gewinnen. Den Weg dazu ebnete dann in der 36. Minute T. Thiesbrummel, der den verdienten Ausgleich für seine Farben erzielte. Das 1:1 bedeutete dann auch den Pausenstand.

In Hälfte zwei verstärkte der VfL den Druck. Jetzt wurde richtig Gas gegeben und neben Kampf auch spielerische Akzente gesetzt. War man in Halbzeit eins noch zu wenig zielstrebig, so zeigte man sich jetzt deutlich präsenter. Und zeigte neben Kampf nun auch spielerische Akzente. Sprich, jetzt hatte man das Spiel im Griff. Nun erspielte man sich auch klasse Torchancen, die allerdings gleich mehrfach vergeben wurden.

Aber der Vfl hat ja noch seinen "Killer" vor dem Tor: In der 63. Minute vollstreckte B. Honings zur umjubelten 2:1 Führung und erzielte damit schon seinen 12. Saisontreffer. Damit schloss er zum bisherigen, internen Goalgetter auf, Mittelfeldakteur Torben Schmidt.

Auch danach kämpften beide Teams weiter um jeden Milimeter Boden und Ball. Doch die Schwarz-Roten hatten weiter die besseren Torchancen. Da man diese aber nicht nutzen konnte blieb die Partie spannend bis zum Ende. Dann endlich erlöste der gute Schiedsrichter den VfL mit dem Abpfiff.

Jetzt freut sich die Truppe erstmal auf Pfingsten und die anstehenden eineinhalb Wochen Ruhe, ehe es in den letzten zwei Spielen zum finalen Showdown gegen den Abstieg kommt. Den Anfang macht die Partie beim SC Rellinghausen II. Anstoss an der Bezirkssportanlage "Am Krausen Bäumchen" ist am 31.05.15 um 12:45 Uhr.


Erste und Zweite ohne Punkte

19.05.2015

Ohne Punkte kehrten die beiden Seniorenteams vom Eisenhammer von ihren Auswärtsaufgaben zurück.

Die erste Mannschaft um Trainer C. Ebner hatte dabei allerdings auch eine Menge Pech. Heisingen, ehemals als Aufstiegskandidat gestartet und mittlerweile mit 18 Punkten hinter dem Aufstiegsplatz gelandet, merkte man an, dass sie die Hinspielscharte vom Eisenhammer unbedingt wettmachen wollten.

Bis zur 40. Minute hatten die Gastgeber bereits zweimal genetzt sowie dank äusserst harter Gangart zwei gelbe Karten auf dem Konto. Den Anfang machten die Gastgeber in der 20. Minute nach einer Unachtsamkeit in der Abwehr, ehe sie in der 40. Minute mit dem 2:0 bereits frühzeitig die Weichen auf Sieg stellten. Dachte man!

Doch der Vfl gab nicht auf und kam noch in der Nachspielzeit zum Anschlusstreffer durch B. Honings (45.+1.)

Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer weiter eine äusserst zerfahrene Partie. Die Gastgeber fielen vor allen Dingen durch Foulspiele und Nickligkeiten auf. Dadurch blieb der Spielfluss natürlich ein wenig aussen vor. Vor allen Dingen die beiden Brüder Torben und Timo Schmidt bekamen immer wieder die übertriebene Härte zu spüren. Schade, dass der schwache Schiri zwar einige Gelbe an Heisingen verteilte, es aber doch nicht schaffte die beiden Spieler zu schützen. So kam es wie es kommen musste: In der 61. Minute musste Torben das Feld nach üblem Foulspiel verlassen. Der Heisinger Spieler kam übrigens ungestraft davon.

Die Schwarz-Roten hatten jedoch zunächst die richtige Antwort parat: Wieder schlug B. Honings zu und erzielte in der 70. Minute den 2:2 Ausgleich. Doch das Glück war an diesem Sonntag nicht auf Seiten des Vfl denn in den Minuten 78. und 80. erzwang Heisingen die Entscheidung mit den Treffern zum 3:2 und 4:2. Sage und schreibe zweimal waren es abgefälschte Schüsse, die dem armen Torhüter L. Gajewski keine Chance liessen. Da war der Elfmeterpfiff gegen den Vfl am Ende auch schon nicht mehr wichtig. Der wurde verwandelt und der Vfl schlich mit 2:5 (1:2) vom Platz.

Die Spannung steigt: Bei drei noch ausstehenden Spielen hat Leithe den Rückstand auf unser Team auf 4 Punkte verkürzt. Weiter gehts bereits morgen, Mittwoch, 20.05.2015. Dann hat die Ebner-Truppe die Chance gegen den Tabellenachten SV Kray 04 zu punkten. Anstoss am heimischen Eisenhammer ist schon um 18:30 Uhr.

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Der Zweiten erging es nicht viel besser. Die Mannschaft von Neu-Trainer L. Adomeit schleppt sich gerade ins Ziel. Zum Auswärtsspiel an der Veronikastrasse gegen Sportfreunde 07 konnte man gerade mal 11 gesunde Spieler aufbieten. S. Päsler ging zudem noch angeschlagen in die Partie.

Das Häuflein Aufrechter wehrte sich zwar nach Kräften, musste sich in der fairen Partie aber verdient mit 1:3 (1:2) geschlagen geben. Dabei fing eigentlich alles recht vielversprechend an: Bereits nach vier Minuten zirkelte M. Pilny einen langen Ball nach Freistoss ins rechte, obere Toreck und sorgte für die frühe Führung (1:0, 4.). Nur wenige Zeigerumdrehungen später wurde L. Tautermann auf die Reise geschickt. Doch auf dem langen, einsamen Weg zum Tor versagten ihm wohl die Nerven und er konnte die Kugel nicht am Torhüter der Gastgeber vorbeischieben.

Doch mit der Zeit übernahm Sportfreunde dann das Kommando. Bei den schnellen Angriffen war der Vfl viel zu passiv und zu weit von den Leuten weg. So wurde meistens das Mittelfeld mit Spurts überbrückt und man lief in Überzahl auf die Abwehr des Vfl zu. Das konnte nicht gut gehen und ging es auch nicht. Nach zwei weiteren, nach diesem Schema vorgetragenen Angriffen, setzt man sich auf aussen durch, zog in den Strafraum, es wurde ein Querpass gespielt und in der Mitte war man immer einen Schritt zu langsam und so war das Spiel gedreht und es hiess 1:2 (28., 30.).

Bis zur Halbzeit zeigte sich der Vfl dann etwas stabiler und so ging es mit dem knappen Rückstand in die Pause. In dieser folgte die nächste Hiobsbotschaft: Torhüter B. Schneider hatte sich kurz vorher eine Muskelverletzung zugezogen und konnte nicht mehr weitermachen. Der angeschlagene S. Päsler zeigte Einsatz und stellte sich zur Verfügung. Er war noch keine 10 Minuten auf dem Platz da musste er aber schon hinter sich greifen. Nach einer weiten Flanke wurde wieder "geschlafen" und ein Sportfreunde-Akteur köpfte relativ unbedrängt die Entscheidung (3:1, 56.).

In der Folgezeit kontrollierten die 07`er das Geschehen, ohne jedoch das Tor der Schwarz-Roten ernsthaft in Gefahr bringen zu können. Ohne einen einzigen Auswechselspieler zeigten die übriggebliebenen Vfl`er wenigstens Moral und stemmten sich gegen eine höhere Niederlage. Chancen erspielte man sich jetzt natürlich kaum noch. Hinten stand "Torhüter" Päsler wie eine Wand und zeigte die ein oder andere aufsehenerregende Parade.

So verrannen die Minuten und nur Abwehrmann B. Stenzel sorgte noch für Aufregung, als er in der 78. Minute nach einer Tätlichkeit vorzeitig duschen durfte und die Saison damit beim letzten Heimspiel als Zuschauer beenden muss.

Kurz darauf pfiff der gute Unparteiische ab und die "aufrechten 11" konnten erstmal durchatmen. Jetzt hat die Adomeit-Truppe erstmal 2 Wochen Pause und dann kommt es zum letzten Heimspiel. Dort spielt man dann am 07.06.2015 gegen SV Preussen Eiberg II und hat ein letztes mal die Chance auf einen Dreier zum Saisonabschluss


Geschehnisse nach dem 09.03.15

18.05.2015

Wie ja bereits berichtet wurde gab es kein Update der Homepage seid dem 09.03.2015 aufgrund von einer technischen Störung seitens des Providers. Hier nun ein kleiner Rückblick auf die letzten Wochen:

I. Mannschaft:

Die I. Mannschaft absolvierte in der Zeit nach dem Spiel gegen Teutonia Überruhr bis zur Vorwoche satte 9 Spiele. Zunächst setzte es drei Niederlagen (FSV Kettwig 1:2, ESG 99/06 4:6, Niederbonsfeld 1:4 - einen Videolink zum letztgenannten sendete uns ein "Nachbar" im Gästebuch:

https://www.youtube.com/watch?v=-oFeiMXyXLA

) bevor man mit 4 Punkten in Folge (Yurdumspor 2:2, SV Burgaltendorf II 2:1) wieder wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt einfahren konnte.

Dann folgte das Highlight und Derby beim Tabellenführer SV Kupferdreh-Byfang. Nach einer tollen Leistung und stattlicher Kulisse lieferte man hier sicher das beste Saisonspiel ab. Am Ende einer intensiven Partie glich unser Team mit einem fulminanten Treffer von Torben Schmidt noch zum 2:2 aus, um im Gegenzug nach einem Abwehrfehler doch noch mit 2:3 zu verlieren. Das war schade.

Aber danach folgte wieder eine kleine Serie, die diesmal sogar satte 7 Punkte brachte (Rüttenscheid 5:0, Werden-Heidhausen II 0:0, Sportfreunde 07 6:0). Bemerkenswert hierbei sicherlich, dass die 100-Gegentore-Abwehr des Vfl gleich dreimal "zu null" spielte. Das Wichtigste ist aber, dass mit dieser Miniserie vermutlich der Klassenerhalt in trockenen Tüchern ist (mehr dazu siehe unten Bericht gegen Sportfreunde 07)

II. Mannschaft:

Der Verein schaffte es endlich einen geeigneten Trainer für die Zweite zu präsentieren. Wir heissen an dieser Stelle Lothar Adomeit herzlich beim VfL willkommen und wünschen stets ein gutes Händchen und viel Erfolg am Eisenhammer. Eigentlich wollte Lothar sich bis zum Ende der Saison als "stiller Beobachter" ein Bild seines neuen Teams machen, wurde aber von den Ereignissen überrollt. Weil die bisherigen Trainer Füsers/Gonzalez im Moment den Kader auffüllen müssen war es für ihn aber kein Problem, sofort das Ruder zu übernehmen.

Zunächst lief es in der Liga weiterhin nicht gut für den VfL. Es setzte weitere Niederlagen (BG Überruhr 0:4, BW Mintard III 9:2, SV Kupferdreh-Byfang III 0:2). Bitter hieran war, dass man trotz teils ordentlicher Leistung nicht einen Punkt holen konnte.

Dann aber schaffte man es eine kleine Serie von drei ungeschlagenen Spielen hinzulegen (TC Freisenbruch II 1:1, SV Isinger II 2:2, SV Leithe II 1:0). Aber das Pech blieb der Zweiten auch hierbei treu. Mit Ausnahme des Spiels in Isinger (Nach 0:2 Rückstand noch Ausgleich kurz vor Schluss) hätte man mehr verdient gehabt. Gegen Freisenbruch nutzte man die Chancen nicht und gegen Leithe gab es keine Punkte (Pflichtfreundschaftsspiel wegen Nachmeldung).

So beendete dann Kettwig 08 das zarte Pflänzchen Hoffnung und konnte am Eisenhammer mit 4:0 gewinnen. Damit bleibt man weiterhin auf dem vorletzten Platz und konzentriert sich schon voll und ganz auf die Planungen für das nächste Jahr.

Verein:

Am 27.03.2015 fand die ordentliche Jahreshauptversammlung statt. Die Mitglieder erlebten eine harmonische Sitzung. Der Vorstand wurde allenthalben entlastet, Neuwahlen standen nicht auf der diesjährigen Tagesordnung. Sportlich und gesellschaftlich wurde eine engere Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Mannschaften vereinbart, was mittlerweile auch schon "gelebt" wird.

 

Das war die Zusammenfassung der "homepagelosen" Zeit. In Kürze gibt es die Spielberichte der beiden Seniorenteams vom vergangenen Wochenende.


War das der Klassenerhalt für die Erste?

12.05.2015

Noch gibt es keinen Grund die Sektkorken knallen zu lassen. Aber die Flaschen dürfen schonmal langsam aus dem Kühlschrank geholt werden. Mit einem satten 6:0 (2:0) Heimerfolg durfte die Erste um Trainer C. Ebner einen ganz wichtigen Dreier bejubeln.

Um das Spiel kurz zu beschreiben: Die Gäste wollten zwar gerne mitspielen, doch der Vfl liess das nie zu. Zweikampfstark und immer mit Vollgas nach vorne spielend hatte man bereits nach wenigen Minuten das Heft in der Hand und große Chancen. Dennoch dauerte es bis zur 22. Minute: Da war es Kapitän "Gaga" Sascha Renell, der mit einem wuchtigen Kopfball nach einer Ecke das 1:0 erzielte. Nur 10 Minuten später sahen die Zuschauer wieder mal einen schnellen Angriff der Schwarz-Roten, der mit einer gezielten Flanke auf Spielmacher D. Menzner endete, der aus kurzer Distanz das 2:0 erzielte (32.), was auch gleichzeitig der Pausenstand war.

Die zweite Hälfte begann damit, dass Sportfreunde mehr nach vorne schob, um etwas Druck zu erzeugen. Doch dabei öffneten sie soweit, dass die schnellen Angreifer des Vfl permanent mit einfachen Pässen in die Tiefe auf und davon rennen konnten. So schraubten die spielfreudigen Schwarz-Roten das Ergebnis mit andauernder Spielzeit immer höher und trafen durch 2 Treffer von B. Honings (3:0, 60. und 6:0, 90.), Torben Schmitdt mit seinem 12. Saisontreffer (4:0, Elfmeter, 64.), Timo Schmidt (5:0, 65) zum Heimerfolg.

Stand der Sieg schon früh fest, so zeigte sich bereits nach kurzer Zeit  und dem Eintrudeln der Ergebnisse von den anderen Plätzen dass der direkte Abstieg abgewendet ist. Denn Preussen Eiberg verabschiedete sich mit einer 1:11 Klatsche gegen Tabellenführer Steele 03/09 aus dem Rennen um den ersten direkten Nichtabstiegsplatz. Denn bei noch vier ausstehenden Spielen hat Eiberg jetzt als 17. mit 29 Punkten exakt 13 Punkte Rückstand auf unser Team (Platz 15, 42. Punkte). Die Plätze 17. und 18. (SC Rellinghausen II, ETB II) sind schon "weg".

Was bedeutet das?

Alles schaut auf Platz 16. Dies ist "eigentlich" der erste Nichtabstiegsplatz, es kann aber u.U. zur Relegation kommen. Den hat zur Zeit der SV Leithe inne (34 Punkte). Die Erste hat also jetzt bei 12 noch zu vergebenen Punkten 8 vor diesem Platz. Dahinter kämpfen Eiberg (29 Punkte) und Teutonia Überruhr (26 Punkte) noch um die theoretische Chance Leithe noch den Tabellenplatz und damit die Liga zu entreissen.

Es bleibt also spannend. Jetzt geht es erstmal auswärts nach Heisingen. Anstoss an der Uhlenstrasse ist um 15 Uhr.


TECHNISCHE STÖRUNG

08.05.2015

Liebe Mitglieder des Vereins und Leser dieser Seite:

Wie Sie alle sicher bemerkt haben gab es seid geraumer Zeit kein Update dieser Seite mehr. Dies lag an technischen Störungen, an denen fieberhaft gearbeitet wurde.

Die gute Nachricht ist.....WE ARE BACK!!!!!

In Zukunft wird es also hier wieder aktuelle Berichte der jeweiligen Spiele und sonstige News geben. Besuchen Sie uns ab der nächsten Woche also wieder öfter. Wir versorgen Sie ab sofort wieder mit allem rund um unseren Verein.

Auch eine Rückschau der Ereignisse seid März wird an dieser Stelle veröffentlicht.

Allen Vfl`ern ein schönes und erfolgreiches Wochenende!


Zwei Spiele, zwei Niederlagen

09.03.2015

Beide Seniorenmannschaften konnte ihre Spiele nicht gewinnen und verloren jeweils knapp und unglücklich. Den Auftakt machte die Erste in ihrem Heimspiel gegen Teutonia Überruhr und unterlag mit 1:3 (1:1)

Wieder machte ausgerechnet ein Abstiegskandidat den Schwarz-Roten das Leben schwer. Bei frühlingshaftem Bilderbuchwetter kam man überhaupt nicht in die Gänge, spielte mit viel zu wenig Tempo und ohne Druck und Leidenschaft. Und wenn man nicht genug für das eigene Spiel tut, dann macht das eben der Gegner. Und so gingen die kämpferisch auftretenden Teutonen bereits nach 14 Minuten mit 1:0 in Führung.

Doch der Vfl hatte die deutlich bessere Spielanlage und konnte diesen Fehler in der 35. Minute ausgleichen: R. Schymura erzielte den Ausgleich für seine Farben (1:1). Das waren auch schon die Höhepunkte einer eher langweiligen ersten Hälfte. Was aber nach der Pause folgte trieb Trainer Ebner die Zornesröte ins Gesicht.

Nur fünf Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt da gab es einen Überruhrer Pass in die Tiefe, der aber von Torhüter L. Gajewski gut antizipiert wurde. Der Angreifer der Gäste jedoch trat ein wenig übermotiviert das Leder aus den Händen des Keepers und schob ins leere Tor ein. Zum Entsetzen für den Vfl gab der Schiri kein Foul, sondern liess das Tor zählen (1:2, 50.).

Jetzt endlich wurde es ein Nachbarschaftsderby, wie auch die Anzahl der gelben Karten deutlich zeigt: Gab es davon in Halbzeit eins gerade zwei, zückte der unsichere Schiedsrichter in Hälfte zwei gleich 6x den gelben Karton.

Der Vfl drückte in der Folgezeit auf den Ausgleich. Doch es dauerte bis zur 80. Minute ehe der Schiedsrichter für den größten Aufreger des Spiels sorgte.  Ein Angreifer des Vfl wird im Strafraum der Gäste glasklar von den Beinen geholt wie dieses Bild hier beweist:

 

Unglaublich wie man hier keinen Elfmeter pfeifen kann. Stattdessen gab es einen Freistoß ausserhalb, der nichts einbrachte. Trainer Ebner war ausser sich: Statt Ausgleich oder Führung lag man durch zwei klare Fehlentscheidungen hinten. Und die Uhr tickte erbarmungslos für die Gäste.

Als der Vfl am Ende komplett öffnete fiel die Entscheidung nach einem Konter. Die Gäste erhöhten auf 3:1(90+2) und besiegelten damit die Niederlage.

Damit rutscht man auf Rang 14 ab und muss jetzt zum 9., dem ambitionierten FSV Kettwig. Anstoß in der Ruhr-Arena ist um 15 Uhr.

 

Wenig Glück mit dem Gegner Teutonia Überruhr hatte auch die Zweite. Die Füsers/Gonzalez-Truppe unterlag ebenfalls unglücklich mit 1:2 (0:2).

Es zieht sich fast wie ein roter Faden durch die Saison: Man nimmt sich immer viel vor, geht auf den Platz und bevor man richtig im Spiel ist liegt man hinten. So auch in der gestrigen Partie. Eine eigentlich harmlose Hereingabe wird von einem Überruhrer Stürmer noch abgelenkt und der Ball kullert am verdutzten und machtlosen Keeper Schneider vorbei und geht Zentimeter neben dem langen Pfosten ins Tor (0:1, 4.).

In der Folgezeit mühten sich beide Teams redlich, endlich Struktur in die Partie zu bringen. Doch es gelang einfach nichts, was sicher auch an den Platzverhältnissen lag.  Der war in einem desolaten Zustand: Knochenhart und eher einer Mondlandschaft gleichend war ein vernünftiges Paßspiel kaum möglich. Zur Ehrenrettung der Nachbarn muss man aber wissen, dass die Teutonen bald von der Herrmannshöhe zur Bezirkssportanlage Überruhr umziehen und dass daher wahrscheinlich dort der Platz nicht mehr gepflegt wird.

Vielleicht war es auch diesem Umstand geschuldet, dass Spielmacher Gonzalez nach etwas über einer halben Stunde fast für die Vorentscheidung sorgte: Nach einem Ballgewinn lief er Richtung eigenes Gehäuse, wollte seinen Keeper anspielen, doch die Rückgabe war deutlich zu kurz und wurde daher unerreichbar für Schneider. Der Torschütze der Gastgeber schob zum Doppelpack ein (0:2, 37.). Der Rest des Spiels war Kampf und viel Krampf auf beiden Seiten.

Auch die zweite Hälfte hatte nicht viel zu bieten. Immerhin riss der VfL sich jetzt zusammen und versuchte wenigstens mal Linie in sein Spiel zu bringen. Das reichte für die eigentlich harmlosen Gastgeber. Man war jetzt deutlich feldüberlegen. Lediglich 30 Meter vor dem Tor war die Herrlichkeit zu Ende. Spätestens dann gab es den Fehlpass oder verlorenen Zweikampf. So stand Überruhr tief und liess den Vfl kommen um dann zu kontern. Aber diese Konter wurden zumeist verstolpert.

In der 75. Minute war es dann endlich soweit: P. Baum nutzte eine der wenigen Torchancen aus und erzielte den mittlerweile hochverdienten Anschlußtreffer (1:2, 75.) und läutete damit eine stürmische Schlußphase ein.

Der Vfl öffnete jetzt komplett die Abwehr und berannte das Tor der Hausherren. Und tatsächlich hatte man kurz vor dem Ende die Riesengelegenheit zum Ausgleich: P. Baum ging über aussen, brachte die Kugel flach in die Mitte und der heranstürmende D. Vossbeck schaffte es den Torhüter anzuschiessen. Das musste natürlich der Ausgleich sein. So aber war kurz darauf Schluss und der Vfl musste ohne Punkte die Heimfahrt antreten.

Jetzt wird es "einfacher" für den Tabellenvorletzten: Am kommenden Sonntag, 15.03.2015 stellt sich der Spitzenreiter am heimischen Eisenhammer vor. Anstoss der Partie ist um 12:45 Uhr.

 


13. Jahreshauptversammlung

04.03.2015

Es ist mal wieder soweit. Die jährliche Hauptversammlung findet wie folgt statt:

Freitag, 27.03.2015, 19 Uhr, Jugendraum am Eisenhammer

Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen. Um rege Teilnahme wird gebeten. Hier die Tagesordnung:

 

 


Zwei Spiele, zwei Niederlagen

09.03.2015

 

 


Rabenschwarzer Rückrundenauftakt für Zweite

04.03.2015

Erst am vergangenen Sonntag startete für die Zweite die Rückrunde in der Kreisliga C. Gegner war kein Geringerer als das Spitzenteam von Winfried Huttrop (derzeit Tabellenplatz 2). Obwohl es sich eigenartig anhört war man diesmal jedoch eigentlich fast gleichwertig.

Aber leider hatte der sonst so große Rückhalt der Füsers/Gonzalez-Truppe, Torhüter Schneider, einen rabenschwarzen Tag erwischt und patzte bei den ersten vier Gegentoren völlig ungewohnt gleich 3x (!!!). So war natürlich nichts zu machen und man unterlag am Ende satt mit 2:6 (0:4).

Von Beginn an war die Partie optisch ausgeglichen. Beide Teams zeigten sich laufstark und wollten gewinnen. Doch es gab einen großen Unterschied. Während der Gästekeeper mehrfach glänzend hielt, war alles was aufs Gehäuse des Vfl kam, drin. Und so schlich man nach 45 Minuten ziemlich enttäuscht und nach bitteren Gegentoren mit 0:4 in die Kabine (0:1 15., 0:2 20., 0:3 39., 0:4 44.)

Nach der Pause versuchte der Vfl offener zu spielen und drückte auf den Anschlusstreffer. Doch nach 10 gespielten Minuten in Hälfte zwei schlugen wieder die Gäste zu und erzielten mit ihrem fünften Treffer die Entscheidung (56.). Doch der Vfl kämpfte und rackerte weiter.....und wurde endlich belohnt. Nach starkem Einsatz von Erste-Leihgabe D. Vossbeck gelang "Boris" Baum zunächst das 1:5 (58.), bevor der Vorbereiter selbst gefoult wurde und unmittelbar danach den fälligen Elfmeter zum 2:5 selbst verwandelte.

Die Gäste wirkten plötzlich unsicher und die Schwarz-Roten drückten auf den nächsten Treffer. Tolle Moral unseres Teams, die sich nie aufgaben und immer weiterkämpften. Ein Tor wollte aber nicht mehr gelingen und so kassierte man in der Nachspielzeit noch einen Konter zum 2:6 Endstand (90+1)

Am kommenden Sonntag, 08.03.2015 muss die Truppe beim Nachbarn Teutonia Überruhr III antreten. Anstoss an der Mentingsbank ist um 13:00 Uhr.

Interessantes gibts vom "grünen Tisch": Die Zweite bekam in der Winterpause nachträglich 3 Punkte dazu und tauscht damit wieder den Tabellenplatz mit Eiberg II. Den eben dieses (verlorene) Spiel vor der Winterpause wurde vom Verband mit 2:0 für den Vfl gewertet.

Ausserdem gibt es ein neues, nachträglich gemeldetes Team, welches zunächst ohne Wertung (Pflichtfreundschaftsspiele) mitmacht: SV Leithe III.

 


Sieg und Niederlage für die Erste

04.03.2015

Bereits am 22.02. musste unsere Erste zum 23. Spieltag auswärts beim SV Leithe ran und holte sich beim Abstiegskandidaten eine herbe Klatsche ab. Nach einem einseitigen Spiel hiess es am Ende sage und schreibe 0:5 (0:1).

Der Spielbericht ist eigentlich schnell erzählt: Die Schwarz-Roten waren ein einziger Totalausfall und bekamen nicht ein Bein auf den Boden. Eine vernichtende Anzahl verlorener Zweikämpfe, fehlender Einsatz und ein motivierter Gegner waren für den VfL zuviel an diesem Tag. So hatte man in 90 Minuten nicht eine einzige echte Torchance. Der einzige Lichtblick in diesem Spiel war, dass man nach 45 Minuten nur mit 0:1 (33.) hinten lag.

Wer gehofft hatte der Vfl komme "runderneuert" aus der Kabine sah sich getäuscht. Weiterhin bestimmten nur die Gastgeber über das einfache Mittel, nämlich Kampf, die Partie nach Belieben. Und so fing man sich dann in der letzten halben Stunde noch weitere vier Treffer ein (0:2 58., 0:3 60., 0:4 78. und 0:5 87.). Dann war der bediente Trainer C. Ebner und seine Mannen endlich erlöst und durften ohne Punkte den Rückweg antreten.

 

Weitaus besser präsentierte man sich am vergangenen Sonntag und behielt im wichtigen Spiel um den Klassenerhalt gegen Schlußlicht ETB II mit 4:2 (2:2) die Oberhand.

Von Beginn an drückte der VfL mächtig aufs Gas und die Gäste in ihre Hälfte. Die versuchten mit Kampf gegenzuhalten, hatten aber gegen die wendigen und schnellen Schwarz-Roten zumeist das Nachsehen.

Leider rückte man oft zu nachlässig viel zu weit auf. So auch in der 10. Minute, als man das komplette Mittelfeld aufgab und sich auf einmal 2 Abwehrspieler 3 Spielern des ETB gegenübersahen. Die spielten den Angriff clever zu Ende und gingen plötzlich in Führung.

Doch der Vfl blieb cool und konnte nach schönem Spielzug durch T. Thiesbrummel nur vier Minuten später den Ausgleich erzielen (1:1, 14.). Auch danach sahen die Zuschauer schöne Spielzüge der Schwarz-Roten, die leider vor dem Tor zuviel liegenliessen. So mühte man sich bis zur 42. Minute, ehe Timo Schmidt die hochverdiente Führung erzielte (2:1, 42.).

Wer dachte, jetzt geht alles den "vorbestimmten" Gang, der sah sich getäuscht. Nach einem völligen Blackout in der Hintermannschaft stürmte ein ETB-Angreifer allein aufs Tor zu und erzielte mit dem zweiten Torschuss der Gäste das zweite Tor zum 2:2 Ausgleich (43.) Und somit entglitt dem Vfl die eigentlich verdiente Pausenführung und ging stattdessen mit Unentschieden in die Kabine.

Auch nach Wiederanpfiff blieben die Hausherren cool und zeigten sich trotz der zwei Nackenschläge aus Hälfte eins nicht geschockt. Jetzt drückte man noch entschlossener aufs Gehäuse der Gäste und hatte endlich auch die Rückwärtsbewegung besser im Griff. Man kombinierte jetzt was das Zeug hielt doch die Führung wollte nicht fallen. Die Gäste stemmten sich vehement mit Kampf gegen die immer stärkende werdende Überlegenheit des VfL.

Und endlich fiel es dann: In der 63. Minute war es erneut T. Thiesbrummel, der endlich das erlösende 3:2 erzielte. Jetzt musste der Tabellenletzte endgültig die Abwehr lockern und kassierte kurz vor dem Ende das 4:2 durch D. Menzner (88.) und damit die Entscheidung.

Damit ist der VfL jetzt mit 31 Punkten guter 12. und empfängt am kommenden Sonntag, 08.03.2015 um 15 Uhr zum nächsten Derby den angeschlagenen Nachbar (Platz 18, 16 Punkte) von Teutonia Überruhr am Eisenhammer.


Erste verliert unglücklich in Niederwenigern

13.02.2015

Selters statt Sekt: Nach dem umjubelten 6:5 Sieg im Krimi gegen Überruhr ging es im vorgezogenen Spiel des 22. Spieltags auswärts nach Niederwenigern. Dort landete man mit 1:3 (0:1) trotz eines starken Auftritts auf dem Hosenboden.

Der Vfl war von Beginn an weitestgehend spielbestimmend. Mit viel Tempo und teilweise tollen Kombinationen ging es in Richtung des Gehäuses der Gastgeber. Doch den ersten Treffer setzte der SFN, der sich ebenfalls laufstark präsentierte und damit zu einem insgesamt guten Fussballspiel beitrug. In der 24. Minute klingelte es im Kasten von L. Gajewski (0:1, 24.). Das sollte auch schon der Halbzeitstand sein.

Der Vfl kam entschlossen aus der Kabine und zeigte sich gewillt den Rückstand zu drehen. Und das gelang schnell: Wieder einmal in dieser Saison war Verlass auf den starken Mittelfeldmotor D. Menzner, der mit dem frühen Ausgleich in der 47. Minute bereits seinen 8. Saisontreffer erzielte. Top für einen 10er, der damit auch gleichzeitig Toptorjäger des Vfl ist.

Doch nur drei Minuten später gab es den nächsten Nackenschlag: In der 50. Minute waren es wieder die Schwarz-Gelben, die mit 2:1 in Führung gehen konnten. Doch die Gäste vom Eisenhammer zeigten sich wenig beeindruckt und es entwickelte sich ein sehenswertes A-Klasse-Spiel mit Chancen auf beiden Seiten.

Aber es sollte an diesem Tag nicht sein. Was man auch probierte, es sollte kein Treffer mehr für die Ebner-Truppe fallen. Stattdessen öffnete man in der Schlussphase komplett und kassierte in der 89. Minute mit dem 3:1 für Niederwenigern die Entscheidung.

Jetzt hat man erstmal ein wenig Zeit sich von der anstrengenden "englischen Woche"  (und den Karnevalsfestivitäten) zu erholen, denn weiter geht es erst in der nächsten Woche. Gastgeber und Gegner ist am Sonntag, 22.02.2015, die Mannschaft des SV Leithe. Gespielt wird um 15 Uhr auf dem Sportplatz Wendelinstraße.


Die Erste des Vfl kennt keine Unentschieden

13.02.2015

Das berichtet zumindest der Reviersport und trifft damit den Nagel auf den Kopf:

 http://www.reviersport.de/296671---vfl-kupferdreh-ebner-team-kennt-keine-remis.html


Tore satt, rote Karten, 3 Elfmeter und 7 Minuten Nachspielzeit

13.02.2015

Dieses Spiel liefert seine eigene Schlagzeile: Nach einer äusserst turbulenten und unterhaltsamen Partie konnte die Erste 3 wichtige Punkte im Abstiegskampf am heimischen Eisenhammer behalten und gewann in Unterzahl mit sage und schreibe 6:5 (3:1) gegen die Gäste von BG Überruhr.

Von Beginn an "gings rund". Der Vfl war mit deutlich besserer Spiellaune ausgestattet als die Gäste, die vor allen Dingen mit dem ungewohnten Kunstrasen ihre liebe Mühe hatten und häufiger harderten. Die unbeeindruckten Schwarz-Roten dagegen versuchten zu kombinieren und mit viel Lauffreude und Spielwitz zu dominieren. Die zahlreichen Zuschauer staunten nicht schlecht: Schon nach einer halben Stunde schien die Partie gelaufen, denn da stand es bereits 3:0 (und hätte auch noch höher stehen können) für den Vfl (1:0 Frahsek 8., 2:0 D. Scheuermann 12., 3:0 D. Menzner 32.).

Aber offensichtlich war dem, bis dato unauffälligen, Schiedsrichter langweilig und er wollte sich auch mal zeigen: Nach einem langen Ball der Gäste von aussen gab es in der Mitte ein Laufduell zwischen S. Rennell und seinem Gegenspieler. Der Ball segelte vorbei und die beiden Kontrahenten strauchelten und fielen übereinander - Tendenz: Normaler Zweikampf. Der Schiri meinte jedoch Foul und gab überraschend Elfmeter. Dann aber toppte er die Fehlentscheidung noch und gab Rennell die rote Karte wegen "letzter Mann", wobei der Strafraum vor Überfüllung platzte. Der Strafstoß wurde sicher zum Anschlusstreffer und 3:1 verwandelt (38.), was auch der Pausenstand war.

Wütend kamen die Gäste aus der Kabine und konnten nach noch nichtmal einer Zeigerumdrehung später das 3:2 erzielen. Was danach passierte lässt sich schwer in Worte fassen: Jetzt liessen beide Teams die Taktik aussen vor und boten den Zuschauern ein wahres Spektakel. Dabei glaubte der Vfl das Spiel schon in der Tasche, denn erst steckte man auch noch den Ausgleich weg (3:3, 58.) ehe man mit drei Treffern in 5 Minuten (4:3, T. Schmidt 67. / 5:3, D. Menzner 70. / 6:3, S. Honings 72.) die Weichen auf Sieg stellte.

Doch an diesem Tag war irgendwie alles anders. Plötzlich drehten die Gäste nochmal am Gas und schafften tatsächlich schon wieder den Anschluss mit zwei Treffern (6:4 76. und 6:5 84.). Dann musste noch ein Gästeakteur mit gelb-rot vom Feld in dieser, das sollte man bei  nicht ausser acht lassen, vogelwilden aber jederzeit fairen Partie.

Den Schlusspunkt sollte der überforderte Schiedsrichter setzen, der die Nerven aller Akteure und Besucher auf die Probe stellte, indem er 4 Minuten Nachspielzeit anzeigte aber 7 Minuten (!!!) spielen liess. Aber auch dieses Zitterfinale passte irgendwie in den Rahmen dieses tollen Fussballspiels.

So sah es der Reviersport:

 http://www.reviersport.de/296561---6-5-wahnsinn-am-kupferdreher-eisenhammer.html


 Erste mit keinem guten Rückrundenstart

06.02.2015

Nach langer Vorbereitung und einer ordentlichen Hallenwinterrunde begann für die Erste die lange Rückrunde. Leider nicht sehr erfolgreich, denn mit leeren Händen kehrte die Mannschaft von Trainer C. Ebner vom Langmannskamp zurück. Mit 1:4 (0:1) musste man sich dem Aufstiegskandidaten Spvgg. Steele im ersten Spiel nach der Winterpause geschlagen geben.

Die Partie begann zunächst wie das Hinspiel vor einigen Wochen, nämlich ausgeglichen. Kein Team konnte sich deutliche Vorteile herausspielen. Leider gelang auch den Schwarz-Roten nicht viel im Spiel nach vorne. So plätscherte die Partie zunächst dahin, bis dem VfL in der 35. Minute ein Missgeschick passierte. Nach einem schweren individuellen Fehler klingelte es im Kasten unserer Jungs und es stand 0:1. Das war auch gleichzeitig der Halbzeitstand in einer höhepunktarmen Partie.

Man wartete auf den großen Ansturm nach der Pause, aber der VfL hatte wohl das falsche Pausenwasser getrunken. Denn war es in der 48. erst eine gelbe Karte, so klingelte es dann im Tor des armen Torhüters L. Gajewski. Und das gleich satte 3x innerhalb von 10 Minuten. So kann man sich natürlich nicht präsentieren (0:2 53., 0:3 62. und 0:4 64.).

Die Partie war natürlich gelaufen und ein Punkt nicht mehr in Reichweite. Daran änderte auch der Ehrentreffer durch T. Schmidt in der 65. zum 1:4 nichts mehr. Man war an diesem Tag einfach offensiv zu schwach und machte es dem Favoriten mit vielen Fehlern im Spielaufbau viel zu einfach. So war natürlich dort nichts zu holen.

Damit bleibt unser Team auf Platz 15 und ist jetzt letzter der "Gruppe", die um Platz 9 kämpft (25 Punkte). Bis dahin sind es lediglich 4 Punkte. Da wäre es natürlich wichtig, gegen BG Überruhr (29 Punkte) etwas Zählbares zu holen. Die stellen sich nämlich im ersten Heimspiel der Rückrunde am Eisenhammer vor.  Anstoss ist um 15 Uhr.

Gegen den abgestürzten Aufstiegskandidaten gilt es vor allen Dingen die Defensive zu stärken. Denn mit 64 Gegentoren (!!!) in 20 Spielen stellt man mit Schlußlicht ETB II. (77 Gegentore) die Schiessbude der Liga. Das muss besser werden. Wir drücken natürlich die Daumen!


Raus mit Applaus - Erste beendet Hallenrunde

22.01.2015

Die I. Mannschaft ist in der 3. Runde der 21. Essener Hallenstadtmeisterschaft denkbar knapp und unglücklich ausgeschieden. Am Ende fehlte nur 1 Tor oder 3 Sekunden zum Weiterkommen.

Als einziges Team der Gruppe unterlag man dem späteren "Mitausscheider" SC Phönix unglücklich mit 2:4. Danach steigerte man sich deutlich und schlug den Ligagefährten ESG 99/06 mit 2:1. Im abschliessenden Gruppenspiel gegen Tgd. Essen-West hätte man jetzt gewinnen müssen. Das schaffte man zwar nicht, holte aber immerhin noch ein 2:2 Unentschieden.

So entschied sich im letzten Spiel der Gruppe zwischen ESG und Phönix, wer neben der Tgd. weiterkommt. Schwarz-Rot oder Blau-Gelb? Es war äusserst spannend, doch der Fussballgott war an diesem Tag nicht mit unserem Team. Beim Stand von 2:2 und nur noch 3 Sekunden zu spielen traf die ESG noch und durfte über den Einzug ins Finalwochenende jubeln.

Unser Team muss sich jedoch keinen Vorwurf gefallen lassen. Immerhin ging es bis in die 3. Runde. Jetzt kann man sich ungestört wieder mit der Vorbereitung auf den sicher aufregenden Abstiegskampf beschäftigen. Denn dieser beginnt bereits in der kommenden Woche, wenn man am 01.02.2015 um 15 Uhr am Langmannskamp gegen Aufstiegsaspirant Steele 03/09 Farbe bekennen muss.

Auch die II. Mannschaft ist in die Vorbereitung gestartet (Rückrundenauftakt ist erst am 01.03.2015) und bestreitet am kommenden Sonntag, 25.01.2015 um 11 Uhr ein Freundschaftsspiel gegen Rellinghausen III. Austragungsort ist "Am Krausen Bäumchen"


Ganz stark - Erste zieht in die Zwischenrunde ein

13.01.2015

Die erste Mannschaft vom Eisenhammer konnte am vergangenen Sonntag überraschen.  Man zeigte sich gegenüber der ersten Hallenrunde der 21. Essener Stadtmeisterschaften stark verbessert und kombinierte sich zum "Hallo". Nachdem man gegen den Weggefährte und gegen den ebenfalls um den Abstieg kämpfenden Nachbarn Teutonia Überruhr nach 0:1 noch 3:1 gewinnen konnte, legte man im Stadtteilderby gegen Kreisligaspitzenreiter SV Kupferdreh-Byfang ein spannendes Match hin.

Am Ende trug der Sieger Schwarz-Rot und es stand 4:3 für die Ebner-Truppe. Damit konnte man sich im abschliessenden Spiel gegen Regionalligist FC Kray auch eine 1:5 Niederlage leisten.

Damit zieht die Mannschaft vom Eisenhammer am kommenden Sonntag in die große Halle (mit meist grosser Kulisse) ein.

Hier misst man sich ab 15 Uhr auch mit zwei Teams aus dem Norden, da ab dieser Runde gemischt gespielt wird. Gruppenfavorit auf dem Papier ist sicherlich der klassenhöchste Verein, das ist der SC Phönix aus der Bezirksliga. Die weiteren Teams sind Ligagefährte ESG 99/06 sowie aus der Kreisliga NW die Tgd. Essen-West.


Erste erreicht Vorrunde in der Halle

05.01.2015

Bei der 21. Essener Hallenstadtmeisterschaft konnte die erste Mannschaft trotz teilweise schwacher Auftritte das Ticket für die nächste Runde lösen.

Erstaunlich nervös wirkten die Männer vom Eisenhammer vor ungewohnt großer Kulisse in der Halle. Vielleicht war das der Grund für die teils haarsträubenden Fehler, mit denen man sich direkt im ersten Spiel gegen Werden-Heidhausen schon früh auf die Verliererstraße brachte.

Nach zwei individuellen Aussetzern stand es früh 0:2. Werden-Heidhausen verpasste es im Anschluß das Ergebnis auszubauen und noch einige Treffer zu erzielen. Das hätte schon böse ausgehen können. Stattdessen musste der VfL nur noch einen Treffer zum 0:3 kassieren.

Das zweite Spiel würde wohl über das "Überleben" in der Gruppe entscheiden. Es ging gegen den Freizeitligaklub Rapid Essen. Die Freizeitkicker wehrten sich nach Kräften und der Vfl zitterte sich zu einem mühevollen 2:1.

Auch in der dritten Partie gegen BW Mintard war man wieder chancenlos und wurde mit 1:4 geschlagen. Am Ende entschied das letzte Spiel der Gruppe. Aus Sicht des VfL durfte Rapid Essen gegen Werden-Heidhausen nicht gewinnen. Die taten sich jedoch ungewöhnlich schwer, gewannen am Ende aber mit 4:3.

Damit hat es der Vfl geschafft und ist als Dritter weiter. Kurz nach Ende des Tages standen dann auch schon die Gruppengegner für die nächste Runde (Samstag, 10.01.2015, ab 11 Uhr, Sporthalle Löwental) fest.

Da kann man wohl nur sagen: Bitte anschnallen. Denn es ist eine Gruppe voller "Hochkaräter" und Derbygegner. Es geht gegen den Nachbarn und Tabellenführer SG Kupferdreh-Byfang, den ebenfalls Ligagefährten Heisinger SV und Regionalligist FC Kray.

Das wird eine schwere Angelegenheit. Aber in der Halle ist ja eine Menge möglich. Vielleicht fühlt die Erste sich als krasser Ausseinseiter ja wie der Hecht im Karpfenteich und kann für eine Überraschung sorgen?!


21. Essener Hallenstadtmeisterschaft

04.01.2015

Vor dem Ziel "Klassenerhalt" in der Meisterschaft steht der Spaß in der Halle im Vordergrund. Am heutigen Sonntag, 04.01.2015 kommt es in der Qualifikationsrunde Süd-Ost zum ersten Auftritt der Ebner-Truppe in der Sporthalle Löwental in Essen-Werden (am S-Bahnhof)

So sieht der Spielplan aus Sicht unseres Vfl aus:

16:18 Uhr    Erste - Werden-Heidhausen (Bezirksliga, Platz 8)     

17:12 Uhr    Erste - Rapid Essen (Freizeitliga, Platz 4)

18:24 Uhr    Erste - BW Mintard (Bezirksliga, Platz 7.)

Mit zwei Bezirksligisten hat es das Losglück nicht unbedingt gut mit unserem Team gemeint. Der Modus ist allerdings so, dass die ersten 3 der Gruppe die Zwischenrunde erreichen. Somit dürfte vom Papier her das Weiterkommen zwischen unserem Team und dem der Freizeitligakicker von Rapid Essen entschieden werden.

Wir wünschen allen Spielern und Zuschauern schöne, faire Hallenspiele und viel Erfolg!


Schlimme zehn Minuten verhindern Punktgewinn bei Yurdumspor

04.01.2015

Was war das denn? Eine 2:0 Führung beim favorisierten Yurdumspor reichte nicht zum Punktgewinn. Am Ende hiess es 2:5 (1:0).

Dabei hatte alles so gut angefangen. Yurdumspor begann druckvoll, doch der VfL spielte clever, zog sich in die eigene Hälfte zurück und machte vorm Tor die Räume eng. Leider gab es aber gerade zu Beginn einige ungewohnte Abwehrfehler (zumeist Stellungsfehler), so dass die Hausherren zu guten Chancen kamen. Doch entweder hielt der starke Keeper L. Gajewski oder die Angreifer waren zu überhastet.

Und wie so ein Spiel dann manchmal laufen kann zeigten die Schwarz-Roten in der 30. Minute: Bei einem der wenigen Entlastungsangriffe bekam man kurz hinter der Mittellinie einen Freistoß zugesprochen. T. Schmidt bewies erneut eindrucksvoll seine Schußtechnik und knallte das Leder Richtung Gehäuse. Der überraschte Keeper riss noch die Fäuste hoch, doch der heranstürmende M. Frahsek grätschte das Leder zur Führung über die Linie.

Fortan zeigten die Hausherren sich leicht geschockt und das Spiel war bis zur Pause ausgeglichen. Unmittelbar nach Wiederanpfiff sahen die Zuschauer eine tolle Kombination des Vfl, die Yurdumspor nur per Foulspiel im Sechzehner beenden konnte. Klare Sache: Elfmeter. D. Voßbeck verwandelte sicher zur eigentlich beruhigenden Führung zum "psychologisch wertvollen" Zeitpunkt (47.)

Yurdumspor antwortete jetzt mit wütenden Angriffen und schaffte dann auch den Anschlußtreffer (2:1, 53.). Jetzt spielten nur noch die Hausherren. Man konnte von außen förmlich spüren, wie den Gästen vom Eisenhammer jetzt "die Düse ging". Der Vfl liess sich durch die agressive und zweikampfbetonte Spielweise jetzt komplett den Schneid abkaufen. Es kam wie es kommen musste und in der 63. Minute durfte Yurdumspor über den Ausgleich jubeln.

Doch noch hiess es ja erst 2:2. Was dann folgte war höchst unerklärlich. Dem Vfl gelang gar nichts mehr. Man stand nur noch hinten drin und wartete quasi auf den nächsten Treffer. Doch trotz tatkräftiger Unterstützung der an diesem Tag äusserst schwachen Defensive gelang den Hausherren zunächst kein weiterer Treffer. Selbst die besten Chancen wurden vergeben und die Zuschauer der Hausherren rauften sich ein ums andere mal die Haare.

Aber dann war es doch soweit. Nach einem weiteren Aussetzer in der Hintermannschaft erzielte Yurdumspor doch noch den vielumjubelten Treffer zum 3:2 (83.). Jetzt war die Ebner-Truppe auch vom Kopf her geschlagen und musste in derselben Minute noch den Treffer zum 4:2 und in der Schlußminute sogar noch das 5:2 hinnehmen.

Damit endet die Hinrunde zwar nicht auf einem Abstiegsplatz (Rang 14, 25 Punkte), aber doch im Abstiegskampf dem man doch zu entrinnen glauben konnte. Aber zu unbeständig war die Hinrunde. Glanzauftritte und Siege gegen Aufstiegskandidaten (Heisinger SV, Steele 03/09) wechselten sich mit grausamen Auftritten und Niederlagen wie gegen Yurdumspor oder Sportfreunde 07 ab. Sieht man sich die Tabelle an dann kommt man schnell darauf, woran es letztendlich lag. Mit 41 geschossenen Toren steht man ganz ordentlich da. Keeper L. Gajewski musste aber mit 60 Gegentoren am zweitmeisten hinter sich greifen. Sollte das Team in der Rückrunde die Defensivarbeit verbessern können, wird das Ziel Klassenerhalt geschafft werden können.

WIR WÜNSCHEN ALLEN VIEL SPASS UND ERFOLG IN DER RÜCKRUNDE


Liebe Sponsoren, Mitglieder, Fans und Freunde des VfL,

in letzter Zeit kam die Berichterstattung leider ein wenig zu kurz. Nichtsdestotrotz sind wir noch da. Lesen Sie bald an dieser Stelle vom letzten Meisterschaftsspiel gegen Yurdumspor und einen Vorbericht zur Essener Hallenstadtmeisterschaft, die am kommenden Sonntag beginnt.

Zunächst aber allen Angesprochenen einen guten Rutsch und Euch und Euren Familien alles Gute für 2015!

Auf die Gesundheit und dass die Teams viele Punkte holen.

 

 

 

VfL Kupferdreh 65/82 e.V. , Nierenhoferstr. 18 , 45257 Essen  |  info@vflkupferdreh.de